Das Windrad der Geschichte: Die Wiederkehr des Gleichen

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Wie meine Mitschüler wurde auch ich vor der Einschulung darüber aufgeklärt, dass man in der Schule nicht alles sagen darf, sowie über das, was man da sagen darf, und das, was man nur zu Hause sagen darf. Schweigen allein hätte nicht genügt, es galt auch, überzeugt zu sein, einen festen Klassenstandpunkt und eine wissenschaftliche Weltanschauung zu haben, um nicht als Klassenfeind zu gelten. Ich erinnere mich an eine Politdiskussion an der Erweiterten Oberschule, in der es um die Ausweisung oder Ausreise irgendwelcher Dissidenten im Zuge der Biermannaffaire ging. Ich hatte die Namen nie gehört und wusste nicht, wovon die Rede war. Als ich namentlich dazu aufgefordert wurde, verurteilte auch ich sie scharf, wobei ich Blut und Wasser schwitzte vor Angst, dass jemand merken würde, dass ich nicht politisch informiert war.

Während des Studiums an der Humboldt-Universität forderte uns während einer Politdiskussion in der Gorbatschow-Ära eine Dozentin auf, die Wirklichkeit, wie wir sie wahrnahmen, mit der Ideologie, die die Universität und die staatlichen Medien vermittelten, zu vergleichen: „Stimmt es denn, dass der Sozialismus siegt?“ Wir hielten uns bedeckt und diskutierten im Nachhinein, als wir wieder unter uns waren, lebhaft, ob sie verrückt geworden war und sich selbst um Kopf und Kragen reden wollte oder ob sie uns zu unbedachtsamen Äußerungen verleiten wollte, die zu unserer Exmatrikulation hätten führen können.

Ich hätte nie gedacht, dass diese Zeiten wiederkommen würden. Wieder muss man eine wissenschaftliche Weltanschauung und ein teleologisches Weltbild haben. Selbst wenn man von dem Thema überhaupt keine Ahnung hat, muss man vom menschengemachten Klimawandel überzeugt sein und ein Lippenbekenntnis zur Energiewende ablegen, um nicht als Kimaleugner zu gelten. Die Medien berichten wieder einstimmig und vermitteln wieder Feindbilder. Die Wahrnehmung muss wieder verleugnet werden. Die Fiktion tritt wieder an die Stelle der Wirklichkeit.

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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5 Gedanken zu “Das Windrad der Geschichte: Die Wiederkehr des Gleichen

  1. wilfriedbergholz schreibt:

    Ich lese Ihre Wortmeldungen immer mit großem Interesse. Danke.

    Dieser Text spricht mich besonders an, denn er beschreibt das gesellschaftliche Dilemma – von gleichgeschalteten Medien zu einer gleichgeschalteten Population. Das betrifft auch Corona.

    Anmerken möchte ich nur, dass es in der DDR durchaus kontroverse Diskussionen gab (UB), die aber ihren Preis hatten. Florian Havemann: „Wir waren keine Opfer, wir waren Täter.“

    Der größte Unterschied zu heute besteht darin, dass wir eine Vision hatten von einem demokratischen Sozialismus, das war eine große Vorfreude, eine große Kraft.

    Heute gibt es keine Vision mehr und ich fühle mich unbehaglich, in diesem Staat leben zu müssen.

    Wilfried Bergholz

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    • Lieber Wilfried Bergholz,
      ich kann Ihre Worte gut verstehen, weil ich Menschen kennengelernt habe, die den Sozialismus mit einer Vision erlebt haben. Ich selbst konnte mir aber niemals einen guten Sozialismus vorstellen. Mein Vater, ein guter Schwimmer, ist etwa ein Jahr nach meiner Geburt als junger Soldat im Grenzgebiet in der Havel unter niemals aufgeklärten Umständen ertrunken. Er erhielt ein Staatsbegräbnis, ohne dass meine Mutter ihn sehen durfte. Es erfüllt mich mit Entsetzen, dass heute große Teile der Eliten ein solches Regime, unter dem Menschen verschwinden können und die Recht- und Schutzlosigkeit des Einzelnen noch unvergleichlich größer ist als unter dem gegenwärtigen, aus Verblendung oder für kleine persönliche Vorteile wiederherbeizuführen bemüht sind. Eine gute Energiewende konnte ich mir, als die Idee aufkam, vorstellen, aber die Praxis hat den Betrug aufgedeckt: dasselbe in Grün.
      Mit herzlichen Grüßen
      Ihr René Sternke

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  2. Das ist ein überaus interessanter Text. Vielen Dank! Als etwa zeitgleich in West-Berlin aufgewachsener Mensch, ist diese Phase, in der Weltanschauung und Glaubensbekenntnisse so vehement an die Stelle des offenen Diskurses treten, „neu“ und unangenehm zugleich für mich. Ich sehe darin eine echte Bedrohung der Demokratie … und der Hintergrund sind noch nicht einmal gesellschaftliche Ideale, sondern in erster Linie monetäre Interessen.

    Gefällt 1 Person

    • Gemäß dem Modell von Basis und Überbau à la Marx wirken stets materielle Beweggründe. In der Phase des grünen Kapitalismus sind das die enormen Kapital- und Produktionsüberschüsse, denen der Kapitalismus nur mit ihrer Steigerung zu begegnen weiß. Der Kapitalismus expandiert dabei in bisher geschützte Räume, im Äußeren welweit in den „Außenbereich“ und bislang wertlose Gebiete wie die Reservate der Autochthonen, im Inneren in den Körperinnenraum, in dem die Vibrationen der Windräder Resonanzen erzeugen, sowie in die Psyche und das Denken, deren Steuerung die künstliche Intelligenz übernimmt. Der Kapitalismus tendiert zur Totalität. Die Position des Einzelnen wird massiv geschwächt. Die „sozialen“ Maßnahmen dienen der Machtkonzentration in den Händen des Staates. Die dazugehörige Verschwörungstheorie kann man hier bestellen: https://www.wbgu.de/de/service/publikationen-bestellen

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