Der Nordkurier berichtet über die enormen Rotmilanverluste im Nordosten

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Dass die Rotmilanverluste aufgrund des Windkraftausbaus enorm sind, ist seit den Studien von Christoph Grüneberg und Johanna Karthäuser („Die Vogelwelt“, 2019, Heft 2) und Jakob Katzenberger und Christoph Sudfeldt („Der Falke“, 2019, Heft 11) bekannt. Es ist erfreulich, dass die Presse nun auch davon Kenntnis nimmt.

Dass es Sensoren gibt, die die Anlagen, wie Eric Neuling vom NABU behauptet, rechtzeitig stoppen, wenn ein Vogel kommt, ist sehr unwahrscheinlich. Die Windkraftanlagen drehen sich mit Geschwindigkeiten von 300 km/h. Wie sollen sie so schnell gestoppt werden?

Dass der Nordkurier-Artikel von Manfred Rey die von der Umweltministerkonferenz vorgesehenen Einschränkungen des Artenschutzes nicht erwähnt, zeigt, wie desinformiert die Presse ist, die uns informieren will.

Zu dem Angriff der Umweltministerkonferenz auf das in dem Artikel erwähnte Helgoländer Papier schreibt Manfred Knake auf wattenrat.de: „2015 wurde von den Umweltministern der Länder versucht, die Veröffentlichung des mehrfach überarbeiteten Helgoländer Papiers (oder auch Neues Helgoländer Papier, Abstandsempfehlungen für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brut­plätzen ausgewählter Vogelarten, Stand April 2015) der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW) zu verhindern. […] Es ist davon auszugehen, dass damit die Abstandsempfehlungen für Windkraftanlagen laut Helgoländer Papier und der Umfang der notwendigen Datenerhebungen zu Lasten das Artenschutzes verändert werden. Das Helgoländer Papier droht damit zu Makulatur zu werden.“

So ist fraglich, was Neuling vom NABU mit dem „Artenschutzprogramm“, das er fordert, meint. Zu befürchten ist, dass damit der „Anforderungskatalog an die Prüfung der Signifikanz einer Erhöhung des allgemeinen Tötungsrisikos im Rahmen der artenschutzrechtlichen Prüfung von WEA“ und der „Rahmen zur Bemessung von Signifikanzschwellen zur Ermittlung einer signifikanten Erhöhung des Tötungsrisikos im Hinblick auf tötungsgefährdete Vogelarten an WEA“, welche die Umweltministerkonferenz zusammen mit der Windindustrie ausarbeiten will, gemeint sind, denn der BUND und der NABU hatten selbst auf eine Einschränkung des Artenschutzes im Interesse der Windindustrie gedrängt.

Vgl. dazu „Die Windkraft-Lobby-Verbände DNR, BUND, DUH, Germanwatch, Greenpeace, NABU und WWF quengeln schon wieder“ und „94. Umweltministerkonferenz – eine Konferenz der Schande: Die Umweltminister lecken der Windindustrie die Stiefel“

Dieser Nordkurier-Artikel täuscht die Öffentlichkeit über die derzeit ablaufenden Vorgänge und über die Rolle, die BUND und NABU dabei spielen. Wenn man den Artikel liest, ohne die Hintergründe zu kennen, denkt man, dass man informiert wird und dass NABU und BUND für den Artenschutz eintreten. Wenn man die Hintergründe kennt, weiß man, dass das Gegenteil der Fall ist.

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Nordkurier, 14. Juli 2020

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Sollten Sie auf dieser Seite Werbung sehen, so bitte ich Sie ausdrücklich, diese Produkte auf keinen Fall zu kaufen, sondern das Geld einem gemeinnützigen Verein zu spenden.

Naturschutzinitiative e.V.

Deutsche Schutz-Gemeinschaft für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.)

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