Das UBA spielt auf Zeit

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Bereits am 17. Januar kündigte der mdr die UBA-Studie „Lärmwirkungen von Infraschallimmissionen“ an, in welcher das Umweltbundesamt einräumen wollte, dass „es körperliche und mentale Auswirkungen hat“. Am 9. August ist sie endlich erschienen. In der abwiegelnden Pressemitteilung heißt es nun jedoch: „Eine Experimentalstudie des Umweltbundesamtes (UBA) findet keinen Zusammenhang zwischen Infraschallgeräuschen um oder unter der Wahrnehmungsschwelle und akuten körperlichen Reaktionen.“

Das überrascht nicht, denn die Symptome des Wind Turbine Syndrome und des Vibro-Acoustic Disease treten erfahrungsgemäß erst nach längerer Schallexposition der Betroffenen auf. Das räumt die Studie dann auch ein: „Jedoch findet die Exposition durch Infraschall im Wohnumfeld in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg statt. Aufgrund der Ergebnisse der Laboruntersuchung kann folglich nicht ausgeschlossen werden, dass es bei einer langfristigen oder andauernden Exposition nicht doch zu physiologischen Veränderungen kommen kann. So könnte beispielsweise eine Sensitivierung von Probandinnen und Probanden durchaus erst nach längerer Lärmexposition erfolgen“ (S. 27).

Die Studie war also sinnlos, denn eine epidemiologische Langzeitstudie wäre notwendig gewesen: „Eine Möglichkeit, die Assoziation zwischen langandauernder Infraschallexposition und der Entstehung von Krankheiten zu untersuchen, sind epidemiologische Studien. Hierfür müsste jedoch über einen längeren Zeitraum der Vergangenheit die tatsächliche Infraschallbelastung der Betroffenen sicher bestimmt werden können“ (ebd.).

Bei der Durchführung der Studie hat das UBA reinen Infraschall erzeugt und eingesetzt. Es äußert jedoch die Vermutung, „dass sich die von Anwohnerinnen und Anwohnern geäußerten Beschwerden zu Infraschall tatsächlich nicht auf den Infraschall, sondern möglicherweise auf Kombinationen mit tieffrequentem respektive Hörschall beziehen, da verzerrungsfreier Infraschall ohne Frequenzanteile im hörbaren Bereich im Alltag praktisch nicht vorkommt“ (ebd.).

Die Frage, ob Infraschall, tieffrequenter Schall, Hörschall oder die Kombination von alledem die Beschwerden hervorbringt, ist zweifellos von wissenschaftlichem Interesse. Für die Entscheidung über die Zulässigkeit von Windkraftanlagen im unmittelbaren Lebensumfeld von Menschen sollte jedoch entscheidend sein, dass regelmäßig dieselben Beschwerden bei Anwohnerinnen und Anwohnern von Windkraftanlagen auftreten. Und dass das der Fall ist und dass das dem UBA bekannt ist, geht aus dem letzten Zitat deutlich hervor. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist ein Grundrecht (Art. 2 GG).

Nun will das UBA laut Pressemitteilung mit der Forschung anfangen: „Um mögliche bislang nicht bekannte Langzeiteffekte zu identifizieren, bedarf es einer epidemiologischen Langzeitstudie im Wohnumfeld. Das Umweltbundesamt beabsichtigt daher, im kommenden Jahr ein vorbereitendes Forschungsvorhaben zu diesem Thema durchzuführen.“

Windkraftanlagen werden seit 1996 unter Verstoß gegen Art. 20a GG im menschlichen Wohnumfeld genehmigt, 2009 erschien „Wind Turbine Syndrome“ von Nina Pierpont, seit 2011 läuft der Windwahn auf Volltouren. 2021 will das UBA ein vorbereitendes Forschungsvorhaben in Angriff nehmen.

Das UBA spielt auf Zeit.

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Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

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Quelle: Infraschall um oder unter der Wahrnehmungsschwelle führt nicht zu unmittelbaren körperlichen Reaktionen. Experimentalstudie des Umweltbundesamtes zeigt aber Belästigungswirkung

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