Was ist ein Wind-PARK?

Ein Gastbeitrag von Angelika Janz

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Ein Park ist die grüne Lunge einer Ortschaft oder einer Stadt. Als Landschaftsgartenanlage kann er ein historisches Gebäude wunderbar aufwerten. In Baum-, Strauch -und Blütenverteilung,  in der Farbenmischung, der Fruchtfolge, mit gepflegten Wegen, mit kleinen Überraschungen in Nischen oder unter Bäumen wie Skulpturen oder Gedenksteinen, mit Spielgeräten für die Kinder, mit Bänken und kleinen überdachten Verweilbauten zum Ausruhen, mit Blumenbeeten und sparsamer Beschilderung, im Schatten- und Lichtspiel der Tageszeiten, mit Wasserspielen in stillen Ententeichen kann der Park eine Oase sein. Verschiedene Vögel nisten in den Bäumen, Schmetterlinge segeln zwischen Staudengewächsen, Eichhörnchen finden ebenso Nahrung, – fast zu schön, um wahr zu sein aber eben so, dass die künstliche Gestaltung eigentlich gar nicht bemerkt werden soll. Mecklenburg-Vorpommern hat einige dieser schönen Orte zu bieten, doch immer häufiger tauchen in ihrem Hintergrund die  landschaftszerschneidenden Rotormonster dieser anderen „Parks“ auf und entwerten damit visuell und materiell ganze Landstriche: Naturgebiete, Dörfer und Gemeinden. Heute sei endlich einmal die Frage gestellt: Wer, um Himmels Willen, hat für industriell betriebene Windenergieanlagen das Wort „Park“ ins Spiel gebracht? Und warum, um Himmels Willen, haben das Medien und sogar Bürger immer wieder übernommen? Was für ein Charakter muss das sein, der auf einen so völlig unpassenden, absurden Sprachgebrauch kam und das zwei Jahrzehnte lang schon auf so ansteckende Art?

Oder sollte es etwas mit „Parken“ zu tun haben, im Sinne von „Wagenpark, Fuhrpark“? Man bleibt als Leser ratlos. Also mal bei Wikipedia nachsehen: „Das Wort Park (von mittellateinisch parricus „Gehege“; Mehrzahl Parks, bezeichnet nach den Regeln der Gartenkunst gestaltete größere Grünflächen, die der Verschönerung und der Erholung dienen. Ein Park möchte mit Rasen, formbestimmenden Gehölzen und Architekturelementen eine idealisierte Landschaft erzielen.“ Auch da kommt man nicht weiter, denn Verschönerung und Erholung spielen ja keine Rolle bei den, pardon, Windp…..s.

Aber nun möchte ich doch noch am Ende auf den Artikel selbst „Windkraftausbau kommt im Nordosten schleppend voran“ (mit bereits über-erfülltem Soll übrigens) zu sprechen kommen. Da liest man in dem Verschleppungs-Jammerbericht, dass im ersten Halbjahr 2020 „mehr als doppelt so viele Windräder“ gebaut wurden wie im „Vorjahreszeitraum“ (supi!), aber, oh je und wie bedauernswert! – es war „das zweitschwächste Ausbau-Halbjahr der vergangenen 15 Jahre“!!! Das muss man erstmal realisieren! Dann folgen windkraftgeleistete enorme über 500 Megawattzahlen, die am Ende aber dann doch das „absolute Desaster“ darstellen. Sie bleiben „dramatisch hinter den Notwendigkeiten zurück“. Das tut so weh, dass man auf das Schlimmste gefasst sein muss.

Aber im Ernst: Gefasst sein muss man auf die von der Lobby geforderten Beschleunigungen der Genehmigungsverfahren, die immer wieder unter angeblich vermeidbare Bürokratie fallen. Nein, in einer Demokratie brauchen wir genau diese Wege demokratischen Widerspruchsrechtes und die politische Berücksichtigung von Stellungnahmen und Sorgen der Bürger sowie  deren Erwägungen und Prüfungen. Wir brauchen verlässliche Gutachten von unabhängigen Fachleuten, was die Schädigung von Mensch und Natur durch diese Anlagen angeht.  Und das auch für  sogenannte „Minderheiten“, wenn es um die betroffene Natur, die betroffene Bevölkerung geht.

Angelika Janz

***

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Nordkurier, 18. Juli 2020

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Sollten Sie auf dieser Seite Werbung sehen, so bitte ich Sie ausdrücklich, diese Produkte auf keinen Fall zu kaufen, sondern das Geld einem gemeinnützigen Verein zu spenden.

Naturschutzinitiative e.V.

Deutsche Schutz-Gemeinschaft für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.)

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