Der Wissenschaftsjournalist Bojanowski erkennt die Einwirkung der Gesellschaft in die Wissenschaft nicht

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Der Podkast der Sendung „Über die Klimakrise berichten! – Aber nicht so! Axel Bojanowski im Gespräch mit Katja Bigalke und Marcus Richter“ auf Deutschlandfunk Kultur ist hörenswert, weil die drei diskutierenden Journalisten die Berichterstattung über die Forschung zum Klimawandel kritisch beleuchten.

Alle drei Journalisten sehen jedoch nicht, dass das Verhältnis zwischen Forschung und Gesellschaft ein wechselseitiges ist. Sie gehen davon aus, dass die Forschung ihre Ergebnisse, so wie es idealerweise sein sollte, autonom und interessenlos produziert und die Gesellschaft diese Ergebnisse erst im Nachhinein gemäß ihren Interessen verwertet. Sie sehen nicht, dass die Gesellschaft bereits im Voraus und während des laufenden Prozesses auf die Forschung und ihre Inhalte einwirkt. Jede wissenschaftliehe Forschung beruht auf einer materiellen Grundlage und ist damit von der Gesellschaft materiell und folglich auch inhaltlich abhängig. Die Gesellschaft bestimmt, welche Forschungsgegenstände gefördert werden, und sie bestimmt auch, aus welchem Blickwinkel diese Forschungsgegenstände betrachtet werden. Sie wirkt in die Wissenschaft hinein und determiniert ihre Inhalte. Auch die Ergebnisse jeder Forschung sind in starkem Maße von gesellschaftlichen Interessen abhängig. In Deutschland erlebt heute die Klimawandelfolgenforschung eine starke Förderung, zu anderen Zeiten war es die Rassenforschung.

Axel Bojanowski kommt dieser Erkenntnis an der Stelle am nächsten, an der er, etwas vereinfachend, davon spricht, dass die Rechten dazu neigten, die wissenschaftlichen Erkenntnisse dahingehend zu vereinseitigen, dass sie sich als „Klimawandelleugner“ gerierten. Sie täten das aus politischen Motiven, denn sie lehnten den Dirigismus, der sich in Klimaschutzmaßnahmen äußert, ab. Die Linken hingegen träten als „Klimaalarmisten“ auf, weil sie in den Klimaschutzmaßnahmen Chancen zur Umverteilung sähen. Bojanowski erkennt weiterhin die Rückwirkung dieser politischen Optionen auf die einseitige journalistische Berichterstattung, sieht aber nicht, dass die politische Option der Regierung, die auf die Wissenschaftsfinanzierung großen Einfluss ausübt, bereits in die Klimaforschung selbst hineinwirken dürfte.

Obwohl Bojanowski erkennt, dass die Inhalte der Forschung den sich ihrer bemächtigenden gesellschaftlichen Kräften im Grunde gleichgültig sind und sie nur an ihrer Verwertung durch „Maßnahmen“ interessiert sind, wünscht er als begeisterter Wissenschaftsjournalist sich nur ein größeres Interesse an der Wissenschaft. Er zieht aus seiner Erkenntnis, dass die gesellschaftliche Auseinandersetzung nicht um Inhalte der Wissenschaft, sondern um politische Maßnahmen mit starken wirtschaftlichen und sozialen Folgen geführt wird, keine praktische Konsequenz. Diese müsste lauten:

Die Diskussion soll nicht weiter über den menschengemachten Klimawandel, sondern muss offen über das eigentliche und unterdrückte Thema der gesellschaftlichen Auseinandersetzung, die Art der Klimaschutzmaßnahmen, geführt werden!

Wenn Klimaschutz nicht mehr in Naturzerstörung, sondern in Übereinstimmung mit Artikel 20a des Grundgesetzes unter Bezug auf die bekannte wissenschaftliche Studie „The Global Tree Restoration Potential“ der ETH Zürich in der Pflege der natürlichen CO2-Speicher und in erster Linie der Wälder bestehen wird, werden viele Menschen, die jetzt „Klimaleugner“ sind, inbrünstig an den menschengemachten Klimawandel glauben. Ich selbst werde wie viele andere Naturschützer, denen die Erhaltung der Wälder, Moore, Wiesen, Weiden und Heiden und der darin vorkommenden Arten am Herzen liegt, dann sogar Klimaalarmist sein.

*

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Klimaproteste in Paris (Harrison Moore/Unsplash, Quelle: Deutschlandfunk Kultur: Über die Klimakrise berichten! – Aber nicht so! Axel Bojanowski im Gespräch mit Katja Bigalke und Marcus Richter)

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Naturschutzinitiative e.V.

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Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V.

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2 Gedanken zu “Der Wissenschaftsjournalist Bojanowski erkennt die Einwirkung der Gesellschaft in die Wissenschaft nicht

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