Bundesminister Altmaiers Realitätsleugnung

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Am 9. Januar 2020 schrieb ich an Bundesminister Altmaier:

Sehr geehrter Herr Dr. Altmaier,

da Sie uns auf unsere Erklärung, dass es keine Akzeptanz für die Windkraft mehr gibt, durch Ihren Bürgerdialog mitteilen lassen haben, dass es Sie doch gäbe, übermittle ich Ihnen die Gemeinsame Erklärung der Bürgerinitiativen des Kreises Vorpommern-Greifswald, dass es für die Energiewende in Form des massiven Windkraftausbaus bei der ländlichen Bevölkerung in unserem Landkreis keine Akzeptanz mehr gibt:

https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2020/01/09/gemeinsame-erklarung-von-burgerinitiativen-des-landkreises-vorpommern-greifswald/

Ich erlaube mir, Sie auch auf die Studie von Dipl.-Med. Heinz Timm hinzuweisen, die eine besonders hohe Anzahl von Erkrankungen, deren Symptome bei Anwohnern von Windkraftanlagen besonders häufig sind, in dem kleinen Ort Büssow im Süden des Landkreises Vorpommern-Greifswald festgestellt hat:

https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2020/01/06/infraschallopfer-in-penkun-in-vorpommern-greifswald/

Ich selbst habe Philipp Amthor bei der letzten Bundestagswahl gewählt. Ich frage Sie, ob Ihre Politik darauf abzielt, Landkreise wie Vorpommern-Greifswald, die traditionell CDU-Hochburgen sind, in AfD-Hochburgen zu verwandeln?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. René Sternke

*

Am 15. Januar ließ mir Bundesminister Altmaier durch seinen Bürgerdialog antworten:

Sehr geehrter Herr Dr. Sternke,

wir verweisen Sie auf die repräsentative Umfrage zur Akzeptanz der Nutzung und des Ausbaus der Windenergie an Land in Deutschland vom Herbst 2019 https://www.fachagentur-windenergie.de/fileadmin/files/Veroeffentlichungen/FA_Wind_Umfrageergebnisse_2019.pdf  . Gleichwohl wissen wir, dass viele neue Projekte vor Ort bekämpft und beklagt werden. Des Weiteren gibt es Klagen gegen Regionalpläne sowie Flächennutzungs- und Bauleitpläne.

Es muss daher ein Interessenausgleich gefunden werden zwischen der Erleichterung und Beschleunigung des Erneuerbaren-Ausbaus und den Akzeptanzfragen, die viele Bürgerinitiativen aufwerfen. Denn ohne weiteren Ausbau der Windenergie an Land funktioniert die Energiewende nicht.

Bundesminister Altmaier hat daher bereits im September alle beteiligten Akteure im Bundeswirtschaftsministerium zusammengebracht und im Oktober einen Arbeitsplan mit konkreten Vorschlägen vorgelegt https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/staerkung-des-ausbaus-der-windenergie-an-land.pdf?__blob=publicationFile&v=12 . Eine Maßnahme davon ist die Abstandsregelung, die auch im Klimaschutzprogramm 2030 enthalten ist, das von der Bundesregierung beschlossen worden ist. Die gesetzliche Umsetzung wird innerhalb der Bundesregierung aktuell erörtert.

Abschließend noch zum Thema Infraschall:

Töne unterhalb einer Frequenz von 20 Hertz – ist alltäglicher und überall präsenter Bestandteil unserer Lebenswelt. Er geht von einer Vielzahl sowohl technischer als auch natürlicher Quellen aus.

Wissenschaftliche Studien haben bislang keinen Nachweis erbracht, dass der von Windenergieanlagen ausgehende Infraschall schädliche Wirkungen auf die Gesundheit hat. Nach heutigem Stand der Forschung ist die Belastung mit Infraschall im Vergleich mit anderen Quellen zudem gering.

Weitere Informationen auch zu durchgeführten Messprojekten finden Sie hier: https://www.fachagentur-windenergie.de/themen/schallimmissionen/infraschall-und-windenergieanlagen.html und https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/erneuerbare-energien/infraschall .

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team Bürgerdialog

*

Am 17. Januar 2020 antwortete ich Bundesminister Altmaier:

Sehr geehrter Herr Dr. Altmaier,

Realitätsleugnung ist ein Abwehrmechanismus des Ich gegenüber der Wirklichkeit: Ein Tatbestand wird einfach nicht wahrgenommen, um sich vor Verletzung oder Kränkung zu schützen und Angst abzuwehren.

Wir kennen die Umfrage der Fachagentur Windenergie an Land. Wir wundern uns, dass ein Bundesminister die Aussagen eines lobbyistischen Vereins zur Grundlage nimmt, um die Willensbekräftigung von Bürgern beiseite zu wischen. Ich habe Ihnen mitgeteilt. dass die Bürgerinitiativen des Kreises Vorpommern-Greifswald keine Akzeptanz für die Windkraft mehr haben und die Energiewende in der Gestalt, in der wir sie erleben, ablehnen.

Sie lassen uns schreiben: „Denn ohne weiteren Ausbau der Windenergie an Land funktioniert die Energiewende nicht.“ Gerade aus diesem Grunde lehnen wir Ihre Energiewende ab.

Wir kennen Ihre „Aufgabenliste zur Schaffung von Akzeptanz und Rechtssicherheit für die Windenergie an Land“, die ein Plagiat des „BWE-Positionspapiers: Aktionsplan für mehr Genehmigungen“ ist. Diese Aufgabenliste sieht die Gesetzesänderungen zur Beschneidung der Klagerechte der Bürger und zur Ermöglichung grober Verstöße gegen die europäischen Naturschutzrichtinien und internationale Naturschutzkonventionen vor. Sie zeigt, dass diese Energiewende mit dem Rechtstaat und dem Naturschutz nicht vereinbar ist. Ihre „Aufgabenliste zur Schaffung von Akzeptanz und Rechtssicherheit für die Windenergie an Land“ benennt wichtige Gründe, aus denen wir Ihre Energiewende ablehnen.

Ich habe Sie darauf hingewiesen, dass ein Großteil der Bürger des Penkuner Ortsteils Büssow die Symptome des Windturbinensyndroms aufweist. Die Bürger sind nach Inbetriebnahme der Anlagen erkrankt. In der riesigen Windkrafthölle, die Sie an der pommersch-brandenburgischen Grenze errichten lassen haben, leben unzählige Infraschallopfer, mehrere sind mir persönlich bekannt. Wie können Sie auf den heutigen Forschungsstand verweisen, den Sie offenbar nicht einmal zur Kenntnis genommen haben, um abzustreiten, dass es Gesundheitsschädigungen durch den von Windkraftanlagen emittierten Infraschall gibt, wenn die Geschädigten in der Realität vorhanden sind?

Ich bitte Sie, nicht nur auf Umfragen, die von der Windindustrie gemacht worden sind, zu achten, sondern auch auf Wahlen. Die Landtagswahlen in Brandenburg und in Thüringen haben bereits eine deutliche Sprache gesprochen und die Bundestagswahlen und die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern werden eine noch deutlichere Sprache sprechen: Die Windkraft hat im ländlichen Raum, sieht man von einigen Flächenbesitzern, und lobbyistischen Politikern ab, keine Akzeptanz mehr. Wir lehnen diese Energiewende, die wesentliche Grundwerte unserer Demokratie wie den Rechtstaat, die körperliche Unversehrtheit der Bürger und den Erhalt der bedrohten Arten aufgibt, ab!

Sie reden von einem „Interessenausgleich“. Wie soll es einen Interessenausgleich geben, wenn Sie unsere Interessen nicht einmal wahrnehmen?

Mit Papier (Umfragen, Forschungen, Aufgabenlisten usw.) wischen sie die Wirklichkeit weg. Nehmen Sie bitte die Realität zur Kenntnis: Diese Energiewende in Gestalt eines massiven Windkraftausbaus, der Gesundheit, Natur und Klima schädigt, ohne eine stabile und kostengünstige Energieversorgung leisten zu können, ist grober Unfug und verliert von Tag zu Tag an Akzeptanz.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. René Sternke

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Bundesminister Altmaier ist eine Matrjoschka. – Und was für eine Figur steckt drin?
Na klar, der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie Hermann Albers!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

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