Schwesig nimmt die Schweriner Sitzdemo als Anzeichen für ein Spannungsfeld in der Bevölkerung wahr

 

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Das Hamburger Abendblatt berichtet über die vom Freien Horizont organisierte heutige Sitzdemo vor dem Schweriner Schloss für einen Stopp des weiteren Windkraftausbaus. Die Teilnehmer blockierten die Kreuzung vor dem Schloss und legten den Verkehr zeitweilig lahm. In ihrer Landtagsrede zum Thema Klimaschutz geht Manuela Schwesig direkt auf diese Demo ein: Sie deutet sie als ein Spannungsfeld. Sie behauptet, dass die Menschen in den Städten den weiteren Windkraftausbau wünschten, und sie sagt, dass die Menschen im ländlichen Raum, bei denen das Windrad direkt vor dem Haus aufgestellt würde, Probleme damit hätten; sie demonstrierten dagegen und sie seien dagegen. Ihr schwaches Fazit lautet: „Und ich finde, man muss ehrlich sagen, dass das Klimathema nicht ein einfaches Thema ist, sondern dass es in der Bevölkerung auch ein Spannungsfeld gibt, z. B. auch beim Thema Windkraft.“ Die Gesundheitsschädigung der Anwohner durch Infraschall, die „das Windrad direkt vor dem Haus“ mit sich bringt, wird ausgeblendet. Die Unzufriedenheit der Menschen im ländlichen Raum mit der Absenkung ihrer Lebensqualität und der Schädigung ihrer Gesundheit durch den Windkraftausbau sieht Schwesig keineswegs im Zusammenhang mit der Schweriner Politik, sondern als ein Spannungsfeld innerhalb der Bevölkerung, als eine Uneinigkeit zwischen Menschen unter vielen.

Mit gewohnter Starrheit hält Schwesig in ihrer Rede weiter am forcierten Windkraftausbau fest, sie fordert den Ausbau der Stromtrassen Richtung Süden und die Aufhebung der Begrenzung des Windkraftausbaus auf dem Meer. Off-Shore-Windparks seien leistungsfähiger und stießen auf weniger Widerstände: „Und deshalb muss auch dieser Deckel fallen.“ Spätestens jetzt dürfte für die windradbesessenen Naturschutzverbände die Zeit zum Aufwachen gekommen sein. Das Bedürfnis der Menschen, ihre eigene Haut zu retten, wird die Windparks immer weiter in die noch existierenden Naturräume hinaustreiben. Ausgiebig hat der NABU über die fatalen umweltzerstörerischen Auswirkungen der Off-Shore-Windparks berichtet. Die Frage, ob es besser sei, die Gesundheit einer größeren Anzahl Menschen zu ruinieren oder ganze Arten auszurotten, sollte gar nicht erst aufkommen und die Schutzgüter sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es ist Zeit, den Windkraftausbau als Sackgasse zu erkennen und nach alternativen Lösungen zu suchen.

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

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Ein Gedanke zu “Schwesig nimmt die Schweriner Sitzdemo als Anzeichen für ein Spannungsfeld in der Bevölkerung wahr

  1. Edgar Schippan, Jager Tannen 22, 19399 Dobbertin schreibt:

    Absolut trefflicher Bericht! Inzwischen längst unter den meisten Experten des Naturschutzes bekannt, die drei z.Zt. größten „Feinde“ des Arten- und Lebensraumschutzes: die industrielle Landwirtschaft, die konventionelle Forstwirtschaft und die sogenannten „Erneuerbaren Energien“ als millionenschweres Subventionsgeschäft unter dem Deckmantel des Klimaschutzes!
    Das hat mit naturverträglicher Energie, so wie sie derzeit umgesetzt wird, absolut nichts zu tun!
    Edgar Schippan

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