Flächenkulisse statt Lebensraum – Windkraftausbau statt Gesundheit

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Im März dieses Jahres veröffentlichte das Bundesumweltamt die Broschüre „Auswirkungen von Mindestabständen zwischen Windenergieanlagen und Siedlungen. Auswertung im Rahmen der UBA-Studie ‚Flächenanalyse Windenergie an Land’“ von Marie-Luise Plappert, Manuel Rudolph und Carla Vollmer. Darin wird die Frage, ob es pauschale Mindestabstände zwischen Windkraftanlagen und Wohnbebauung geben solle, verneint, denn eine „vergleichende Analyse umweltpsychologischer Studien“ habe „gezeigt, dass sich kein bedeutsamer Zusammenhang zwischen Akzeptanz und Abstand nachweisen lässt“ (S. 5). Anschließend rechnen die drei Experten vor, welche großen Beschneidungen die „Flächenkulisse“ erleiden würde, wenn auch nur pauschale Abstände von 1000m gelten sollten. Die Lektüre der Broschüre lässt erkennen, dass es in unserem Land, der „Flächenkulisse“, bald keinen Fleck ohne Windrad mehr geben wird, wenn es den Wählern nicht gelingt, die Politik zu einer Änderung ihrer Energiepolitik zu bringen bzw. zu zwingen.

Diese Broschüre hat die Ärzte Dr. Dorothea Fuckert und Dr. Manfred Fuckert veranlasst, an das Bundesumweltamt und an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit, dem erstere Institution unterstellt ist, zu schreiben. Ich publiziere den Brief an das Bundesumweltamt, da beide Briefe gleichlautend sind. In den Schreiben machen beide Mediziner sachliche Einwendungen gegen geringe Abstände und führen wissenschaftliche Argumente an. Es geht ihnen um die Gesundheitsschädigung durch Infraschall, welche durch geringe Abstände stärker begünstigt wird. So wie ich es in meiner Anfrage an die Präsidentin des Bundesumweltamts zur Unabhängigkeit der Arbeit des Bundesumweltamts tue, versuchen sie in ihrem lesenswerten Schreiben, dieses Amt an seine eigentliche Aufabe zu erinnern.

Die Links zu den Antwortschreiben des Umweltministeriums und des Baden-Württembertischen Umweltministeriums, welches anstelle des Bundesumweltamts geantwortet hat, habe ich der Seite von Vernunftkraft Odenwald e.V. entnommen. In beiden Schreiben werden die sachlichen Argumente mit den üblichen Floskeln zurückgewiesen. Es wird nirgends die Sorge um die Gesundheit der Menschen sichtbar, sondern immer nur das Bestreben, den Windkraftausbau zu rechtfertigen. Alle Argumente der Mediziner laufen ins Leere. Entweder berufen die Bürokraten sich auf irgendwelche Reglungen, die doch gerade von den beiden Ärzten in Frage gestellt werden, oder sie führen an, dass eine Publikation nicht peer reviewed ist oder ein Begriff nicht von einer Institution anerkannt wird. Es wird argumentiert wie in dem Märchen „Der Hase und der Igel“. Wenn der Hase hierhin läuft, ruft der Igel: „Ich bin schon da.“ Für jedes Sachargument gibt es eine schnippische Antwort, die in Verweisen auf Autoritäten besteht, die man selbst ernannt hat. Die Bürokraten deduzieren aus dem Koalitionsvertrag heraus und betrachten die Dinge energiepolitisch, wenn es um die Gesundheit von Menschen geht. Dabei gibt es bereits jetzt schon eine große Anzahl von Menschen, die genau die Symptome zeigen, die in den von den genannten Institutionen zurückgewiesenen Publikationen beschrieben werden. Die Fälle, die die DSGS e. V. gesammelt hat, bilden ein Paradigma. Doch die Vertreter der genannten Institutionen wollen die Wirklichkeit nicht zur Kenntnis nehmen und verschanzen sich hinter Paragraphen, peer reviewing und Wortklaubereien. Sie befinden sich innerhalb eines hermetisch abgeschlossenen theoretischen Konstrukts, in dem alles erklärt und geklärt ist und keine Möglichkeit mehr besteht, neue Erfahrungen einzubringen, Probleme anzusprechen und neue Aussagen über die Wirklichkeit zu treffen. Sie haben sich vollkommen eingeigelt und sind rundum imprägniert. Sie glauben sogar an das, was sie sagen, weil sie durch das jahrelange Wiederholen ihrer Ideologeme unfähig geworden sind, etwas anderes zu denken. Zwischen den Medizinern und der vom Windkraftausbau betroffenen Landbevölkerung auf der einen Seite und den Bürokraten und der ideologisch verblendeten Stadtbevölkerung auf der anderen Seite ist beinahe keine Kommunikation mehr möglich.

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

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