Zur Erläuterung unserer Bemühung, die negative Ästhetik der Windräder herauszustellen

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Dr. Anton Schober kommentierte den Beitrag „Ein Windrad ist kein Original aber—“ von Anglika Janz mit den Worten: „Sehr schön. Jetzt weiß ich Bescheid: also, Kantianer mögen Windräder nicht.“

Das ist in der Tat so. Bei mir, zu dessen Leib- und Magenbüchern die „Kritik der Urteilskraft“ und die „Kritik der reinen Vernunft“ gehören, läuft Angelika Janz offene Türen ein. Ich habe die Stelle aus dem erstgenannten Buch bereits zitiert, auf die Frau Janz anspielt und die die Fähigkeit, das Naturschöne zu empfinden, als Voraussetzung für die Fähigkeit, moralisch zu empfinden, benennt (vgl. Vogelschutz und Ethik). Die Frage, wie wir diejenigen Menschen, die keine Kantianer sind, die die Schönheit der Natur zu empfinden nicht fähig sind und die einem ästhetischen und ethischen Relativismus fröhnen, wie sie in unserer Zeit immer zahlreicher werden, theoretisch widerlegen können, bewegt mich schon eine Weile (vgl. Sommerreise durch die Windfelder oder Mensch und Natur im Einklang mit der Windkraft). Der Beitrag von Anglika Janz liefert außer dem Verweis auf Kant eine Reihe von wichtigen Argumenten, die wir nun bedenken und prüfen müssen.

Die Frage ist wichtig, denn diese Menschen, die auf Kant und die Naturschönheit sch…, sind nicht etwa still, sondern greifen alle die, die die Zerstörung der Schönheit von Natur und Landschaft nicht hinnehmen wollen, als rückwärtsgewandte, antimoderne und faschistoide Anhänger einer Blut-und-Boden-Ästhetik an. Sie sehen sich selbst als Vertreter der Moderne und der Zukunft, da doch die Kanzlerin von „Zukunftstechnologie“ schwatzt, wenn sie als Vertreterin dieser mittelalterlichen Technologie auftritt.

So vertritt Prof. Dr. Sören Schöbel-Rutschmann die Auffassung, dass Windräder die Qualität von Landschaften steigern, und wertet die vollständig erhaltene historische Gutsanlage Damitzow (bei Mescherin) als wissenschaftliche Autorität ästhetisch ab, um dort ein Windfeld zu ermöglichen (vgl. Meine Einwendungen gegen das geplante Windfeld Damitzow). Prof. Dr. Christian Stöcker, der in Hamburg Design lehrt, vertritt im Spiegel in der Rubrik „Wissenschaft“ die Auffassung, dass die Bürger „mit ästhetischen und akustischen Zumutungen leben“ sollen (vgl. DER SPIEGEL positioniert sich gegen Grundgesetz und Rechtstaat, obwohl er sich bei windwahn.com informiert).

Wie im Dritten Reich, da die Rassenlehre, die eine hochangesehene Wissenschaft war, auf fatale Weise in zahlreiche Disziplinen und die gesellschaftliche Praxis eingedrungen ist, sind auch jetzt in den Zeiten des „wissenschaftlichen Konsens“ alle „behind the science“ und die science ist damals wie heute „behind the power“ und „behind the monney“. Nicht umsonst behandelte Friedrich Wilhelm I. den Akademiepräsidenten Johann Paul Gundling als königlichen Hofnarren. Virologen, Akeptanzforscher, Klimawandelfolgenforscher, Ästhetikprofessoren, Ornithologen, usw. drängen und schmiegen sich an die Macht und das Geld. Wir aber müssen mit unseren Gedanken Widerstand leisten.

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

IG-Windkraft: Windkraft-Kunstwettbewerb „Gestalte die Kraft des Windes“. Tolle Preise mit Windkraft-Kunstobjekten gewinnen (Quelle: https://www.igwindkraft.at/?mdoc_id=1040598 )
IG-Windkraft: Windkraft-Kunstwettbewerb „Gestalte die Kraft des Windes“. Tolle Preise mit Windkraft-Kunstobjekten gewinnen (Quelle: https://www.igwindkraft.at/?mdoc_id=1040598 )

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Sollten Sie auf dieser Seite Werbung sehen, so bitte ich Sie ausdrücklich, diese Produkte auf keinen Fall zu kaufen, sondern das Geld einem gemeinnützigen Verein zu spenden.

Naturschutzinitiative e.V.

Deutsche Schutz-Gemeinschaft für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.)

Standard

5 Gedanken zu “Zur Erläuterung unserer Bemühung, die negative Ästhetik der Windräder herauszustellen

  1. Der progressive Öko lebt in der Metropole, wo sein Blick nach wenigen Metern auf eine Fassade, 22 Meter Traufhöhe, fällt – die Windrad-gespickte Landschaft in der Ferne sieht er nicht bzw. teils sogar nie. Problem gelöst. Außerhalb der Großstadt/des Szenekiezes/der Peer-Group/der Filterblase existieren eh nur Nazis, über deren Belange man nicht nur hinweggehen kann, sondern ideologisch getrieben sogar muss!

    Gefällt 2 Personen

    • Ja, aber er behauptet trotzdem, dass Windräder schön und zukunftsfroh sind und er gern neben einem Windfeld wohnen würde. Und dieser Diskurs muss ad absurdum geführt werden. Unser Energieminister Pegel hat vor den Windkraftgegnern auf der Großen Friedländer Wiese bedauert, dass in Greifswald, wo er wohnt, kein Windrad gebaut werden könne, und er postuliert, dass Windräder touristische Attraktionen seien.

      Gefällt 1 Person

      • Ja das ist Urlaub: „Schatz, nachdem wir letztes Jahr die Windfelder in Ostfriesland bewundert haben, fahren wir jetzt in den Odenwald, um uns die beeindruckenden Rodungsarbeiten und die neuen Windräder in Waldmichelbach anzusehen? – Ja, ich liebe diese neuen Kulturlandschaften auch. Endlich ist dieses hässliche Grün durch diese wundervollen Skulpturen der Zukunft durchbrochen. Man hat auch kein Problem mehr mit Vogelkot auf der Jacke. Denn diese wundervollen Bauwerke töten auch diese überflüssigen Flattertiere.“ – .“ Ich freue mich ja so; Ruhige, unverbaute Landschaften sind ja so deprimierend und wie schön dieser wunderbare Sound: Wupp, Wupp. Da beginnt mein Herz vor Freude zu hüpfen – ganz im Takt der neuen, zukunftsfrohen Zeit!- Wald war gestern! Beton ist das Heute. Jeder Windpark ist doch eine Attraktion, ein Augenschmeichler.“

        Gefällt 2 Personen

      • Das, was Du hier als Parodie darbietest, ist genau der Diskurs, den die Energieminster Olaf Lies und Christian Pegel im Ernst führen. So eine Antwort habe ich in einer Stellungsnahme vom Energieministerium auf eine Petition erhalten und so hat Pegel auf dem Windforum in Ferdinandshof argumentiert, nur dass er nicht „Schatz“ zu uns gesagt hat. MV baut Windfelder und erschließt das Land gleichzeitig touristisch, indem es entlang dieser Wind-Felder mit Windgeld Fahrradwege baut.
        Es ist wie im Sozialismus: Es gibt einen öffentlichen Diskurs, der von der Wahrnehmung des Mannes (generisches Maskulinum: Frau mitgedacht) auf der Straße ganz und gar verschieden ist.

        Gefällt 2 Personen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s