Mely Kiyak macht Petting mit dem Windrad

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Von allen Schmierfink*innen, die über Windräder schreiben, schlägt die bezaubernde Mely Kiyak, die unsere Sprache so fleißig und so vorbildlich erlernt hat, dass sie uns in der „Zeit“ Deutschunterricht erteilen darf, dem Fass den Boden aus:

„Windkraft ist Petting mit der Atmosphäre“

*

Mely glaubt noch an die Energiewende

„Sie sind wichtig für die Energiewende, aber niemand will Windräder vor der Haustür haben.“

(Mely hat in der „Zeit“ von der Energiewende gelesen und davon, dass keiner die Windräder vor seiner Tür haben will.)

Mely findet Windräder schön

„Warum eigentlich? Mit Vivaldi und Yoga sind sie der schönste Anblick der Welt.“

(Mely weiß, was die Windkraftbranche gerne in der „Zeit“ lesen will.)

Mely betet die deutsche Ingenieurskunst vom Mercedes über den Propeller bis zum Windrad an wie ihre morgenländischen Götter

„Alles wurde in dieser Welt bedichtet, wirklich alles. Frauen, Blumen, Autos – nur die Windräder, diese sich sanft in der Luft wiegenden Mercedessterne, denen hat noch keiner eine Oper, ein Musical, ein großes Poem gewidmet. Welch himmelschreiende Ungerechtigkeit, die Lüfte pürierenden Propellerchen mit Nichtbeachtung in Kunst und Poesie zu strafen! Gibt es etwas Poetischeres, als diese aus Stahl geschmiedeten Peacezeichen, die sich nur drehen, wenn Iškur, Baal und Hadad Odem schicken?“

(Mely weiß, dass der Mercedes in Deutschland hergestellt wird.)

Mely weiß nicht, dass Windräder Geräusche machen, die Doppelfenster durchdringen

„Wenn sie einen Sinn für die Schönheit der Windkraftenergie hätten, würden sie die Vier Jahreszeiten auflegen, wenn sie aus ihren 30 mal 30 Zentimeter großen doppelt isolierten Fenstern schauen, und sich darüber entzücken, wie ihnen die Windräder im Vivaldi-Takt winken.“

(Mely kennt die Vier Jahreszeiten von Vivaldi.)

Mely genießt die Vibrationen

„Windkraft ist Sinnlichkeit. Windkraft ist Zärtlichkeit zur Natur.“

(Mely weiß, dass es in Deutschland emanzipierte Frauen wie Beate Uhse und Claudia Roth gibt.)

Mely kennt die Landbevölkerung und findet sie doof

„Landbevölkerung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass die Bewohner die Wohnungen über ihren eigenen oder in direkter Nachbarschaft dazu kaufen, aus Angst, dass Mitbürger unterm selben Dach wohnen. Wenn sich jetzt in der Ferne auch noch Metall dreht, dann macht ihr das Angst, dann ist das zu viel Welt im Umkreis vom eigenen Dunstkreis.“

(Mely weiß, dass Deutschland ein urbanisiertes Land ist, in dem man die Landbevölkerung verachten und beschimpfen darf.)

Mely glaubt, dass Infraschall ein Symptom von Hypochondrie ist

„Schon kickt die Hypochondrie: Von Infraschall ist die Rede, …“

(Mely weiß, dass Infraschallopfer in Deutschland nicht respektiert werden müssen.)

Mely sch…ßt auf die bedrohten Arten

„… von zerhäckselten Vögeln. Als ob sich hier nur einer um Vögel und ihre Brutplätze sorgt …“

(Mely weiß, dass es die Bundesrepublik mit der Europäischen Vogelschutzrichtlinie nicht so genau nimmt.)

Mely beschimpft den Osten

„Jeder darf ein Windrad garnieren. Das lieben die Deutschen doch so sehr. Was immer es zu behängen gibt, sie behängen es … Nur die Merkel, das wird manchen im Osten schmerzen, die dürfen sie nicht runterbaumeln lassen.“

(Mely weiß, dass man in Deutschland Ausländer*innen nicht beschimpfen darf, sondern nur die Leute im Osten.)

Mely gibt ihre Gewaltfantasien kund

„Würde man jedem Dorfbewohner, der sich gegen Windkraft engagiert, sowie seinen Freunden bei AfD und CDU einen Propeller auf den Kopf schrauben, …“

(Mely weiß, dass sich in Deutschland Gewaltfantasien nur gegen Dorfbewohner und Leute von rechten Parteien wie der AfD oder der CDU richten dürfen.)

O Mely, Mely – du bist so eine Bereicherung für Deutschland!

***

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

(Quelle: https://www.zeit.de/kultur/2019-11/windraeder-landschaft-geraeusche-bevoelkerung-gegner)

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Standard

9 Gedanken zu “Mely Kiyak macht Petting mit dem Windrad

  1. Was für eine degenerierte blöde Kuh! Dazu fällt mir nichts mehr ein. Eigentlich lehne ich als Pazifist Bürgerkriege ab, aber angesichts einiger aus dem neuen großstädtisch-grünen Mainstream aufsteigenden, besonders schillernden Blasen entwickle ich gerade diesbezügliche Phantasien… 😠 Musste – mit Verlaub und nichts gegen diesen Blogeintrag – das Original lesen, um mich zu überzeugen, dass diese Formulierungen kein Fake sind!

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    • Ich habe den ganzen Text als eine einzige Provokation empfunden, dem Leser eine Bemerkung über Ausländer, Frauen oder geistig Behinderte zu entlocken, die es der Windkraft-Lobbyistenclique von der „Zeit“ erlaubt, die Täter-Opfer-Struktur, die diesem miesen Angriff eines süffisanten Establishments auf die teilweise wehrlose Landbevölkerung inhärent ist, dann auch noch umzukehren und den Tätervorwurf gegen die Opfer zu richten, wie es derzeit gang und gäbe ist. Ich habe mir also nach jedem Satz, den ich gelesen habe, sagen müssen: Nein, die Frauen, die Ausländer, die geistig Behinderten, sie sind nicht so wie Mely Kiyak.

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    • Ich habe eine Beschwerde an den Presserat abgesandt (https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2019/12/02/beschwerde-beim-presserat-uber-mely-kiyak-windkraft-ist-petting-mit-der-atmosphare/). Danach habe ich nachgeschaut, ob Mely Kiyak, die in ihrem Text als Nichtdeutsche auftritt, nicht am Ende gar eine Deutsche ist. Mein Verdacht hat sich bestätigt. Das, was sie in diesem Text tut, macht sie systematisch. Sie tritt als Ausländerin auf, beschimpft die Deutschen auf eine sehr grobe Art und Weise und provoziert einige von ihnen auf diese Weise zu Hassreaktionen gegen sie selbst als Ausländerin. Danach trägt sie die Hassbotschaften vor und stilisiert sich als Opfer des Ausländerhasses. Das ist ihr Geschäftsmodell. Es gibt offenbar ein deutsches Publikum, das dergleichen goutiert, und die ZEIT hat ihr sogar eine eigene Kolumne eingeräumt. Die Willkommenskultur hat merkwürdige Blüten getrieben.

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      • Sehr gut! Ich bewundere stets Deinen Handlungsimpetus… 🙂👍
        Ich glaube das Goutieren solcher Pressekolumnen ist dem Grünen das, was dem katholischen Eiferer des Frühmittelalters die Selbstflaggelation war.

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      • Wenn jeder, der sich am massiven Windkraftausbau stört, etwas dagegen tun würde, wäre diese Energiewende schon abgeschlossen, denn Akzeptanz dafür gibt es im ländlichen Raum längst nicht mehr.

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  2. Vielleicht ist das eine Satire auf die beschränkte Weltsicht naturferner, gehetzter und vom Nachdenken entwöhnter Städter??? Jemand, der tatsächlich so denkt wie in der ZEIT-Kolumne, macht sich so ziemlich lächerlich. Es gab ja mal so einen Artikel gegen Hunde als Klimakiller. Als auf die junge, aufstrebende Journalistin ein Shitstorm der Hundehalter*innen niederging, meinte sie, das Ganze sei nicht so ganz ernst gemeint gewesen. Der Artikel könnte also auch eine zielich missglückte Satire sein. Um wirklich gelungen zu sein, stecken zu viele echte Vorurteile gegen Landbewohner*innen drin. Die Überzeichnung kommt rüber. Die CDU-AFD-Schublade ist aber dann doch wieder zu plump. Also: Es fehlt die Richtung, die Tiefe und auch der echte Humor. Nch dem Motto: Ich wollte ganz was Lustiges schreiben, und das ist leider daneben gegangen.

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    • Es ist keine Satire auf Städter, sondern eine aggressive Satire auf die Landbevölkerung. Die übrigen Beiträge in der Mehrzahl der Medien gegen die Bürger und Bürgerinitiativen, die sich der Ausweitung der Windkraft entgegenstellen, haben dieselbe Tendenz und tragen dieselben Argumente vor. Die gesamte Berichterstattung zu diesem Thema in der ZEIT hat diese Tendenz. Ich habe gegen diesen Beitrag, der alle Zurückhaltung fallen lässt und gegen eine Reihe von Ziffern des Pressekodex verstößt, Beschwerde beim Presserat eingelegt (https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2019/12/02/beschwerde-beim-presserat-uber-mely-kiyak-windkraft-ist-petting-mit-der-atmosphare/)
      Unter dem Artikel findet sich auf der Seite der ZEIT eine Reihe von Kommentaren der Zielgruppe, an die sich der Artikel wendet, die sich an dem aggressiven Artikel gegen die Windradgegner ergötzt, die die „Polemik“ angemessen findet und sich über die Entrüstung, die sie hervorrufen wird, freut, weil wir es mit einem Feldzug für die Windkraft zu tun haben, in dem der Zweck die Mittel heiligt. Niemand hat die Sprecherinstanz als selbstironisch empfunden.
      Es wäre nicht gut, wenn man die Sache herunterspielte, indem man sagte, dass es witzig wäre oder am Ende sogar Kunst. Wenn jemand schriebe, dass man Personen mit Migrationshintergrund Gegenstände in den Körper schrauben sollte, würde das selbst als offensichtlicher Scherz mit Recht nicht toleriert werden. Hier tritt eine deutsche Staatsbürgerin unter der Maske einer Ausländerin auf, beschimpft die Deutschen ohne jede Selbstbändigung, versucht xenophobe und misogyne Reaktionen zu provozieren, um dieselben anschließend, sich obendrein noch zum Opfer stilisierend, als Hate Poetry vorzutragen. Mely Kiyak füllt eine Marktlücke. Alles was sie macht, ist in dieser Manier. So hat sie den gelähmten Sarrazin als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ bezeichnet, um ins Rampenlicht zu gelangen. Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Mely_Kiyak
      Es ist die personifizierte Perfidie, die Frau fürs Grobe, die hier von der Windkraftbranche und ihren Parteigängern auf die Bürger und Bürgerinitiativen losgelassen wurde.

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      • Hört sich schlimm an. Das einzige, was man dem Faschismus entgegensetzen kann, ist Toleranz und Mitmenschlichkeit. Vermeintlich linke oder grüne Menschen, die den gleichen Hass predigen, beleidigen und diskriminieren, sind ebenso faschistoid. Schon die Anwendung des Kunstbegriffs auf Böhmermanns rassistisches Gedicht, hat mich massiv gestört.

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