Märchen, Mythen, Klimawandel

Ein Gastbeitrag von Dr. rer. nat. Anton Schober Fortsetzung von „Wie das Ei im Kochtopf den menschengemachten Klimawandel erlebt“

„An einem Orte in Vorpommern, an dessen Namen ich mich nicht erinnern will, lebt in dieser Zeit manch Rentner, einer von denen, die dort ein Haus auf einem schönen Grundstück, vielleicht ein paar Pferde und eine nicht allzu üppige Rente haben …“

So etwa könnte heute, nach etwa 400 Jahren, eine Neuauflage des weltberühmten, kafkaesken Romans „Don Quixote de la Mancha“ von Miguel de Cervantes beginnen.

Dieser Roman wurde 2002 zum weltbesten Roman aller Zeiten erklärt. Unter den vielen Interpretationen ist wohl die zentralste die, dass „den Leuten“, der Allgemeinheit, durch Medienkampagnen die Gehirne so vernebelt werden, dass sie Wirklichkeit von Wahnvorstellungen nicht mehr unterscheiden können und sich so mancher in den vergeblichen Kampf gegen reale WINDMÜHLEN stürzt!

Bei uns in Uecker-Randow, zwischen Prenzlau und der Oder, wachsen nun die Windräder aus dem Acker, 200m-Riesen, so wie es einst vor vielleicht 3000 Jahren dem Jason, Anführer der Argonauten geschah, der, um das GOLDENE VLIES zu erlangen, erst Drachenzähne aussäen musste, aus denen dann unzählige Riesen erwuchsen, die er, na ja, dann doch niedermachen konnte.

Tja, eine GOLDENE NASE verdient sich bei uns so mancher Latifundienbesitzer auch, wenn er den noch geldgierigeren Energieerzeugern erlaubt, „zum Wohle der Allgemeinheit“ Windräder-Riesen aufzurichten, auf dass die uns bedrohende Klimakatastrophe abgewendet werden möge.

Man mache sich bewusst, die Errichtung UND das Betreiben solcher Windparks sind REINE FINANZPRODUKTE auf Kosten des Steuerzahlers!

Es verdienen:

  1. der Agronom einen 5-bis-6-stelligen Betrag pro Windrad und Jahr, nur durch Bereitstellung eines kleinen Stückchens von seinen Riesenäckern,
  2. die Windradfabriken durch vielfältige staatliche Subventionen,
  3. die Energiekonzerne, die die Strompreise „frei“ gestalten können (sic!) und sich dann erdreisten, zu erzählen, der Strompreis sei genau wegen dieser preisintensiven „alternativen Energie“ notwendigerweise so hoch,
  4. die Windrad Lobby, die schon weiß, wie man dieses Spiel bei Gruppe 5 … als „Influenzer“ spielt,
  5. die Politiker, die nach großzügig am Gesetz vorbei erteilten Lizenzen zum Windrad-Bau gerne später auf Vorstandsposten in eben diese Konzerne wechseln, meinetwegen manche, zum Beispiel.

Um diesen höchst lukrativen Renditestrom in Gang zu setzen und zu halten, werden alle Register der Meinungsmanipulation gezogen, die einen gewissen Herrn G. vor Neid würde erblassen lassen.

Den im Schatten der riesenbetroffenen Grundstücksbesitzern wird barsch mitgeteilt, „man“ müsse für die Energiewende dieses Opfer bringen. Ich füge hinzu, die 200m-Türme werfen bei tiefstehender Sonne einen beliebig langen Schatten und die kurzen Perioden von Licht und Schatten durch die Rotation der Flügel ist kaum zu ertragen.

Gänzlich unerträglich ist es, eine harmonische Naturlandschaft, kleine Dörfer, eingebettet in Wiesen und Wälder, durch Windparks in INDUSTRIELANDSCHAFTEN zu verwandeln, vom Artenschutz mal ganz abgesehen. Und die Städter tun so, als ginge sie das erstmal gar nichts an. Ein Irrglaube, auch deren Naherholungsgebiete werden gründlich vernichtet, ebenso wie der Wert des Grunds und Bodens der Bewohner ins Bodenlose fällt.

Gegend bei Grünz
Hier sind weitere Windkraftanlagen vorgesehen.

Das Totschlagargument ist immer: anders ist dieses „Klimaziel 2100“ nicht zu erreichen. Insbesondere wenn dann die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden.

Nein, diese Windräder in der Landschaft braucht man dazu NICHT. Windräder sind hocheffizient auf dem Meer, hinter dem Horizont. Jeder Ingenieur weiß das. Diese angebliche Schwierigkeit, die notwendigen Kabeltrassen bis nach Süddeutschland zu verlegen, zeigt ja wohl deutlich, wieviel Energie tatsächlich auf dem Meer erzeugt wird. Und der Windstrom aus Brandenburg wurde wahrscheinlich noch nie nach Bayern geschickt.

Dazu ist zu bemerken: die Hochspannungsüberlandleitungen, zurzeit so 300.000 Volt Wechselstrom, werden für noch höhere Spannungen (= Energieübertragung) unrentabel (wegen Rückkopplung durch Selbstinduktion). Dann MÜSSEN Gleichstromleitungen her, und genau so werden die Netze von den Nord- und Ostseeküsten bis an die Alpen auch gebaut werden. Im Licht dieser Erkenntnis sollte es JEDEM einleuchten, das 200m-Windrad auf dem Acker brauchen wir nicht.

Dass die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, ist reine Zukunftsmusik, eher auch ein Märchen. In 2030 oder sogar 2050 wird eine ganze neue Generation selber entscheiden, ob sie den Weisheiten unserer Generation noch folgen will. Auch weltweit ist der Verzicht auf Kohle (China/Südafrika/Polen…) undenkbar. Und wir vernichten dann die fortschrittliche Braunkohleindustrie westlich des Ruhrgebiets und im östlichen Mitteldeutschland. Außerdem ist ein Braunkohlekraftwerk schon lange keine Dreckschleuder mehr wie zu DDR Zeiten, und quasi im Jahresrhythmus werden bei uns Kohlekraftwerke effizienter UND sauberer!!!

Dazu kommt: Wenn pro Landwindrad eventuell 1 Hektar Wald aufgeforstet würde, dann würde durch die in Gang gesetzte Photosynthese der Atmosphäre so etwa gleich viel CO2 entzogen UND in Sauerstoff umgewandelt wie die durch das Betreiben des Windrades EINGESPARTE CO2-Produktion.

Nicht zuletzt: Die Windlobby wird alles tun, um zu verhindern, dass ihr Anteil am Energiekuchen von irgendeiner Konkurrenz angetastet wird! Motto: Jedes Windrad hier ist ein wahrer Segen.

Damit sind wir wieder beim tapferen Don Quixote gelandet und seinem Vorgänger Jason. So gut wie alle Märchen und Mythen folgen diesem Muster: Es ist der Kampf eines Individuums gegen schier unüberwindliche (meist diabolische) Kräfte. Am Schluss siegt jedoch die Vernunft. Diese „Vernunft“ ist zwar nur ein kleines Licht in der Finsternis des Kosmos der Illusionen und der Unvernunft, ist jedoch sehr zäh, nie kann es ganz zum Verstummen gebracht werden und mitunter setzt es sich letztendlich DOCH durch (Sigmund FREUD).

Don Quijote de la Mancha

Wird fortgesetzt.

Vgl. dazu Dr. Martin Bartonitz auf „Der Mensch – das faszinierende Wesen“: Märchen, Mythen, Klimawandel

Unterschreiben Sie bitte die Petitionen zur Rettung der Rotmilane, der Schwarzstörche und weiterer Arten, die von der Ausrottung bedroht sind!

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

https://www.change.org/p/regionalversammlung-s%C3%BCdhessen-erneuter-hilferuf-rettet-die-schwarzst%C3%B6rche-rettet-den-naturpark-odenwald

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2 Gedanken zu “Märchen, Mythen, Klimawandel

  1. Martin Bartonitz schreibt:

    DAS: „Wenn pro Landwindrad eventuell 1 Hektar Wald aufgeforstet würde, dann würde durch die in Gang gesetzte Photosynthese der Atmosphäre so etwa gleich viel CO2 entzogen UND in Sauerstoff umgewandelt wie die durch das Betreiben des Windrades EINGESPARTE CO2-Produktion.“ ist die zentrale Botschaft … keine weitere Fragen, Euer Ehren …

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Märchen, Mythen, Klimawandel | Der Mensch - das faszinierende Wesen

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