Die Windindustrie glaubt sich im Besitz des Jagdscheins

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Auf der Seite rotherbaron von Dr. habil. Dieter Hoffmann ist ein glänzender Essai mit dem Titel „Projektierer als Sektierer“ erschienen, der einen wichtigen Beitrag zur Analyse des Wertewandels liefert, der sich gegenwärtig in unserer Gesellschaft vollzieht. Natur und Landschaft sollen auf Verlangen gewisser politischer und wirtschaftlicher Akteure aufhören, eigenständige Werte zu sein. Sie werden entwertet, damit sie den Status von Schutzgütern verlieren. Andere Güter wie das Klima werden im Gegenzug aufgewertet. Diese Aufwertung steht in engem Zusammenhang mit ökonomischen Interessen einzelner Branchen, die eine Aufwertung erfahren und zum höchsten Gut aufsteigen. Der Rothe Baron analysiert einen „Offenen Brief zum Thema Windenergie und Artenschutz“, den Johannes Lackmann, Geschäftsführer WestfalenWIND, an seinen „lieben Jochen“, den Staatssekretär Flasbarth im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, richtete. Der Rothe Baron schreibt:

„Ausdrücklich verlangt Lackmann in seinem Schreiben auch eine Einschränkung der öffentlichen Förderung von Naturschutz-verbänden. […] Ein Naturschutzverband, der sich für den Naturschutz einsetzt, gilt in Lackmanns Augen nicht mehr als ge­meinnützig. Gemeinnutz ist für ihn gleichbedeutend mit einem Nutzen für die Windindustrie. Auf einer Linie hiermit liegt auch die Forderung nach einer Beerdigung jeder Form von Landschaftsschutz. Diesen diffamiert Lackmann als ‚Land-schaftsro­mantik‘, die mit der ‚Verteidigung historischer Land-schaftsbildklischees‘ ein­hergehe. Für eine ‚Industriegesell-schaft‘, die sich der ‚Energiewende mit allen Konsequenzen‘ verschrieben habe, sei jedoch eine Abkehr von den alten Kul­turlandschaften unverzichtbar.“

Lackmann, der in dem zitierten Brief vor persönlichen Diffamierungen der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Dr. Beate Jessel und des Unterabteilungsleiters Naturschutz im BMU Josef Tumbrinck, zweier eher lascher Naturschützer, nicht zurückschreckt, definiert den Sinn vieler gesellschaftlicher Handlungen neu.

Die Jagd ist in Vorpommern, wo ich lebe, beliebt und verbreitet. Vielen Tiefreunden mag das Töten von Tieren verurteilenswürdig erscheinen. Andererseits hätten viele Tierarten, z. B. Wiesenbrüter, in unserer Kulturlandschaft keine Überlebenschance mehr, wenn andere Tierarten nicht bejagt würden. Die Jäger in meiner Gemeinde verstehen die Jagd als regulative Aufgabe, die sie im Auftrag der Gesellschaft erfüllen. Windkraftanlagen, die Tiere zufällig und beiläufig maschinell und seriell töten, verstoßen gegen das Tötungsverbot für Wildtiere. Lackmann setzt das Erschlagen von Wildtieren durch Windkraftanlagen mit der Jagd gleich: „Warum müssen Windkraftanlagen Abstand zu Brutstätten der Waldschnepfe halten, wenn die Waldschnepfe gleichzeitig zum Jagdwild gehört?“

Es steht außer Zweifel: Die Windindustrie glaubt sich im Besitz des Jagdscheins.

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

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