Über den Rotmilan

Wie im Reich der Lüfte

König ist der Weih –

Schiller

Unterzeichnen und verbreiten Sie die Petition: Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

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Wohl der ausgezeichnetste aller Milane ist der Königsweih oder Rothmilan, Gabel-, Röthel-, Rüttel-, Hole- und Kürweih, Stein-, Stoß-, Hühner- und Gabelgeier, Gabler, Gabel- und Schwalbenschwanz, Schwimmer, Krümmer, Stert und Tyverl (Milvus regalis, ictinus, ruber und vulgaris, Falco milvus und austriacus, Accipiter milvus, Bild S. 689), nach Auffassung einzelner Vogelkundigen Vertreter einer besonderen Untersippe (Milvus), ein stattlicher Raubvogel von fünfundsechzig bis zweiundsiebzig Centimeter Länge, einhundertundvierzig bis einhundertundfunfzig Centimeter Breite, funfzig Centimeter Fittiglänge und, an den äußersten, längsten Federn gemessen, achtunddreißig Centimeter Schwanzlänge. Von seinen europäischen Verwandten und allen anderen Milanen überhaupt unterscheidet er sich durch seinen etwa zehn Centimeter tief gegabelten Schwanz. Beim alten Männchen sind Kopf und Kehle weiß, alle Federn in der Mitte durch einen schmalen schwarzbraunen Schaftstrich gezeichnet, die Kopffedern hell rostfarben überhaucht, Hinterhals, Nacken und Vorderbrust rostroth, die Rücken- und Schulterfedern in der Mitte schwarzbraun, rostroth eingefaßt, Bauch, Brust und Hosen schön rostroth, durch mäßig breite schwarze Schaftstriche geziert, die Handschwingen schwarz, an der Wurzel weiß, die mittleren schwarz, rostbraun überlaufen und mit dunklen, schmalen Querbinden geschmückt, die kleinen Unterflügeldeckfedern rostroth und schwarz gefleckt, die großen schwarz, rostroth umsäumt, die mittleren Schwanzfedern rostroth, die äußeren schwärzlich, gegen die Spitze hin braun überlaufen, an dieser schmal schmutzigweiß gesäumt, Schwingen und Steuerfedern unterseits weiß, schmal schwärzlich quergebändert. Beim Weibchen ist der Kopf dunkler, der Rücken einfarbiger braun, die Rostfarbe in ganzen lichter, die schwarze Fleckenzeichnung und die weiße Federbesäumung schmäler, letztere auch schmutziger als beim Männchen. Das Auge hat silberfarbene, in hohem Alter blaßgelbe Iris, der Schnabel ist an der Wurzel gelb, bei mittelalten Vögeln bläulich, an der Spitze immer schwarz, die Wachshaut gelb wie der Fuß. Beim jungen Vogel sind alle Farben lichter und trüber als beschrieben, die Schaftstriche minder deutlich ausgedrückt, die Federn meist mit breiten gelben Kanten umsäumt, der Augenstern braun, der Schnabel schwarz, die Wachshaut wie der Fuß blaßgelb.

Brehms Thierleben

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