Endstation Windkraft

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Aus Berlin zurückgekehrt nach Pommern, finde ich beim Durchblättern der alten „Nordkuriere“ in der Ausgabe vom 10. Juli den köstlichen Essai von Carsten Schönebeck, der den irreführenden Titel „Der Landrat und sein Sündenbock“ führt. Der Titel ist vermutlich ironisch, denn der Landrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald Michael Sack (CDU) saß dem parteilosen Sozialdezernenten Dirk Scheer zwar unerbittlich im Nacken, wollte ihn aber keineswegs für seine eigenen Sünden büßen lassen. Im Netz trägt der Artikel den treffenderen Titel „Ermittlungen gegen Dezernenten. Was hinter der Anzeige gegen Dirk Scheer steckt“. Der Artikel berichtet über die gegen Scheer erhobenen Vorwürfe und darüber, wie diese zwielichtige Gestalt strandet und am Ende nur noch bei der Windkraftbranche Unterschlupf findet. Da der Artikel zahlungspflichtig ist, zitiere ich nur ein paar Sätze, die das Skelett der Kriminalgeschichte skizzieren und möglicherweise Lust zur Lektüre des Ganzen machen:

„Greifswald. [im Netz heißt es: Anklam.] Ein privates Wohnhaus in einer Greifswalder Nebenstraße. Vor rund einem Jahr stand am Klingelschild noch ‚Wahlkampfbüro‘, heute steht dort ‚Windenergie‘. Kreis-Dezernent Dirk Scheer hat sich dort ein privates Büro eingerichtet.“

„Dass bei der Auftragsvergabe für das Software-Projekt SoJuS nicht immer nach Vorschrift gehandelt wurde, da sind sich viele einig. […] Mit der Software, die unter Scheers Leitung entwickelt wurde, sollte die Fallbearbeitung im Jugend- und Sozialamt schneller, effizienter und wirtschaftlicher werden. […] Im Kern ging es um den Vorwurf, Scheer habe Aufträge freigegeben, bei denen die damalige Land-rätin oder einer ihrer Stellvertreter hätte gegenzeichnen müssen.“

„Dass er im Gegenzug für eigenmächtige Auftragsvergabe Spenden erhalten habe, um Flyer und Plakate zu finanzieren. […] Doch die Frage verfängt, wie sich ein Verwaltungmitarbeiter einen Wahlkampf leisten konnte, der lange Zeit kaum hinter der Materialschalcht der CDU zurückstand. Zwischen 50000 und 70000 Euro dürfte das gekostet haben.“

„Der Todesfall der kleinen Leonie aus Torgelow sorgte zu Jahresbeginn für Wirbel im Jugendamt. Zumindest die verfehlte Krisenkommunikation der Behörde lastet der Landrat dem Dezernenten offen an.“

„Wer will sich jetzt noch die Finger an Dirk Scheer verbrennen? Vielleicht bleibt ihm am Ende nur die Windkraft?“

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

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