Umfrage zur Energiewende von Demokon

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

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Demokon lädt zu einer Umfrage zur Energiewende ein:

https://survey.iass-potsdam.de/index.php/495398

Im Hintergrund steht das Potstdamer Institut für Klimawandelfolgenforschung.

Ich denke, dass Windkraftgegner sich an derartigen Umfragen beteiligen sollten. Das Ziel solcher Umfragen ist, einen „Beleg“ für die Akzeptanz der Energiewende zu schaffen. Wenn man an Minister Altmaiers Bürgerdialog schreibt, dass man Windkraft im Außenbereich ablehnt, so erhält man als Antwort, dass es sich nicht so verhalte, denn aus Umfragen gehe hervor, dass die Energiewende allgemein bejaht werde.

In dieser Demokon-Umfrage zur Energiewende gibt es sehr viele Fragen zur Demokratie, zur Migration und zum Führertum. Nuanciert argumentieren kann man als Teilnehmer nicht, sondern man muss stets sehr hölzerne Thesen annehmen, ablehen oder mit „teils, teils“ beantworten. Ich musste daher eine Reihe von Fragen unbeantwortet lassen, weil ich die Kritik an der Energiewende, die den Hindergrund der jeweiligen These bildete, zwar richtig fand, die entsprechende Kritik aber mit einer primitiven moralischen Grundhaltung verbunden worden war. Die Kritik an der Energiewende wird in dieser Umfrage vorwiegend in populistischer Form und als Ausdruck populistischen Denkens formuliert. Eine verfassungsrechtlich argumentierender Widerstand gegen die Energiewende, gegen die Verstöße der Windindustrie gegen Artikel 20a und 2 GG, lag offenbar außerhalb des Vorstellungsvermögens derjenigen, die die Umfrage erarbeitet haben. Sie können sich offenbar nur vorstellen, dass diejenigen, die die Energiewende ablehnen, Bösewichter sind. Ich habe jedoch anhand der Einsendungen gegen das Windfeld Penkun gesehen, dass zahlreiche Einwender verfassungsrechtlich gegen die Genehmigung dieses Windfelds argumentiert haben.

Mein Eindruck war, dass diese Umfrage den Zweck erfüllt, die Gegner dieser verfassungswidrigen Energiewende in einen Zusammenhang mit Rechtsextremen zu bringen, um sie zu diskreditieren.

Vgl. auch Norbert Große Hündfeld, Dr. Björn Peters und Dr. René Sternke: Manifest zur Beendigung der Verfassungswidrigkeit der Windenergiepolitik

Vgl. auch Norbert Große Hündfeld: ZUR VERFASSUNGSWIDRIGKEIT DES ANLAGENBAUS DER WINDINDUSTRIE

Bemerkung zur Wissenschaftlichkeit der Untersuchung

Die Arbeitshypothese der Forscher war offenbar, dass es eine Korrelation zwischen Ablehnung der Energiewende und Ablehnung des Demokratie gebe. Hätte man nun Thesen zur Ablehnung der Energiewende und Thesen zur Ablehnung der Demokratie, ohne sie miteinander zu vermischen, zur Bejahung und zur Verneinung angeboten, so hätte man in der Tat beobachten können, ob diejenigen Personen, die die Energiewende ablehnen, dieselben sind wie diejenigen, die die Energiewende ablehnen. Man hat aber in einer und derselben Aussage oftmals Thesen zur Kritik der Energiewende mit einem grundsätzlichen Bekenntnis zur Energiewende verbunden oder aber Thesen zur Ablehnung der Energiewende mit Thesen zur Ablehnung der Demokratie verbunden, sodass die Untersuchung nicht ergebnisoffen ist, sondern unweigerlich zu dem Ergebnis führen muss, dass selbst dann, wenn es Kritik an der Energiewende gibt, eine grundsätzliche Zustimmung zu derselben besteht und dass diejenigen, die die Energiewende grundsätzlich ablehnen, Feinde der Demokratie sind. Eine Untersuchung, deren Ergebnis in der Vorgehensweise bereits angelegt ist, nennt man petitio principiis.

Grundsätzlich ist problematisch am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, dass es seine Forschungen zu den Folgen des Klimawandels mit einem Promoting von Windkraftanlagen verbindet. Die Fragen, ob der Klimawandel negative Folgen hat und ob und wie man diesen Folgen entgegenwirken kann, sind zwei verschiedene Probleme, die beide eine ernsthafte Untersuchung verdienen. Wenn man aber nach negativen Folgen des Klimawandels sucht, um damit ein Geschäft anzukurbeln, von welchem zweifelhaft ist, ob es geeignet ist, diesen Folgen entgegenzuwirken, so ist das ebenso unwissenschaftlich wie unmoralisch.

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Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

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https://survey.iass-potsdam.de/index.php/495398

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Sollten Sie auf dieser Seite Werbung sehen, so bitte ich Sie ausdrücklich, diese Produkte auf keinen Fall zu kaufen, sondern das Geld einem gemeinnützigen Verein zu spenden.

Naturschutzinitiative e.V.

Deutsche Schutz-Gemeinschaft für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.)

Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V.

Deutsche Wildtier Stiftung

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