Diffamierender Schmierenjournalismus im „Nordkurier“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8

Am 18. Mai 2019 fand in Grenzdorf eine von der Bürgerbewegung Bismark und der Bürgerwahlgemeinschaft „Wir in Ramin“ (WiR) organisierte Mahnwache zur Bekräftigung des Battinsthaler Appells statt, in dem die gewählten Vertreter dreier Gemeinden im Amtsbezirk Löcknitz-Penkun fordern, dass es keine weiteren Windkraftausbau in diesem Gebiet gebe und die Privilegierung der Windkraft im Außenbereich aufgehoben werde, damit die Gemeinden ihre Planungshoheit wiedererlangen.

Ich nahm an dieser Veranstaltung als Kreistagskandidat der Wählergruppe „Freier Horizont – Bündnis für Vorpommern“ teil. In diesen Zusammenhang stellte ich den hohen Wert der als Windeignungsgebiet WEG 46 vorgesehenen Waldlichtung in der Nähe des Versammlungsortes heraus. Ich legte dar, dass aufgrund des Vorhandenseins zweier Feuchtbiotope und des Waldes gute Fortpflanzungs- und Ernährungsbedingungen für zahlreiche geschützte Vogel- und Fledermausarten existieren und dass dieses Gebiet unbedingt schützenswert ist. In diesem Zusammenhang nannte ich die dort derzeit vorhandenen geschützten Arten: Rotmilan, Rohrweihe, Kranich.

Bei dieser Gelegenheit warb ich für die an Minister Dr. Backhaus gerichtete Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“, die ich auf change.org veröffentlicht habe. In der Begründung der Petition lege ich dar, dass in Vorpommern der Naturschutz nicht ausreichend beachtet und die Europäische Vogelschutzrichtlinie nicht adäquat umgesetzt wird.

In einem Artikel der Schmierenjournalistin Ulrike Müller im „Nordkurier“ wird der Zusammenhang zum Battinsthaler Appell verschwiegen. In dem verleumderischen Beitrag wird unterdrückt, in welcher Eigenschaft ich in Grenzdorf war. Der Freie Horizont, meine Kandidatur und die Petition werden nicht erwähnt. Frau Müller behauptet, ich hätte die geschützten Arten und die Feuchtgebiete aufgezählt, damit sich darüber „einiges erreichen“ lasse, d. h. damit sich die Anwohner über den Naturschutz vor den negativen Auswirkungen der Windkraftanlagen schützen könnten. Damit wird meine Argumentation verzerrt und mein Anliegen diffamiert. Selbstverständlich wäre es gut, wenn die Anwohner vor der Gefährdung ihrer Gesundheit durch Infraschall, vor der Absenkung ihrer Lebensqualität und vor der Vereitelung ihrer Bemühungen um den Tourismus – in Nähe des WEG 46 entsteht ein Reiterhof – geschützt würden. Aber meine Argumentation zielte nicht in diese Richtung.

Ich forderte, dass die Natur in ihrem Eigenwert und die Arten in ihrer Unwiederbringlichkeit geschützt werden. Keineswegs habe ich die Feuchtgebiete als Argumente gegen das geplante Windfeld aufgeführt, denn sie liegen, direkt angrenzend, außerhalb dieser Fläche und sind geschützt. Unverhandelbaren Schutz beanspruchen die bei Grenzdorf lebenden (formal durch die Europäische Vogelschutzrichtlinie, internationale und nationale Regelungen geschützten) bedrohten Arten.

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8

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