Wasserstoff? – Der CO2-Ausstoß wird nur verlagert

Ein Gastbeitrag von Dipl.-Wi.-Ing. Jochen K. Michels

Fortsetzung von „Alles oberhalb etwa 600 Grad wird heute weder von üblichen Kraftwerken noch Öko-Strom geleistet“

Ein bedeutender MdB hat mir zugesagt, die Fragen (energie.gaufrei.de) an die Bundesnetzagentur zu unterstützen. Er meinte, es sei vielleicht zu aufwendig. Wenn jeder solche Fragen stellen würde, brauchte man Heerscharen von Sachbearbeitern.

Das sehe ich anders:  es genügt eine einfache Darstellung der Mengen und Quellen, woher die 2.000 Terawattstunden in 10–20–30 Jahren kommen sollen. Wenn man bei den Abschaltplänen zum sog. „Schutz des Klimas“ genaue Werte bis in die 2050er Jahre fordert, muss man für die Versorgung auch diesen Horizont realistisch belegen. Denn der Energieverbrauch wird noch mehr zunehmen. Die bisherigen Prognosen über einen Rückgang haben sich immer wieder als falsch erwiesen. Erst recht gilt das, wenn man über unser Land hinaus schaut.

Auch die gegenwärtige Heilserwartung an die Wasserstofftechnik ist dafür keine Lösung. Wasserstoff ist ein hervorragender Speicher für Energie, aber keine Quelle. Dazu braucht man viel Wärme und viel Strom. Der Wasserstoff kommt heute fast nur über das Linde-Verfahren aus russischem Gas – mit hohem CO2-Ausstoß. Das muss man auch bei den Autos bedenken, die mit Brennstoffzellen hohe Reichweiten bekommen sollen. Der CO2-Ausstoß wird – wie beim Elektroauto – nur verlagert. Er wird nicht vermieden. „Heiliger Sankt Florian, schütz unser Haus, steck andre an“. Unwürdig für Deutschland, das Vorbild zum Guten sein will.

Es bleibt kein anderer Weg: wenn man viel billige Energie gewinnen will, kommt nur die Sonne in geeigneten Erdregionen in Frage und für die andren Länder die Kernenergie. 

In China ist man weiter auf gutem Weg bei der Inbetriebnahme des Hochtemperatur-Reaktors auf Kugelbett-Technik (HTR-PM). Wichtige Tests wurden bestanden, der Netzanschluss wird nun für 2021 vorgesehen. Mit dieser Technik kann man auch Wasserstoff  aus einfachem Wasser kostengünstig elektrolysieren – ganz ohne CO2.

Dipl.-Wi.-Ing. Jochen K. Michels

*

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Graphitkugel_fuer_Hochtemperaturreaktor_cropped.JPG

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Sollten Sie auf dieser Seite Werbung sehen, so bitte ich Sie ausdrücklich, diese Produkte auf keinen Fall zu kaufen, sondern das Geld einem gemeinnützigen Verein zu spenden.

Naturschutzinitiative e.V.

Deutsche Schutz-Gemeinschaft für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.)

Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V.

Deutsche Wildtier Stiftung

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