Der NABU fordert geringe Abstände zwischen Windkraftanlagen und Wohngebäuden

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Kaum ist der neue Präsident des NABU gewählt, zeigt er auch schon sein Gesicht. Der NABU möchte die Windkraftanlagen so weit wie möglich an die Wohnungen der Bürger heranschieben, damit der Druck auf naturschutzfachlich wertvolle Flächen und somit auf den Natur- und Artenschutz nicht steigt. Er spielt den Schutz der bedrohten Arten gegen den Schutz der Gesundheit und der Lebensqualität der Bürger aus. Er heult mit den Wölfen, obwohl das BWE-Aktionspapier, Bundesminister Altmaiers geplante Änderungen des Bundesnaturgesetzes und sein erst heute erfolgter Versuch, Druck auf die Bundesumweltministerin auszuüben, damit sie die Aufweichung des Natur- und Artenschutzes nicht weiter blockiere («Wir brauchen vor allem mehr Klarheit beim Arten- und Naturschutzrecht bezüglich des hierfür federführenden Umweltministeriums. Blockaden schaden hier der Energiewende und ihrer Akzeptanz.»), zeigen, dass Windindustrie und Regierung nicht willens sind, auf die geschützten Arten auch nur die mindeste Rücksicht zu nehmen. Der NABU fordert die Bürger und Bürgerinitiativen heraus, sich gegen den Natur- und Artenschutz zu positionieren, um ihre eigene Haut zu retten. Er ist blind dafür, dass die Bürger und Bürgerinitiativen sich mindestens ebenso intensiv für den Natur- und Artenschutz einsetzen wie er selbst und gewiss sogar noch mehr. Er biedert sich an die Macht, das Geld und den Zeitgeist an. Er ruft zum „Klimastreik“ auf, obwohl er wissen müsste, dass ein Streik als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele durch Ausübung von Druck auf Parlament und Regierung unrechtlich ist. Kinder sollen als Demonstranten auf die Straße geschickt werden, damit andere Menschen, unter ihnen Kinder, aufgrund der Dauerexposition an von Windkraftanlagen ausgesandten Infraschall erkranken. Der NABU verrät den Naturschutz, die Menschlichkeit und die Demokratie.

Ich bitte alle Leser sehr darum, die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“, welche der NABU nicht unterstützt, zu unterzeichnen und verbreiten zu helfen: Mensch und Natur bilden eine Einheit und müssen in ihrer Einheit geschützt werden! – Schutzgüter stehen in keinem Konkurrenzverhältnis zueinander und dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden! (Gegenwärtig schützen viele Menschen ihre Gesundheit und die ihrer Angehörigen über den Naturschutz und niemand kann ihnen diesen „Missbrauch“ verdenken.)

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 122/19  | 12. NOVEMBER 2019

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Umwelt/Klima

NABU: Kohleausstiegsgesetz gefährdet Klimaziele

Krüger: Kohleausstiegsgesetz ist ein „Trojanisches Pferd“, das die naturverträgliche Energiewende gefährdet

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Berlin – Aus Sicht des NABU gefährdet der vorliegende aktuelle Referentenentwurf zum Kohleausstiegsgesetz die Klimaziele der Bundesregierung und bremst die naturverträgliche Energiewende. Das Bundeswirtschaftsministerium muss die Kompromisse der Kohlekommission umsetzen und hat dazu einen Referentenentwurf erarbeitet, der jetzt zwischen den Ministerien abgestimmt wird.  Das Gesetz soll am 18. November im Bundeskabinett verabschiedet werden. 

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger kommentiert: „Der Name ‚Kohleausstiegsgesetz‘ klingt nach Klimaschutz, dahinter verbirgt sich in Wahrheit aber ein trojanisches Pferd, das den Klimaschutz weiter untergräbt.“ Denn im vorliegenden Entwurf sollen die pauschalen Abstände von Windenergieanlagen zu bebauten Gebieten vergrößert werden. Dadurch stünde viel weniger Fläche für die Windenergie zur Verfügung.

 „Der NABU fordert die pauschale Abstandsregelung für Windanlagen  aus dem Gesetzesentwurf zu streichen. Der Ausbau der Windenergie würde damit unnötig erschwert, das dringend notwendige Repowering alter Anlagen ausgebremst und der Druck auf naturschutzfachlich wertvolle Flächen erhöht. Der Ausbau erneuerbarer Energie ist aber dringend notwendig, um die Erderhitzung zu begrenzen“, so Krüger.

Mit der vom Bundeswirtschaftsministerium geplanten pauschalen Abstandsregelung  von einem Mindestabstand von 1000 Metern zu Siedlungen greift der Bund in Landesangelegenheiten ein, mit der Begründung die Akzeptanz zu steigern. „Die Reduktion der zur Verfügung stehenden Fläche für Windenergie führt aber dazu, dass vermehrt naturschutzfachlich wichtige Standorte ins Visier der Windprojektierer geraten und der Druck auf den Natur- und Artenschutz steigt. Das führt nicht zu mehr, sondern zu weniger Akzeptanz für den notwendigen Windenergieausbau“, so Krüger weiter.

NABU-Klimaexperte Sebastian Scholz: „Die Bundesregierung beweist leider wieder mal, dass sie die Dringlichkeit der Klima- und Artenkrise nicht begriffen hat. Sonst würde sie nicht einerseits die Flächen für die Windenergie verringern und andererseits Einschnitte beim Artenschutz fordern. Ein solch widersprüchliches Gesetz sendet auch international verheerende Signale: ‚Welcher Staat soll Deutschland als glaubwürdigen Verhandlungspartner bei der kommenden Weltklimakonferenz in Madrid ernst nehmen ?‘“.  

Kurz vor Beginn der Weltklimakonferenz vom 2. bis 13.  Dezember in Madrid ruft der NABU gemeinsam mit Fridays for Future und vielen weiteren Partnern zum zweiten globalen Klimastreik am 29.11. auf, um endlich wirksamen Klimaschutz zu fordern.

Mehr Infos:

www.NABU.de/kohleausstieg

https://mitmachen.NABU.de/klimastreik

Für Rückfragen:

Sebastian Scholz, Leiter Energiepolitik NABU-Bundesverband, Mobil +49 (0)172-4179727, Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Quelle: https://blogs.nabu.de/base/wp-content/uploads/2016/11/161121-nabu-COP22-IBarthel-680×453.jpg

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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