Visuelles Vergnügen – Visuelle Gewalt

Ein Gastbeitrag von Angelika Janz

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Der folgende Beitrag von Angelika Janz knüpft an Dieter Hoffmanns Essai „Entfremdung und Gewalt. Zur negativen Ästhetik von Windkraftanlagen“ und meinen Text „Die Hässlichkeit der Windräder – Ästhetik der Unfreiheit“ an.

Die Thematik spricht mir aus dem Herzen. Bereits 2013 war es, als ein  Kunsthistoriker-Symposium darüber in Greifswald abgehalten wurde: https://www.kunsthistoriker.org/greifswalder_appell.html. Der meines Erachtens gewalt-tätige Eingriff in die Landschaft – ohne die umliegenden Bewohner mit einzubeziehen, stellt einen undemokratischen, restriktiven Akt dar, der für mich an Körperverletzung grenzt oder als solcher bezeichnet werden kann. Denn ein „dreidimensionales“ Fremdkörper-Bild in meinem unmittelbaren Lebensumfeld, das ich nicht fliehen kann, mit dem ich gegen meinen Willen künftig leben muss, nachdem ich dorthin zuvor ohne seinen Anblick aus freien Stücken hingezogen bin, ein Bild, das die Natur tödlich bedroht und auch mir und vielen anderen Menschen Gesundheitsschäden verursacht, kann kein „friedliches“, in die Landschaft sympathisch integriertes Bild sein, das den veränderten Wahrnehmungsformen durch neue Technologien angepasst sein soll… Viele, vor allem deutsche Spielfilme wählen ja seit Jahren oft eine am Tage lustig bewegte und in der Dämmerung romantisch beleuchtete Windparkkulisse, um das Auge zunehmend daran zu gewöhnen, dass eine Windparkkulisse ein Vergnügungspark sein kann und nachhaltig dazu. Deshalb sind noch immer viele Leute erstaunt, wenn man über negative Auswirkungen der Anlagen spricht, suchen die doch in der Medien-Landschaft längst ihren ausgedehnten Platz in den Vorort-Landschaften großer Städte oder zerreißen ländliche Regionen. Wer stand nicht schon mal mit ungewollt klopfendem Herzen vor großen Sakral- oder Industriegebäuden? Was uns aber ein 230 m hohes Windrad (nur der Berliner Fernsehturm ist höher) oder ein ganzer Park mental zumutet, ist zweifelsohne ein Gewalt-Akt.

Angelika Janz

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Vergewaltigte Idylle bei Grünz (Vorpommern)

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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