Der Presserat bewertet eine Satire auf den Presserat nicht als Satire, sondern als beleidigende Äußerungen

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Schreiben an denn Geschäftsführer des Deutschen Presserats Roman Portack in Beantwortung seines unten abgebildeten Schreibens

Sehr geehrter Herr Portack,

ich habe den Namen der Referent*in des Presserats in meinem Beitrag „Der Presserat bewertet Mely Kiyaks Hetzartikel als Satire“ nach Erhalt Ihres Schreibens sofort unkenntlich gemacht, obwohl es überflüssig war, da sie ja nicht ihre persönliche Meinung wiedergibt, sondern nur die Position des Presserats.

Die unmenschliche Äußerung Mely Kiyaks, man möge „jedem Dorfbewohner, der sich gegen Windkraft engagiert, sowie seinen Freunden bei AfD und CDU einen Propeller auf den Kopf schrauben“ hat vielen Anwohnern von Windfeldern sehr wehgetan. Der Arzt Heinz Timm hat gerade in dem Penkuner Orteil Büssow eine Untersuchtung durchgeführt, die gezeigt hat, dass ein Drittel der ständigen Einwohner unter dem Infraschall der Windkraftanlagen des Windfeldes Schönfeld leidet und Krankheitssymptome entwickelt hat. Der anhaltende Lärm und die permanenten starken Vibrationen der mächtigen Anlagen geben den Menschen, unter ihnen Kinder, tatsächlich das Gefühl, als ob ihnen jemand einen Propeller in den Kopf schraubte.

Ich war von der Entscheidung des Presserats sehr enttäuscht und habe diese bedrückende Erfahrung in einer Satire auf den Presserat verarbeitet.

Mely Kiyak schreibt: „Die Abstandsregel soll natürlich wie derzeit die meisten Ideen in diesem in jeder Hinsicht zurückgebliebenen Dorfdeutschland mal wieder die Faschisten besänftigen und eindämmen. Weil AfDler gegen Windkraft sind, sind es CDUler auch.“

Diese Äußerung bewundert der Presserat als Kunstwerk und sieht sie durch die Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit gedeckt. Nun habe ich selbst eine Satire auf den Presserat in Mely-Kiyak-Manier verfasst und im Gegensatz zu Mely Kiyak durch ihre Überschrift sogar explizit als Satire ausgewiesen:

„Würde man Mely Kiyaks Zunge mit einem Schraubstock an ihrem Unterkiefer befestigen und ihre Finger an ihren Körper nageln, hätten wir armen Deutschen keine Kunst mehr und die Ökofaschisten vom Presserat hätten das Verschwinden freier Meinungsäußerungen zu beklagen.“

Warum bewerten Sie die beleidigenden Äußerungen Mely Kiyaks als Satire und meine Satire als beleidigende Äußerungen? Bewertet der Presserat beide Texte mit unterschiedlichen Maßstäben? Stilistisch unterscheidet sich mein Text von demjenigen Mely Kiyaks nicht. Er ist, da er gedrängter ist, sogar etwas kunstvoller. Beruht Ihre Einschätzung, dass es sich bei meiner Satire um beleidigende Äußerungen handle, allein auf der Tatsache, dass der Presserat nun selbst Gegenstand einer Satire geworden ist? Oder stört Sie die politische Tendenz meiner Satire? Erkennt man Kunst an ihrer roten oder grünen Farbe? Sollte meine Satire bei aller Übertreibung ins Schwarze getroffen haben?

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir die Kriterien, nach welchen der Presserat eine Satire von beleidigenden Äußerungen unterscheidet, genau angeben würden. Denn diese Frage beschäftigt angesichts der von den öffentlich-rechtlichen Sendern, „Spiegel“ oder „Zeit“ verbreiteten „Kunst“, mag es sich nun um „Fellatio mit hundert Schafen“ oder um eine „Umweltsau“ handeln, gegenwärtig viele Menschen im Lande der Dichter und Denker.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. René Sternke

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

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2 Gedanken zu “Der Presserat bewertet eine Satire auf den Presserat nicht als Satire, sondern als beleidigende Äußerungen

  1. Dass überhaupt so lange darüber verhandelt werden musste, zeigt, dass in der Medienlandschaft Sprache als Transportmittel der Gewalt salonfähig (gemacht) geworden ist. Beim ersten Lesen bereits gibt es keine andere Entscheidung als eine strikte Ablehnung dieser Sätze, die auf perfide, makabre Weise Gewaltvisionen für friedliche Bürger zum Besten geben und nach Beifall heischen. Das Wort Abscheu passt hier als einzige Antwort.

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