Statistisches Bundesamt: Umwelt und Arten haben keinen Marktwert

Unterschreiben Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Das Statement des Statistischen Bundesamts

In der Arte-Doku „System Error“ – die Szene beginnt bei Minute 10:20 – äußert Norbert Räth, der beim Statistischen Bundesamt für die Berechnng des Bruttoinlandprodukts und die volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen verantwortlich ist, nachdem er ausgeführt hat, dass das Bruttoinlandprodukt alle Leistungen unabhängig von moralischen Kategorien, einschließlich Prostitution, Drogenhandel, Schmuggel, umfasst:

„Die negativen Auswirkungen auf die Umwelt werden nicht berücksichtigt, denn sie haben keinen Marktpreis. Das Aussterben seltener Arten in Euro zu fassen, ist nicht möglich, wäre aber auch ein anderes Konzept.“

In der Antwort auf die Frage des Journalisten, ob das nicht eine etwas einseitige Sicht sei, kehrt er den Spieß um: „Nein, ich kann nicht erkennen, das wir da eine einseitige Focussierung auf wirtschaftliche Vorgänge …. Ja, das ist zu einseitig.“

Mein Kommentar

Wenn Umwelt und Arten als absolute Werte anzusehen sind, die ganz und gar markt- und wirtschaftsunabhängig sind, müssen sie vor negativen Beeinträchtigungen durch Markt und Wirtschaft geschützt werden.

Unsere Umwelt – ich denke etwa an Wasser, Boden, Luft – umfasst wichtige Ressourcen, die die Grundlage für wirtschaftliches Handeln bilden. Auch der Artenreichtum bildet, wenn man beispielsweise an Forschung, Journalismus, Freizeit und Tourismus denkt, eine ökonomische Ressource. Aus dieser Perspektive müssen Umwelt und Arten ebenfalls geschützt werden.

Die Windkraft vernichtet sowohl absolute Werte, die unwiederbringlich sind und mittels erwirtschafteter Gewinne nicht wiederhergestellt werden können, als auch beträchtliche ökonomische Ressourcen.

Die von moralischen Kategorien freie Wirtschaftspolitik unseres Landes, die in der Windkraft ihren Kulminationspunkt findet, ist nicht nur unmoralisch, sondern auch ökonomisch kurzsichtig.

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Norbert Räth, Statistisches Bundesamt (Quelle: Arte-Doku „System Error“, screenhot)

Unterschreiben Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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