Der Bau des Windparks Battinsthal ist unverzüglich zu stoppen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Ich bitte alle Leserinnen und Leser darum, an den Landrat des Kreises Vorpommern-Greifswald Michael Sack (michael.sack@kreis-vg.de), den Leiter des Amts für Bau und Naturschutz dieses Kreises Steffen Pfefferkorn (steffen.pfefferkorn@kreis-vg.de) und das STALU Neubrandenburg (Poststelle@stalums.mv-regierung.de) zu schreiben und den unverzüglichen Baustopp des Windfelds Battinsthal zu fordern. Näheres dazu findet sich in meinem Schreiben an Landrat Sack:

Sehr geehrter Herr Landrat,
auf dem Gebiet der Gemeinde Krackow in Vorpommern wurde mit dem Bau eines Windindustriegebiets durch die Firma Juwi bereits begonnen, bevor der Regionalplan für Vorpommern abgeschlossen worden war. Auf diesem Gebiet brütet seit Jahren regelmäßig ein Rotmilan. Laut Europäischer Vogelschutzrichtlinie wäre das Gebiet zu schützen. 2019 hatte der Milan seine Brutstätte so gewählt, dass das geplante Windfeld nach Auffassung des StALU dadurch nicht behindert wurde. Das StALU hat die Baugenehmigung erteilt, da kein erhöhtes Tötungsrisiko vorläge. 2020 hat der der Rotmilan jedoch mitten im Windfeld gebrütet, sodass die Untere Naturschutzbehörde laut Auskunft des Krackower Bürgermeisters Gerd Sauder gefordert hat, dass die Baugenehmigung zurückgezogen werde. Der Anwalt der Gemeinde Krackow hat gegen das Windfeld protestiert. Praktisch hat das jedoch keine Auswirkungen gehabt, denn die Bauarbeiten gehen weiter. Wir befürchten, dass die Firma Juwi vollendete Tatsachen schaffen wird. Dann wird es nach einer rechtlichen Auseinandersetzung möglicherweise dazu kommen, dass der Windpark in der Brutzeit abgeschaltet wird. Ein ähnliches Ergebnis hat der Naturschutzverband „Keine Windkraft im Emmertal e.V.“ kürzlich in einem Gerichtsverfahren erreicht, wo es nun starke Einschränkungen für den Betrieb des Windparks gibt, der angestrebte Abbau der Räder aber nicht bewirkt wurde. In ganz Deutschland gibt bereits sehr viele Windparks, deren Betrieb vollkommen unökonomisch und somit unsinnig ist. Es ist weder ökonomisch noch ökologisch verantwortungsvoll, wenn nun in unserem immer noch schönen Landkreis in den Brutgebieten der Rotmilane und der letzten Schreiadler solche Windfelder gebaut werden.
Ich bitte Sie höflich, zu veranlassen, dass der Bau des Windfelds Battinsthal umgehend abgebrochen wird, bis es zu einer sachlichen Klärung dieser Angelegenheit gekommen ist. Als Teil des Staates ist der Landkreis Vorpommern-Greifswald gemäß Artikel 20a des Grundgesetzes verpflichtet, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen. Der Bau des Windparks Battinsthal verstößt gegen Artikel 20a GG, gegen die Europäische Vogelschutzrichtlinie, gemäß welcher dort ein Schutzgebiet ausgewiesen werden muss, und sogar gegen das Bundesnaturschutzgesetz in der gegenwärtig gültigen (2017 aufgeweichten) Fassung, da ein erhöhtes Tötungsrisiko für eine strenggeschützte Art vorliegt. Der Landkreis ist zum Handeln berechtigt und verpflichtet.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. René Sternke

*

18. Oktober: Mahnwache in Battinsthal – um14 Uhr am Ortseingang

*

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Rotmilan (Bild. Hansueli Kapf, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Milvus_milvus_(2011-04-17_Switzerland_Kanton_Schaffhausen_Gennersbrunn).jpg)

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Sollten Sie auf dieser Seite Werbung sehen, so bitte ich Sie ausdrücklich, diese Produkte auf keinen Fall zu kaufen, sondern das Geld einem gemeinnützigen Verein zu spenden.

Naturschutzinitiative e.V.

Deutsche Schutz-Gemeinschaft für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.)

Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V.

Deutsche Wildtier Stiftung

Standard

5 Gedanken zu “Der Bau des Windparks Battinsthal ist unverzüglich zu stoppen!

  1. A. Reineke schreibt:

    Erst die erneuerbare EnergiePolitik wählen, und jetzt alles daran setzen, sie zu verhindern! Wo leben wir eigentlich? Gibt es keine wichtigeren Probleme zu lösen? Frei nach dem Motto:
    „Ich bin dafür, dass ich dagegen bin“…

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    • Diese Energipolitik ist verfassungswidrig. Sie verstößt gegen Artikel 20a GG, der dem Staat gebietet, die Tiere und die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen. Diese Energiepolitik muss abgewählt werden! Diejenigen, die die ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen dieser Energiepolitik noch nicht erkannt haben, sind noch dafür. Diejenigen, denen die Augen aufgegangen sind, sind bereits dagegen.

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  2. Reineke Sabine schreibt:

    An den Rotoren von Windkraftanlagen können Vögel und Fledermäuse sterben. Darüber muss man reden – aber genauso über die viel größeren Gefahren: Glasscheiben, Freileitungen, Autos und Katzen sowie Lebensraumzerstörung und Klimawandel. Einfache Lösungen gibt es nicht.

    Ein Standpunkt von Axel Mayer

    BildWindräder töten Vögel und Fledermäuse. Das ist eine Tatsache, die in der Öffentlichkeit und den Medien heftig diskutiert wird. Und in einer Zeit, in der so manche Vogelart gefährdet ist, ist jeder getötete Vogel – besonders von den bedrohten Arten – einer zu viel.

    Trotzdem ist es erstaunlich, dass über die mehr als 18 Millionen Vögel, die jedes Jahr in Deutschland an Glas und Glasscheiben sterben, überhaupt nicht öffentlich diskutiert wird. Auch zu den noch massiveren Schäden durch den sogenannten Vogelschlag im Straßenverkehr und entlang von Bahn- und Hochspannungstrassen gibt es keine Debatte, ja nicht einmal zur Bedrohung der Vogelwelt durch Agrargifte und Naturzerstörung.

    Warum wird die kleinere Bedrohung wahrgenommen und die andere nicht einmal erwähnt? Wer hat ein Interesse daran, dass die Hauptursachen des Artenschwundes, nämlich der Verlust von Naturlandschaften und zunehmend auch der Klimawandel, nicht zum Thema werden?

    Es wäre schön wenn wir als Menschen nicht immer so einseitig denken würden.
    Es wird immer versucht einen Weg zu finden, nur Gegner gehen nur in einer Richtung.
    S.Reineke

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    • Aufgrund der Privilegierung der Windkraft im Außenbereich kommt es zu einer Besetzung des gesamten Naturraums mit Windkraftanlagen, weil sich die Windkraft flächendeckend dort einklagen kann. Die Verschlechterung des Naturzustandes ist komplex und betrifft Klima, Wasser, Boden usw. und nicht allein die geschützten Arten. Dass Herr Mayer die an Fensterscheiben sterbenden Vögel zur Rechtfertigung der massenhaften und wahllosen Tötung von Vögeln an Windkraftanlagen anführt, ist zynisch. Es ist, als könnte man eine Frau prügeln und bestehlen, weil sie vergewaltigt worden ist. Zudem sind andere Arten betroffen. So gibt es bei den Schreiadlern nur noch 100-120 Brutpaare. Die 18 Millionen, die Sie erschlagen wollen, sind nicht einmal da. Diese Energiepolitik besteht in einer Industrialisierung des Naturraums und ist Teil eines weltweiten Prozesses, zu dem auch das Niederbrennen der Regenwälder in Brasilien gehört. Naturräume, die bisher keinen Profit gebracht haben, werden profitabel gemacht.
      Das Grundgesetz muss respektiert werden. Da gehe ich nur in eine Richtung. Klimaschutz durch Windkraft ist unwirksam: Schauen Sie auf die electricity-Map.
      Hier geht es auch um die Einhaltung von Gesetzen, europäischen Direktiven und internationalen Konventionen, die Deutschland anerkennt (vgl. https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2020/10/11/18-oktober-mahnwache-in-battinsthal/). Was ist das denn für ein Rechtsverständnis, wenn man sagt, dass das geltende Recht nicht einseitig betrachtet werden soll?

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    • Sehr geehrte Frau Reineke,
      ich habe auf der Mahnwache in Battinsthal erfahren, dass Sie und Ihre Firma an den durch Rotorblätter erschlagenen Vögeln mitverdienen wollen und an denen, die an den Stromtrassen sterben, dann vermutlich auch. Nun vermute ich, dass Sie sich an den Vögeln, die an den Glasscheiben und im Straßenverkehr sterben, auch nicht weiter stören würden, wenn Sie daran verdienen könnten.
      Es ist schön, dass Sie so wenig einseitig denken.
      Mit freundlichen Grüßen
      Dr. René Sternke

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