Dipl.-Med. Heinz Timm: Windkraftbetrieb ist fortgesetzte bewusste Körperverletzung

Kurzvortrag von Dipl.-Med. Heinz Timm anlässlich der 1. Bismarker Mahnwache in Linken am Samstag, den 01.02.2020

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Es gibt viele Aspekte der Windkraft. Ich will hier sprechen über das Thema: „End of Gesundheit“ (in Anlehnung an den Film: “End of Landschaft“).

Beim Thema WEA denken viele an das Schicksal von Vögeln, Insekten und Fledermäusen – und das ist auch gut so. Aber wer denkt an den Menschen, insbesondere den, der in der Nähe von Windfeldern leben muss? Diese Thematik wird von Nichtbetroffenen meiner Meinung nach noch viel zu wenig bedacht. Aber auch Sie, liebe Zuhörer, haben sehr große Chancen, schon sehr bald dazuzugehören.

Mein Name ist Heinz Timm. Manche dürften mich kennen. Ich bin seit 15 Jahren als Haus- und Landarzt in Penkun tätig.

Bereits vor vielen Jahren hatten mir einige Patienten des Penkuner Ortsteils Büssow erzählt, dass sie unter diversen Beschwerden, insbesondere Schlafstörungen, litten, und zwar seitdem sie in der Nähe des Windfeldes Schönfeld leben. Dieses liegt etwa 1000 bis 1200 m entfernt von Büssow.

Ich muss gestehen, dass ich dem zunächst nicht intensiv nachgegangen bin. Seitdem jedoch die Windräder gerade in unserer Gegend wie die Pilze aus dem Boden schießen und mir vermehrt und wiederholt Beschwerden von Patienten genannt wurden, die sie im Zusammenhang mit den WEA (= Windenergieanlagen) sahen, wurde ich interessiert und motiviert. Ich informierte mich u.a. bei der DSGS = Deutsche Schutz Gemeinschaft Schall für Mensch und Tier e.V. (Flyer hier bei Reinhard erhältlich). Ich war erschrocken, über das, was ich über gesundheitliche Folgen der WEA erfahren musste. Mich interessierte die Frage, wie sieht es konkret epidemiologisch aus in Büssow? Also machte ich mich auf den Weg – mithilfe eines Fragebogens von Dr. med. Kaula von der DSGS e.V. (Dr. Kaula führt u.a. eine bundesweite Untersuchung durch auf Gesundheitsschäden durch WEA.) Ich habe sämtliche ständigen Bewohner des Ortsteils Büssow befragt.

Das (auch für mich) überraschende Ergebnis meiner Untersuchung war, dass mehr als 1/3 der Bewohner eindeutig und reproduzierbar unter den WEA Krankheitssymptome aufweisen. Reproduzierbar bedeutet: Die Beschwerden traten erst seit und nur in der Nähe der WEA auf. Im Urlaub z.B. ist alles schick – insofern sich dort keine WEA befinden – was leider kaum noch der Fall ist. Der Zusammenhang ist also gesichert. Wenn ich zweifelhafte oder Verdachtsfälle und Verschlimmerungen hinzuzähle, käme ich sogar auf über die Hälfte von Betroffenen!

Somit kann und muss ich eindeutig sagen: WEA machen krank!

Der Hippokratische Eid verpflichtet mich als Arzt in besonderer Weise, mich für die Gesundheit der Menschen und gegen körperlichen und seelischen Schaden einzusetzen. Wenn es stimmt, dass WEA krank machen – und davon bin ich überzeugt, dann muss ich zwangsläufig ein Windkraftgegner sein.

Dieses wird mir jedoch von der Lokalpolitik als Gegenargument vorgeworfen und deshalb seien meine Untersuchungen wertlos.

Natürlich sind weitere, umfangreichere und unabhängige wissenschaftliche Studien notwendig. Ich wurde deshalb gebeten, einen entsprechenden Forschungsauftrag für die Uni Greifswald zu erarbeiten. Dies habe ich gemacht in Zusammenarbeit mit Dr. Kaula. Mal abwarten. Ich wage jedoch, zu prognostizieren, dass der Antrag vom Landtag abgelehnt wird.

Aber selbst, wenn der Landtag positiv entscheiden sollte, dann würde eine gute Studie Jahre dauern. Und bis dahin stehen die Monster in Damitzow, Penkun, Grünz, Mescherin und anderswo und unsere schöne Gegend hat sich in einen Megaindustriepark entwickelt, wie es bereits geplant ist. Und vor allem: immer mehr Menschen werden krank und kränker.

Deshalb hatte ich eine schnelle Pilotstudie gemacht, um der anstehenden Genehmigung des geplanten Windfeldes Damitzow hoffentlich ein Hindernis in den Weg legen zu können. Aber, wie gesagt: von der Lokalpolitik war meine Untersuchung (gelinde ausgedrückt) nicht erwünscht. Ich frage: warum?

Im Übrigen führe ich zur Zeit diese Untersuchung fort in Schönfeld und habe so inzwischen insgesamt etwa 50 Menschen befragt. Damit steigt die statistische Relevanz und ich darf jetzt auch Details nennen, ohne mit der Schweigepflicht in Kollision zu geraten.

Aber was sind das nun für Krankheiten?

Es handelt sich dabei im Wesentlichen um zwei Phänomene, die allerdings ineinandergreifen und nicht immer zu trennen sind.

Das erste ist der hörbare tieffrequente Schall, tiefes Brummen – mit anderen Worten Lärm oder Krach. Dieser ist besonders unangenehm, weil er bei Vorhandensein mehrerer Anlagen ständig variiert.

Entgegen den eigenen unseriösen Schallgutachten der WEA-Betreiber betrug dieser Lärm bei ungünstigem Wind und anderen Faktoren (in Büssow) bis zu 64dB – und das in der Nacht! (wenn angeblich kein Wind weht – nach Aussage von Enertrag) – das entspricht Kantinenlärm. Ist da längerer erholsamer Schlaf vorstellbar?

Ich selbst habe es in Bremen erlebt: 100 Meter von der Bundesstraße entfernt, ab morgens um 5 Uhr wälzten sich die LKW und Busse im Schritttempo durch die Straße. Ich meinte, eine Waschmaschine im Kopf zu haben. So hört und fühlt es sich an. – Ähnlich dürfte es auch bei WEA sein. Auch das war ein Grund mit, in das (noch) schöne und ruhige Penkun zu ziehen.

Ok, wer es gewohnt ist, in der Stadt zu leben, und es vertragen kann, soll es tun.  Aber viele Lärmempfindliche, wie eben auch ich, sind gerade der Ruhe wegen aufs Land gezogen und haben die Windräder nicht gewollt.

So steht auch an erster Stelle der Beschwerden durch WEA die zum Teil massive Schlafstörung. Diese ist bei meiner Untersuchung bei allen Betroffenen mehr oder minder ausgeprägt vorhanden. Nicht schlimm? Haben Sie sich schon einmal eine Nacht im Bett herumgewälzt? Wie haben Sie sich am nächsten Tag gefühlt? Und das stellen Sie sich jetzt mal Nacht für Nacht vor.

Die logischen Folgen sind: Tagesmüdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Leistungseinbruch, depressive Verstimmung, Reizbarkeit, Angststörung, Ruhelosigkeit, Beeinträchtigung des Sozial- oder Berufslebens.

Dazu ein interessantes eigenes Beispiel: Ich befragte eine Familie nach Symptomen. Die Mutter eines Jugendlichen sagte mir, er hätte keine Probleme. Darauf fragte ich ihn selbst und er antwortete zum Erstaunen seiner Eltern auf Nachfrage, dass er seit ca. 3 Monaten an massiven Schlafstörungen leide. Meine Nachfrage: „War etwas, eine Veränderung vor drei Monaten?“ Antwort: „Ja, ich bin in das obere Stockwerk gezogen.“ Auch dieses Phänomen wird immer wieder beobachtet, dass die Beschwerden ganz entscheidend von den örtlichen Gegebenheiten abhängen.

Diesen Symptomenkomplex nenne nicht ich, sondern die WHO (Weltgesundheitsorganisation) das Windturbinensyndrom mit dem ICD (International Code of Disease): T75.2.

Es gibt etliche YouTube Berichte, wo Sie sehen können, was Ihnen bevorsteht, wenn die drohende Verspargelung hier nicht gestoppt wird. Es ist dramatisch, zu sehen, wie die betroffenen Menschen fast wahnsinnig werden, in den Keller ziehen zum Schlafen oder auswärts schlafen, schließlich flüchten, sofern sie noch können, da ihr Haus und Grundstück fast wertlos geworden ist.

Ein zweites Phänomen ist der sogenannte Infraschall. Dies ist Schall, der unterhalb der Hörschwelle, also 10Hz (Schwingungen pro Sekunde), liegt, den man also nicht hört. Windkraftbefürworter sagen, dass Schall, den man nicht hört, auch nicht schaden könne. Deshalb fließt bislang dieses Phänomen auch nicht in Schallgutachten ein. Dieses Argument ist absolut lächerlich, denn wie steht es mit elektrischem Strom? Den kann man nicht sehen. Schadet der auch nicht? Wer das behauptet, sollte seine Finger in die Steckdose stecken. Dann wären viele Probleme gelöst. Mit radioaktiver und Röntgenstrahlung ist es dasselbe. Solche Aussagen sind beleidigend.

Man hört zwar diesen Schall nicht, aber er wird wahrgenommen von anderen Sinnen:

Dazu ein Beispiel: Eine junge Frau sagte mir, sie habe durch die Windräder keine Probleme. Auf konkrete Nachfrage nach Schwindel war sie ganz erstaunt und fragte: „Woher wissen Sie das? Seit ich hier wohne, habe ich unerklärliche Schwindelanfälle. Viele Untersuchungen und Konsultationen bei Fachärzten hatten keine Ursache ergeben.“ Ich konnte ihr die Antwort sagen: das Vibro-Akustische Syndrom (ICD=T52.0), verursacht durch Infraschall.

Dieses Symptom wird durch langsame, pulsierende Druckwellen ausgelöst. Diese treffen auf das Gleichgewichtsorgan im Ohr und die Druckrezeptoren auf der Haut. Dadurch wird dem Körper eine Bewegung vorgetäuscht. Es entsteht also ein Schwankgefühl und Übelkeit. Es ist vergleichbar mit der Seekrankheit. Die realen Schwankungen der See führen ebenfalls in gleicher Weise zu Schwindel und Übelkeit. Aber nicht alle Menschen werden seekrank, genau wie nicht alle Menschen an Infraschall bewusst leiden. Aber sind die Betroffenen deshalb Spinner? Das Erbrochene ist jedenfalls keine Einbildung. Die Menschen sind einfach unterschiedlich – und das ist gut so. Da ist noch viel Forschung nötig in der interessanten Frage: warum werden die einen krank und die anderen nicht?

Ein Beispiel unter vielen dazu: Die meisten Menschen, die Spargel genießen, haben kurz danach einen unangenehm riechenden Urin. Dieses geschieht durch ein Abbauprodukt der Asparaginsäure. Aber manchen Menschen fehlt ein entsprechendes Enzym. Diese stinken nicht. Nach der Logik der Windkraftbefürworter würde dies bedeuten: „Wer nicht stinkt, kann auch keinen Spargel gegessen haben.“

Ein Symptom des VAS ist somit der Schwindel, Übelkeit, Ohrendruck und Ohrengeräusche/Tinnitus.

Weitere Symptome werden verständlich, wenn wir uns ansehen, wo in der Natur Infraschall vorkommt: das sind im Wesentlichen bedrohliche Situationen wie Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunami, Tierherden.

Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, warum Tiere flüchten – lange Zeit vor Ausbruch einer Katastrophe? Hier ist die Antwort: Sie spüren den Infraschall, der bereits vor der eigentlichen Katastrophe spürbar wird und sich über viele Kilometer ausbreitet. Dieser signalisiert Gefahr und erzeugt eine Panikreaktion. Ganz genauso werden beim Menschen durch Infraschall Stresshormone ausgeschüttet, um eine Flucht vorzubereiten. Es entsteht Panik oder auch ein Dauerstress mit entsprechenden Folgen wie z.B. Bluthochdruck mit z.B. Herzinfarkt und anderen Folgen. Das typische (teils mit Angstschweiß verbundene) Aufschrecken aus dem Schlaf ist nichts Anderes. In der Natur hat diese Panik einen sinnvollen Zweck, nämlich die Flucht vor Gefahr. Aber eine Dauerberieselung ohne Ursache erzeugt Dauerstress mit ständiger Ausschüttung von Stresshormonen. Die medizinischen Folgen sind gut bekannt. Wichtig in diesem Zusammenhang: es sind auch Säuglinge und Kleinkinder betroffen, die häufig nachts aufschrecken, panisch schreien und sich kaum beruhigen lassen. Hier ist Einbildung oder der sogenannte Nocebo-Effekt absolut nicht erklärend. Nocebo ist das Gegenteil von Placebo: das Letztere ist Ihnen bekannt: eine Pille ohne Wirkstoff, die trotzdem häufig wirkt, nämlich durch die Kraft der Einbildung. Nocebo bedeutet, dass eine erwartete Reaktion eintritt. Beispiel Beipackzettel: Nicht selten kommt es vor, dass mir ein Patient sein neuverordnetes Medikament zurückbringt mit der Frage: „Wollen Sie mich vergiften? Alles, was da draufsteht, ist bei mir aufgetreten.“

Der Säugling aber kann noch keinen Beipackzettel lesen und er würde auch nicht verstehen, wenn die Mutter ihm sagen würde: „Du musst jetzt aufwachen und schreien, weil der Wind aus Richtung der Windräder kommt.“

Alle Altersgruppen sind betroffen: Säuglinge, Kleinkinder; Schulkinder werden in der Schule schlecht, nachdem sie in die Nähe von Windrädern gezogen sind bzw. nach dem Errichten von WEA.

Also auch hier bei dem VAS ist das wichtigste, häufigste Hauptsymptom die Schlafstörung mit entsprechenden Folgen.

Weiter: Eine Studie von Prof. Vahl von der Uni Mainz am isolierten menschlichen Herzmuskel hat eine Leistungsschwächung um 20 % ergeben. Dies könnte die ebenfalls gehäuft beobachtete Herzschwäche von Menschen in der Nähe von Windrädern erklären.

Des Weiteren ist es sehr wahrscheinlich, dass Druckwellen (das sind starke Infraschallwellen, im extremsten Fall eine Explosion) in Hohlräumen schädliche Wirkungen entfalten; diese sind jedoch beim Menschen bisher nicht erforscht. Aber es gibt ein Beispiel aus der Tierwelt: Dass Vögel und Insekten von Windrädern geschreddert werden, ist Ihnen sicher bekannt, aber wussten Sie auch, dass Fledermäuse ohne Berührung mit den Rotorblättern vor den WEA tot vom Himmel fallen. Und wissen Sie warum? Ihre Lungen platzen. Das könnte z.B. auch den beobachteten Sauerstoffmangel beim Menschen erklären, indem das Lungengewebe auf Dauer geschädigt wird.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen WTS mit hörbarem Schall einerseits und VAS mit Infraschall andererseits besteht darin, dass hörbarer Schall nach wenigen Kilometern nicht mehr zu hören ist, der Infraschall jedoch ist bis zu 15 (maximal 20) Kilometern spürbar. Dies hat Anfang dieses Jahres eine finnische Langzeitstudie*) abschließend bestätigt. Aber da muss man gar nicht so weit gucken: das wurde nämlich bereits vor 3 Jahren bestätigt. Raten Sie mal, von wem? Der deutschen Bundesanstalt für Geowissenschaften des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.**)

Der gesetzliche Abstand von menschlichen Siedlungen von 800 bzw. 1000 Metern oder auch 10H, der zehnfache Abstand der Höhe wie in Bayern, sind also viel zu gering. Er müsste nach diesen Erkenntnissen mindestens 15 Kilometer betragen. Dabei wollen bestimmte politische Kreise den Mindestabstand am liebsten ganz aufheben und auch den Naturschutz, um ihre ideologischen und eher monetären Ziele zu erreichen.

Und ein vorerst letzter Punkt: Am 18.1. dieses Jahres war eine WEA in Hohe, Landkreis Holzminden, in Brand geraten. Harmlos? Es wurden krebserregende Karbonfasern freigesetzt. Schutzmaßnahmen, Evakuierungspläne? Nicht bekannt!

Summa summarum sind das wohl genug Fakten, um nicht mehr von einer sauberen Energie sprechen zu können.

Mit dieser Ansicht stehe ich nicht alleine da. Sie wird bestätigt von vielen bereits existierenden nationalen und internationalen Studien – u.a. der Langzeitstudie von Dr. Kaula: Diese wird sogar vom wissenschaftlichen Dienst des Bundestages zitiert. Ebenfalls die AEFIS (Ärzte für Emissionsschutz) und auch weitere bereits bestehende in- und ausländische Studien kommen zu demselben Ergebnis.

Und? Welche Konsequenz folgt daraus? Obwohl, oder besser: gerade weil dies alles bekannt ist, wird es ignoriert, verharmlost (die Betroffenen seien Psychospinner) und geleugnet. Klagen werden „großzügig“ durch die WEA-Betreiber durch Vergleiche unter den Teppich gekehrt. Wenn, wie jüngst geschehen, tatsächlich ein Verfahren durchgezogen wird, so lautet das Urteil des Verwaltungsgerichtes Münster: „gesundheitliche Schäden sind bis heute nicht bewiesen und es obliegt dem Gesetzgeber, weitere Forschungen anzuregen“. Bis dahin darf munter weitergebaut und -geschädigt werden. Und natürlich hat weder die Windkraftlobby noch die ideologische Regierung ein wirkliches Interesse an sicheren Forschungsergebnissen – eher im Gegenteil gibt es Gerüchte, dass solche behindert werden. Auch meine Untersuchung wird von Lokalpolitikern lächerlich gemacht – aber im Gegensatz dazu wird sie von einem Professor für Umwelthygiene, Werner Mathys, im WDR zitiert.

Zusammenfassend widerspricht das Ergebnis meiner und anderer entsprechender Untersuchungen eindeutig der allgemeinen Behauptung, es handele sich bei den Betroffenen nur um vereinzelte und besonders empfindliche Personen oder auch Psychos. Diese gesundheitlichen Auswirkungen sind alles andere als unerheblich. Im Gegenteil, bei diesen Ergebnissen muss man meines Erachtens den Betrieb der WEA als fortgesetzte bewusste Körperverletzung bezeichnen.

Die allgemeine Meinung lautet leider: „man kann ja eh nichts tun“. Ich denke, es gibt viele Gegenbespiele – so insbesondere den Fall der Mauer. Das hätte doch keiner für möglich gehalten. Und doch wurde es möglich durch den großartigen und ausdauernden Einsatz von sehr vielen Menschen.

Im Dezember 2019 erklärte der VGH (Verwaltungsgerichtshof) Baden-Württemberg sämtliche Genehmigungen von WEA für ungültig.

Es tut sich was!

Deshalb ist auch mein noch utopisch erscheinendes Ziel, weitere, krankmachende Windräder zunächst hier in der Umgebung zu verhindern (Penkun, Damitzow, Mescherin, und Grünz) – und mehr noch, dazu beizutragen, die Windräder bundesweit zu Fall zu bringen. Mein damaliger Kampf gegen AKW war ja schließlich auch erfolgreich, was ich damals nicht geglaubt hätte. Es war eine ganz vergleichbare Situation.

Wir können etwas tun:

Öffentlichkeit aufklären – aus ihrem Dornröschenschlaf reißen und mobilisieren

Druck auf Politiker ausüben

Machenschaften der Windkraftlobby aufdecken

Eingaben machen gegen Projekte

Und Betroffene können und sollten Strafanzeige stellen wegen Körperverletzung gegen Unbekannt

 – am besten gebündelt und konzentriert über die DSGS (kontakt@dsgs.info), damit sie nicht „versickern“.

Das kostet nichts und kann etwas bewirken, wie eine entsprechende Aktion gegen die „Umweltsau“ gezeigt hat.

Dipl.-Med. Heinz Timm

*) Auniogroup: Pilottitutkimus osoittaa infraäänihaitan vähenevän merkittävästi vasta yli 15 kilometrin päässä tuulivoimaloista (englische Übersetzung bei Stop these things) (Anm. von Dr. René Sternke)

**) Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe: Der unhörbare Schall von Windkraftanlagen (Anm. von Dr. René Sternke)

Vgl. auch Jutta Reichardts Kommentar auf windwahn.com: https://www.windwahn.com/2020/02/05/windkraftbetrieb-ist-fortgesetzte-bewusste-koerperverletzung/

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

1. Bismarker Mahnwache am 1. Februar 2020 in Linken

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

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