Energie – Lübs – Windkraftfirma und Stadtwerke wollen mit Rabatten werben

Ein Gastbeitrag von Angelika Janz

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Vorbemerkung von René Sternke

 Die Süddeutsche hat einen Artikel unter dem Titel „Energie – Lübs – Windkraftfirma und Stadtwerke wollen mit Rabatten werben“. Darin heißt es u.a.: „‚Wir haben als erstes Stadtwerk in Mecklenburg-Vorpommern dafür einen Vertrag mit der Enertrag AG (Dauerthal) geschlossen‘, sagte der Geschäftsführer der Torgelower Stadtwerke Dennis Gutgesell am Mittwoch. Sollte der – in der Region umstrittene – Windpark bei Lübs (Vorpommern-Greifswald) gebaut werden, könnten Anwohner über die Stadtwerke „Grünstrom“ beziehen, der durch Rabatte des Windparkbetreibers deutlich preiswerter als bisheriger Strom sein soll. Je nach Anzahl der Anwohner könnten die Strompreise nach Angaben des Anbieters bis zu 50 Prozent niedriger liegen.“ Die Wörter „könnten“, „könnte“ und „bis zu“ zeigen deutlich, dass man den Lübsern das Geld erst einmal vor der Nase baumeln lässt. Mit Speck fängt man Mäuse. Eine rechtliche Grundlage gibt es, soweit ich sehe, für die Bevorteilung der Lübser Kunden nicht, da die Regierung von Mecklenburg-Vorpommern hartnäckig leugnet, dass Windparks Nachteile für Anwohner bringen und in ihnen sogar Tourismusmagneten sieht. Möglicherweise können benachteiligte Kunden der Stadtwerke, die den vollen Preis zahlen müssen, die Rabatte ihrerseits erklagen. Der Clou liegt im Falle Lübs darin, dass das Lübser Gemeindegebiet so geschnitten ist, dass die Lübser die Windräder den Anwohnern in den Nachbargemeinden, die von den Rabatten nicht profitieren „könnten“, die Anlagen vor die Nase stellen können (vgl. Abb.). Und das finden manche Lübser, allen voran ihr Bürgermeister mit den sprechenden Namen Ossip Storm, angesichts versprochener Preisnachlässe von bis zu 50% gar nicht so schlecht. Das ist dann die sogenannte Akzeptanz. Ossip Storm repräsentiert Kompetenz für Vorpommern. Hört bei ihm Vorpommern oder die Kompentenz hinterm Gartenzaun auf? Möglicherweise erfahren die Lübser am Ende, dass Enertrag und die Stadtwerke ihnen finanzielle Vorteile gern hätten zukommen lassen, aber leider nicht dürfen. Sie wären die ersten nicht, die mit der Windkraftbranche eine solche Erfahrung gemacht haben. Der Nordkurier-Artikel, den das Leitmedium Süddeutsche verwurstet und ideologisch gesäubert hat, heißt „Windkraft-Konzern setzt Geld gegen den Widerstand“.

Kommentar von Angelika Janz zu „Energie – Lübs – Windkraftfirma und Stadtwerke wollen mit Rabatten werben“ in der Süddeutschen

Das Grundstück in der „Friedländer Großen Wiese“ gehört den Lübsern, befindet sich aber vor dem Großdorf Ferdinandshof. Und zwar als Naturgebiet –  u. a. als Bodenbrüter-Wiese und Fledermaus-Lebensraum und als Rastplatz für Abertausende von Zug-und gefährdeten Singvögeln. Wie können die wohl entschädigt werden? Warum begreift man nicht, dass Artenschutz erst Klimaschutz glaubwürdig macht und dieser wiederum Menschenschutz ermöglicht. In dieser Reihenfolge muss gedacht und gehandelt werden! Ich verstehe einfach nicht, dass den Bürgern, die seit Jahren sehr informiert und aus ihrer täglichen und jahrelangen Erfahrung heraus protestieren, immer noch unterstellt wird, der „Artenschutz sei  vorgeschoben“.
Dennoch: Soweit seit 2015 bekannt, sind andere Gemeinden durch die Windanlage auf dem Lübser Grundstück wesentlich stärker und näher betroffen. Aus Gerechtigkeitsgründen zur Erinnerung: Wesentlich betroffener als die Gemeinde Lübs als Grundstücksbesitzer sind neben Ferdinandshof die Dörfer Luisenhof, Altwigshagen, Finkenbrück, Blumenthal, Aschersleben und Heinrichsruh. Lübs ist um einiges weiter von der geplanten Anlage entfernt. Es wäre wirklich zynisch, wenn die Gemeinde nun auch noch die Belohnung dafür erhielte, dass sie 1. (!) der Natur ihre Grundlage entzieht und 2. (!) diesen Dörfern einen Windpark vor die Nase setzt. Ich möchte nicht mit den Kindern meiner KinderAkademie, die wir dort jahrelang die Vögel erleben,  demnächst die toten Vögel unter den Anlagen mit den Kindern aufsammeln und begraben und auch nicht weitere Wildtiere dabei beobachten, wie sie die verletzten und toten Vögel vertilgen.

Angelika Janz

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Windfeld Lübs 34/2015 (Quelle: Regionaler Planungsverband Vorpommern, Kartenblätter)
Gemeinde Lübs (Quelle: Google Maps)

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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