Grüne Lebensführung: Klimaschutz mit Kerosin

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-31019608-fd9e-40bc-a1c0-f3b28c8aea11

In dem Beitrag „Klimaschutz mit Kerosin – Vorsorge für Vor-pommern“ habe ich dargelegt, dass Flugreisen das Klima wesentlich stärker schädigen als Autofahrten.

Die Welt meldet nun, dass Flugreisen bei den Bundesabgeordneten an Beliebtheit gewonnen haben: „Ungeachtet der Debatte über mehr Klimaschutz haben Bundestagsabgeordnete nach einem Medien-bericht im vergangenen Jahr deutlich größere Strecken mit dem Flugzeug zurückgelegt als 2017.“

Das Hamburger Abendblatt führt aus: „Zahlen der Bundes-tagsverwaltung, die unserer Redaktion vorliegen, zeigen, dass Bundestagsabgeordnete 2018 im Rahmen ihrer Tätigkeit insgesamt 9.075.319 Meilen (etwa 14,6 Millionen Kilometer) geflogen sind. Das ist deutlich mehr als noch im Jahr zuvor: 2017 waren es nur 7.426.382 Meilen. Umgerechnet auf 709 Parlamentarier ist damit im vergangenen Jahr jeder Abgeordnete 13.000 Meilen geflogen.“

Und wer ist am meisten geflogen?

Spiegel online beantwortet unsere Frage: „Die Grünen unternahmen nach Angaben der Bild-Zeitung seit Beginn der Legislaturperiode pro Kopf die meisten Einzelreisen: Seit Herbst 2017 flogen ihre 67 Abgeordneten 126 Mal in Eigenregie, jeder rechnerisch also 1,9 Mal. Im Durchschnitt aller Fraktionen waren es 1,2 Flüge pro Abgeordnetem. Die Grünen teilten beiden Zeitungen mit, dass die Fraktion die Flüge ihrer Abgeordneten in Eigenregie mit Klimaschutz-Zahlungen kompensiert.“

Na ja, wenn man den CO2-Ausstoß mit Klimaschutz-Zahlungen kompensieren kann, ist es ja wirklich nicht schlimm, zumal die EEG-Umlage dafür sorgt, dass denjenigen das Geld niemals ausgeht, die die Grünen mit den notwendigen Spenden unterstützen, damit die-se ihren wachsenden Kerosinausstoß mit Klimaschutz-Zahlungen kompensieren können.

fairunterwegs erläutert: „Wenn Sie fliegen, können Sie mit einem Geldbeitrag dafür sorgen, dass die gleiche Menge an CO2, die bei der Verbrennung des Kerosins auf Ihrem Flug entsteht, an einem anderen Ort eingespart wird.“ – Weil Arme oftmals schon gute Übung im Sparen haben, gibt es Klimaschutz-Zahlungen an arme Länder. – Den illusorischen Charakter dieser Art grünen Klima-schutzes stellt fairunterwegs heraus: „Klimakompensationen und der Begriff ‚klimaneutral‘ schaffen allerdings die Illusion, wir könnten ein paar Kompensationsfranken zahlen und weiter so viel CO2 ausstossen wie bisher – oder sogar mehr. Die Klimaerwärmung kann aber nur aufgehalten werden, wenn alle, und an erster Stelle die Menschen und Unternehmen in den Industrieländern, ihren CO2-Ausstoss reduzieren.“

So sei zum Abschluss das greenpeace magazin zitiert: „Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann will den Menschen nach eigenen Worten keinen Lebensstil vorschreiben – auch nicht für den Klimaschutz. ‚Ich halt‘ von dieser ganzen Moralisiererei wenig‘, sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur etwa mit Blick auf die Debatte über Flugscham. ‚Rumzumoralisieren ist Aufgabe von Eltern, von Erziehern, von Kirchen, von Philosophen, von der Gesellschaft überhaupt – aber nicht von der Politik.‘ Es sei nicht Aufgabe der Politik, den Leuten zu sagen, was sie essen dürfen und was nicht und wie sie sich fortbewegen. ‚Das ist Bestandteil der persönlichen Lebensführung.'“

Denjenigen, die ihre persönliche Lebenführung durch den Windkraftausbau in ihrem Wohnumfeld beeinträchtigt sehen, sei also geraten, eine etwas grünere persönliche Lebensführung zu wählen, ab und zu eine Flugreise zu machen und, indem sie dabei Klimaschutz-Kompensation betreiben, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Wer dazu zu wenig Geld hat, muss sich nicht schämen, weil er dank hohen Stromkosten und bald auch dank CO2-Steuer seinerseits einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

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Winfried Kretschmann: „Das ist Bestandteil der persönlichen Lebensführung.“ (Quelle: Winfried Kretschmann spricht, Urheber: GRÜNE Baden-Württemberg)

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2 Gedanken zu “Grüne Lebensführung: Klimaschutz mit Kerosin

  1. Nicht nur die grünen Politiker fliegen besonders häufig, sondern auch deren Wählerklientel, bei der es sich oft um eine finanzkräftige, großstädtische Elite handelt. Mir ist persönlich eine Dame bekannt, die seit Jahrzehnten die Grünen wählt, sendungsbewusst einen grünen Lebensstil propagiert und in vielen Bereichen auch lebt, aber dennoch privat und beruflich rund 30 Flugreisen pro Jahr unternimmt… Soviel vegan kann die gar nicht essen, um das zu „kompensieren“… 😉

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  2. Diese These müsste, so denke ich, erst überprüft werden. Ich bin skeptisch. Zuzugeben ist, dass die Grünen ein urbanes Phänomen sind. Im ländlichen Raum sind sie aufgrund ihrer gegen die Landbevölkerung und in immer stärkerem Maße gegen die Natur gerichteten Politik nach wie vor unpopulär. Zutreffend ist auch, dass man sich einen grünen Lebensstil mit den dazu benötigten teuren Produkten nicht leisten kann, wenn man wenig Geld hat. Nach den Umfragen von gestern und heute will jedoch ein Viertel der deutschen Bevölkerung derzeit die Grünen wählen. Ich bezweifle, dass wir eine so große finanzkräftige, großstädtische Elite haben. Von diesen potentiellen Wählern der Grünen dürften sich doch viele mit Bioprodukten in den Discountern, die aufgrund schlechter Tierhaltungsbedingungen erschwinglich sind, und mit Billigflügen begnügen. Kretschmann und Palmer verkörpern Spielarten der Grünen, die es vor ein paar Jahren noch nicht gab. Wenn man nun Söders grüne Wendung ansieht, gewinnt man den Eindruck, dass es keinen großen Unterschied mehr macht, ob man schwarz oder grün wählt. In der Energiepolitik und in vielen anderen Bereichen geben die Grünen schon seit einiger Zeit die Tendenz vor. Merkels und nun auch Söders Strategie, ihre politischen Gegner überflüssig zu machen, indem sie deren Ziele selbst umsetzen, ist fatal.

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