Der Bundesverband WindEnergie will dem Artenschutz den Todesstoß geben

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Die Forderung des Präsidenten Bundesverband WindEnergie (BWE) Hermann Albers

„Bemerkenswert ist, dass in 60 Prozent der erfassten Fälle Umwelt- und Naturschutzverbände prozessieren, dabei ist klar: Klima- und Artenschutz kann nur mit Erneuerbaren Energien gelingen. Auffällig ist die Zahl von Klagen, die erst in jüngster Zeit auf Landes- und Bundesebene anerkannte Verbände anschieben. Hier müssen sowohl das Umweltbundesamt als auch die Anerkennungsbehörden der Länder noch einmal die Kriterien für die Anerkennung als anerkannte Umweltvereinigung überprüfen.“

(Pressemitteilung des Bundesverbandes WindEnergie (BWE))

Mein Kommentar

Es ist überhaupt nicht klar, dass der Klimaschutz mit Erneuerbaren Energien gelingen kann, wenn CO2-Speicher vernichtet werden, indem Wälder abgeholzt, Moore trockengelegt, Grünland umgeackert, Böden versiegelt und Bodenerosion begünstigt wird, damit mit großem Energieaufwand und CO2-Ausstoß produzierte und transportierte Windkraftanlagen aufgestellt und betrieben werden können, von denen die umgewandelte Energie oftmals nicht einmal einem Nutzer zugeführt und somit keine CO2-Einsparung erzielt werden kann.

Es ist überhaupt nicht klar, dass der Artenschutz mit Erneuerbaren Energien gelingen kann, wenn bedrohte Arten ausgerottet werden, indem in hoher Anzahl Individuen dieser Arten von Windkraftanlagen erschlagen oder durch die herbeigeführten Turbulenzen getötet werden, wenn Brutstätten streng geschützter Arten zur Ermöglichung der Ausweisung von Windfeldern zerstört werden, Flugkorridore durch Windkraftanlagen gesperrt, Wildtiere durch Infraschall geschädigt, Insekten, Lebensgrundlage vieler geschützter Arten, in großer Menge vernichtet und die ohnehin schon knappen Lebensräume der bedrohten Arten durch einen landesweit flächendeckenden Windkraftausbau immer weiter verknappt werden.

Dass die schon vor langer Zeit auf Landes- und Bundesebene anerkannten Naturschutzverbände käuflich sind, ist so bekannt, dass nicht einmal das Staatsfernsehen umhinkam, darüber zu berichten. Vgl. ARD: „Wie sich Umweltverbände kaufen lassen“. Nicht umsonst hat Enoch von Guttenberg den BUND verlassen. Deshalb ist es für den Artenschutz notwendig, dass die erst in jüngster Zeit auf Landes- und Bundesebene anerkannten Verbände (zu nennen sind in erster Linie der Verein für Artenschutz- und Landschaftspflege Bayern mit seinem Ableger in Mecklenburg-Vorpommern und die Naturschutzinitiative e.V.) in ihrer Arbeit unbehelligt bleiben und in ihrer Tätigkeit nicht eingeschränkt, sondern vielmehr unterstützt werden. Die Ver- oder Behinderung ihrer Arbeit wäre der Todesstoß für den Artenschutz!

Dass sowohl das Umweltbundesamt als auch die Anerkennungsbehörden der Länder machen müssen, was ihnen der Bundesverband WindEnergie sagt, ist ebenfalls nicht klar. Sollte es sich jedoch so verhalten, haben wir die Demokratie bereits verlassen.

Vgl. auch „Petition: Windradlobby will den Artenschutz aushebeln“

Das Windeignungsgebiet 46 – Habitat des durch Anhang I der Europäischen Vogelschutzrichtlinie streng geschützten Rotmilans
Rotmilanhorst in einem Wald bei Grenzdorf 12.07.2019 copyright by Michael Bause

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

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5 Gedanken zu “Der Bundesverband WindEnergie will dem Artenschutz den Todesstoß geben

  1. Ich kann es manchmal einfach nicht fassen, wie Politiker*innen, Klimaschützer*innen und auch ganz „normale“ Menschen diese Form von Einfluss einer Industriebranche auf Politik und Gesellschaft hinnehmbar finden können. Dies hat viel mit der Irrationalität des Prozesses zu tun: Die Begeisterung für Windkraftanlagen hat religiöse Züge angenommen. Es ist so eine Art Voodoo-Zauber gegen die grausame Natur, die uns mit ihrer Hitze und ihrer Unberechenbarkeit bedroht. Wir errichten riesige Betonpfeiler in der Landschaft, um den Fluch abzuwenden… Wenn wir die Energiewende nicht schaffen (was auch immer das heißen mag) geht morgen die Welt unter. Es erinnert auch etwas an den Ablasshandel im Mittelalter „Tuet Buße, sonst wird der Herr Euch strafen“. Auch die ikonografischen Darstellungen von Greta Thunberg erinnern an Votivbilder. Die passende Heiligenlegende wird auch geliefert: Sie aß und trank nichts, eh die Erleuchtung über sie kam. Kritik an dem weiteren Ausbau ist ein Sakrileg und wenn die WKA-Kreuzritter dürften, würden Sie und ich jetzt auf dem Scheiterhaufen brennen. Das Gehirn wird weitgehend ausgeschaltet. Und genau dies (das Hirn) bräuchten wir, um dem Klimawandel und dem Artensterben zu begegnen.

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