Schwesig hat die Antiwindkraftdemo instrumentalisiert

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Als ich gestern nach Stettin fuhr, ging mir plötzlich ein Licht auf. Kurz bevor ich die Grenze überquerte, fiel der Groschen, während ich über die verzerrende Berichterstattung im Nordkurier über Manuela Schwesigs Landtagsrede vom 19. Juni noch einmal nachdachte. Der Nordkurier vom 20. Juni gibt Schwesigs Argumentation folgendermaßen wieder: „Angesichts wachsender Proteste gegen Windräder an Land fordert sie einen Ausbau der Nutzung auf See. Dort gebe es weniger Widerstand, sagte Schwesig im Landtag.“ Der Nordkurier meinte, Schwesig habe eingeräumt, „dass man es in Sachen Windkraft hier und da womöglich zu weit getrieben habe“. Das aber hatte Schwesig keineswegs getan.

Schwesig war auf die Motive der Protestierenden nicht im mindesten eingegangen. Sie hatte sich mit deren Argumenten nicht im geringsten auseinandergesetzt. Sie hatte sich nicht dazu geäußert, ob die Proteste gerechtfertigt sind. Sie hatte keinerlei Absicht erkennen lassen, auf die Forderungen der Protestler einzugehen.  Sie hatte die Forderung der Windkraftindustrie, 2 % der Landesfläche mit Windrädern vollzuspargeln, also doppelt bis dreimal so viele Anlagen aufzustellen, wie bereits stehen, und damit das ganze Land total zu verhunzen, nicht zurückgewiesen. Sie hatte lediglich die bestehenden Widerstände eines Teils der Bevölkerung als Tatsache anerkannt.

Warum aber hob sie die Existenz dieser Widerstände plötzlich hervor, nachdem sie jahrelang geflissentlich über die Proteste gegen den massiven Windkraftausbau hinweggegangen war?

Sie hatte die Tatsache, dass es gegen den Windkraftaufbau an Land Widerstände gebe, nach den ersten drei Minuten in ihre Rede eingebaut, um sie vier Minuten später wieder aufzugreifen. Da nämlich stellte sie es als einen Vorteil des Windkraftausbaus auf See heraus, dass dort keine Widerstände zu erwarten sein würden. (Die Meerestiere werden den Zugang zum Landtag nicht blockieren.) Die Sitzdemo vor dem Landtag hatte Schwesig die Möglichkeit gegeben, einen Vorzug der Naturzerstörung im Meer ins Licht zu stellen. Schwesig hat die Antiwindkraftdemo zur Ausweitung des Windkraftausbaus instru-mentalisiert.

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

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