Prof. Dr. Manuel Frondel: Die Installation einer Windkraftanlage kann für Hausbesitzer einen Vermögensverlust von mehreren Zehntausend Euro bedeuten

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

 In einem Beitrag im Focus unter dem Titel „2,7 Millionen Daten ausgewertet: Windräder lassen Wert von Häusern schrumpfen“ schreibt Prof. Dr. Manuel Frondel, Leiter des Kompetenzbereichs „Umwelt und Ressourcen“ an der Ruhr-Universität Bochum: „Die Installation einer Windkraftanlage kann für Hausbesitzer folglich einen Vermögensverlust von mehreren Zehntausend Euro bedeuten.“

Auf die Studie „Local Cost for Global Benefit: The Case of Wind Turbines“, die man auf der Seite der Universität Bonn herunterladen kann (http://www.rwi-essen.de/publikationen/ruhr-economic-papers/976/), habe ich in dem Beitrag „Enteignungen von Immobilienbesitzern? Der Rechtsweg steht offen“ schon berichtet. Dass Immobilienbesitzer im öffentlichen Interesse enteignet werden, ist nicht unüblich. Ungewähnlich ist, dass das wie im Falle des Windkraftausbaus ohne Entschädigungen geschieht.

Die Zusammenfassung der Studie lautet: „Vor dem Hintergrund des starken Ausbaus der Windkraft in Deutschland schätzt dieses Papier den Effekt von Windkraftanlagen auf in der Umgebung befindliche Einfamilienhäuser auf Basis von rund 2,7 Mio. Immobilienofferten in Deutschlands größten Online-Portal, Immoscout 24.
Mit Hilfe eines hedonischen Preismodells schätzen wir einen preissenkenden Effekt, der sich für Häuser, die sich in einem Radius von einem Kilometer von einer Windkraftanlage befinden, auf -7,1% beläuft. Der preissenkende Effekt wird mit zunehmendem Abstand von der Windkraftanlage kleiner und verschwindet gänzlich ab etwa 8 bis 9 Kilometer Abstand. Alte Häuser, die vor 1949 gebaut worden sind, und Häuser in ländlichen Regionen sind am stärksten betroffen, während die Häuserpreise in städtischen Gebieten weniger stark beeinflusst werden.“

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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© Robert Niebach

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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5 Gedanken zu “Prof. Dr. Manuel Frondel: Die Installation einer Windkraftanlage kann für Hausbesitzer einen Vermögensverlust von mehreren Zehntausend Euro bedeuten

  1. Darum ist es wichtig, unbedingt dem finanzstarken Verband Deutscher Grundstücksnutzer beizutreten, um dann mit diesem seinen Wertverlust einklagen zu können. Der VDGN hat über 120000 Mitglieder und kritisiert auch die 1000m-Regelung.

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    • Am 15. Januar 2020 schrieb Altmaiers Bürgerdialog an mich: „Eine Maßnahme davon ist die Abstandsregelung, die auch im Klimaschutzprogramm 2030 enthalten ist, das von der Bundesregierung beschlossen worden ist. Die gesetzliche Umsetzung wird innerhalb der Bundesregierung aktuell erörtert.“ (https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2020/01/17/bundesminister-altmaiers-realitatsleugnung/) Es geht dabei um den Mindestabstand von einem Kilometer. Es ist also durchaus sinnvoll, sich an das Bundeswirtschaftsministerium zu wenden, wenn ein Abstand von nur 800 Metern vorgesehen ist, und nähere Auskünfte und schnelle Schritte zu fordern. Möglicherweise kann eine Verzögerung (z.B. durch eine Klage) in diesem Fall möglich machen, dass die Windkraftanlagen nicht gebaut werden dürfen. Das müsste mit Bürgermeister Sauder besprochen werden, der, so denke ich, alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen wird.

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