Bericht über neue Studie: Offshore ist großräumig Windenergie in erheblichem Umfang abhanden gekommen

Bei keinem anderen Thema wird so viel geheuchelt,

verdreht und getäuscht wie beim Klimaschutz

Andreas Niesmann, Kölner Stadtanzeiger

Mein Schreiben an die Bundespolitiker Schäuble, Schulze, Altmaier und Merkel

‌Herr Bundestagspräsident,
‌Frau Bundeskanzlerin,
Frau Ministerin,
Herr Minister,
ich habe das an Sie gerichtete Schreiben von Prof. Dr. Döhler mit den wichtigen Informationen von Frau Jestrzemski und des Helmholtz-Zentrums Hereon bezüglich der großräumigen Wirkungen von off-shore-Windkraftanlagen auf meinem Blog veröffentlicht und weise Sie wiederholt darauf hin, dass die Privilegierung von Windkraftanlagen im strenggeschützten Außenbereich gegen Artikel 20a GG verstößt (https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2021/06/14/bericht-uber-neue-studie-offshore-ist-grosraumig-windenergie-in-erheblichem-umfang-abhanden-gekommen/‌).
Es ist Ihnen, die Sie zum Teil über eine vorzügliche juristische Bildung verfügen, nicht unbekannt, dass Sie so wichtige Informationen nicht zurückhalten dürfen, sondern aufgrund Ihrer Ämter dazu verpflichtet sind, den Bundestag und die Bundesregierung zu informieren. Bereits am 5. Februar 2020 hatte mir Prof. Dr. Ernst Ulrich Freiherr von Weizsäcker, ehemaliger Präsident des Club of Rome, geschrieben: „Aber wenn mir die ökologischen Schäden der Windenergie so wichtig und ärgerlich wären wie Ihnen, würde ich die Negierung der Treibhauseffekts höchstens als allerletztes (und eben sehr brüchiges) Argument bringen. Viel erfolgsversprechender wären a) die Beweise, dass man aus der Kohle aussteigen kann und trotzdem sehr gut leben, in der Hauptsache durch Energieeffizienz und Photovoltaik (letztere gibt’s heute auf den Weltmärkten für ca 2 Eurocent pro kwh, – da kommt weder Kohle noch Atomenergie mit!), und b) die von Ihnen beobachteten Schäden bei Vögeln und vielleicht anderen Lebewesen, dann vielleicht noch c) Besorgnisse, dass die Windenergie dem Wettergeschehen ständig Energie wegnimmt und damit langfristig das Wetter negativ beeinflussen könnte.“

Die enormen klimatischen, ökologischen und ökonomischen Schadwirkungen der Windenergie off shore sind also durchaus nicht unbekannt, auch wenn die öffentlich-rechtlichen Sender, allen voran die ARD, ihren Informationsauftrag nicht erfüllen. Ich fordere Sie hiermit höflich auf, Ihr ökologisch und ökonomisch unverantwortliches Handeln zu reflektieren und einzustellen. Suchen Sie bitte nach verfassungskonformen Formen der Energiegewinnung! Die Öffentlichkeit ist darüber informiert, dass Sie ökonomisch und ökologisch verantwortungslos handeln und dass Sie es im vollen Bewusstsein Ihrer Verantwortungslosigkeit tun.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. René Sternke

Prof. Dr. Klaus Döhler an die Bundespolitiker Schäuble, Schulze, Altmaier und Merkel

Sehr geehrte Vertretende des Deutschen Volkes,

„Kein Politiker und kein Verfassungsrichter darf später einmal behaupten, er habe von alledem nichts gewusst (siehe nachfolgende Email von Dagmar Jestrzemski), wenn er wegen sinnloser Geldverschwendung gegen einen angeblichen Klimawandel zur Rechenschaft gezogen wird.“

Mit besten Grüßen

Prof. Dr. Klaus-D. Döhler

Naturwissenschaftler und Umweltschützer, Autor im Bereich Umwelt-Toxikologie

Vehementer Gegner von Wissenschafts-Korruption und Steuerverschwendung

Dagmar Jestrzemski an Prof Dr. Klaus Döhler

Sehr geehrter Herr Prof. Döhler,

die Frage an den DWD wegen Untersuchung der langfristigen Klimaeffekte durch Offshore-Windenergie, verbunden mit der Frage, ob diese Effekte untersucht werden (Antwort: nein!), erübrigt sich: Dazu liegt eine neue Untersuchung mit einem alarmierenden Ergebnis vor (s.u.). Ich verbreite diese Information seit gestern bereits, so gut wie es von diesem Account eben möglich ist.

Sie können diese Information auch gern weiterleiten. 

Mit freundlichen Grüßen

Dagmar Jestrzemski

10fache Sachbuch- und Zeitungsautorin, Mitglied im Ortsverein Wedel von Bündnis 90/Grüne

Dagmar Jestrzemski an die Redaktion der Tagesschau und Prof Dr. Claudia Kempfert, Leiterin Abt. Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, sowie to who may it concern

Betr. : Bitte um frdl. Kenntnisnahme: eine soeben veröffentlichte Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon belegt überraschend starken Schwund der Windenergie über der Nordsee über den Bereich der Windparks hinaus (s. Link und Text weiter unten)

Sehr geehrte Damen und Herren der Tagesschau-Redaktion,

so konkret wie bisher noch nie wurde jetzt festgestellt: Wir rauben dem Wind durch die Windenergie-Abschöpfung über der Nordsee (und dementsprechend auch an Land) immer mehr Energie – (wer hätte das gedacht… :): Warum um Himmels willen aber stellen Wissenschaftler und Politiker trotzdem und angesichts der jahrelangen Dürre immer noch nicht die für unsere existenziellen Lebensgrundlagen entscheidende Frage nach den Klimaeffekten der stetig steigenden Windenergie-Abschöpfung: Wie sehr hat die zunehmende Windenergie-Abschöpfung (genau genommen: der Raubbau an kinetischer Energie) zur Dürre 2018 bis 2020 beigetragen? Hier im Norden und Nordosten Deutschlands herrscht seit 10 Tagen wieder Dürre mit derselben Omega-Wetterlage durch ein statisches Hoch über der Nordsee wie 2018 f.

Kennen die an der neuen Untersuchung (s.u.) beteiligten Forscher denn nicht die Studie von Prof. Helmut Keutner (Berlin), der durch 10jährige Messungen zweifelsfrei nachgewiesen hat, dass es der von West nach Ost strömende Polarjetstream nicht mehr über die Nordsee und Nordwesteuropa hinweg schafft – wegen der fehlenden (abgeschöpften) bodennahen Windenergie, offshore und an Land? Herr Keutner hat seine Unterlagen kürzlich dem Deutschen Wetterdienst und Frau Ministerin Julia Klöckner vorgelegt. Frau Klöckner hat 2020 dankenswerterweise in ihrem Ministerium eine „interdisziplinäre Kontaktgruppe Agrarmeteorologie“ zwecks Untersuchung der Klimaeffekte infolge von zunehmender Windenergie-Abschöpfung gegründet.

Die verantwortlichen Politiker müssen sich doch endlich fragen: Ist die seit 2010 exponentiell angestiegene Abschöpfung von Windenergie in Deutschland und den westlichen Nachbarländern womöglich die Hauptursache für die anhaltende Dürre mit den wochen- und monatelangen Dauer-Hochdruckgebieten über der Nordsee? Dann befinden wir uns wirklich in einer schier ausweglosen Katastrophe – denn die Politiker weigern sich nach wie vor, diese Möglichkeit überhaupt in Betracht zu ziehen – stattdessen haben sie unisono ausschließlich die Rede vom „Klimawandel“ als Antwort parat. Oder wagt in verantwortlicher Position niemand an diese Möglichkeit zu denken, weil das Aufkommen dieses Gedankens eine generelle Kursänderung in der Klimapolitik zur Konsequenz hätte?

Dem Irrtum der Erneuerbarkeit von Windenergie liegt die falsche und irreführende Annahme zugrunde, dass permanent standortgebunden abgeschöpfte Windenergie erneuerbar sei – was (schon beim näherem Hinschauen wird es klar) gar nicht möglich ist, da der an jedem Turbinenstandort ankommende Wind permanent zeitgleich abgeschöpft und verbraucht wird. Daher fehlen an allen Turbinenstandort dauerhaft bis zu 40 % der ankommenden Strömung, und zwar stets und solange sich jeweils die Rotoren drehen. Da Windräder immer in die windreichsten Gegenden gestellt werden, wirkt sich dieser den Wind schwächende Eingriff besonders schwerwiegend durch die insgesamt ca. 4500 deutschen und britischen Offshore-Windenergieanlagen in der Nordsee aus, da diese mitten in die beständig von Westen nach Osten strömende atlantische Westwinddrift platziert worden sind. Dies hat bereits eine dauerhaft veränderte Wetterlage zur Folge gehabt, indem die Westwind-Wetterlage nicht mehr die Hauptwindrichtung in Nordwest- und Mitteldeutschland ist. Die atlantischen Tiefdruckgebiete erreichen kaum noch direkt von Westen her die nordwesteuropäische Nordseeküste und versorgen dementsprechend den größten Teil Deutschlands nicht mehr – wie seit Menschengedenken – relativ zuverlässig mit Niederschlägen. Stattdessen dominiert jetzt nachweislich der DWD-Statistiken die Süd- und die Südwest-Windrichtung in Deutschland. – „In der Atmosphäre hat Alles mit Allem zu tun“, steht auf der Internetseite des Max-Planck-Instituts für Chemie, Mainz. Warum wurde in dieser Hinsicht nicht vor 30 Jahren gedacht und geforscht, als man mit dem Aufbau der Windenergie in Deutschland begann? Max Planck hätte dafür plädiert! 

Im Übrigen haben alle Länder mit stark ausgebauter Windenergie zunehmende und massive Probleme mit einer anhaltenden Dürre: Deutschland, die Niederlande, USA (alle Staaten im Westen und Südwesten der USA), China, zuletzt auch Indien und seit 2015 sehr extrem Südafrika (unmittelbar nach Inbetriebnahme dreier Windparks bei Port Elizabeth im Südosten des Kaps der Guten Hoffnung).

Ich bitte darum, dieses Thema nicht aufzuschieben. Die Klimaeffekte infolge der exponentiellen Windenergie in Deutschland an Land erfordern eine generelle Überprüfung der einseitig auf Wind- und Solarenergie ausgerichteten deutschen Klimapolitik.

Mit freundlichen Grüßen

Dagmar Jestrzemski 

Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrums Hereon

Bremsen sich Windparks gegenseitig aus?

Immer mehr Länder treiben den Ausbau von Windparks auf dem Meer voran. Werden diese Offshore-Windparks aber zu dicht nebeneinander errichtet, nehmen sie sich gegenseitig den Wind und damit die Stromausbeute weg. Dass die Verluste erheblich sein können, zeigt eine Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon, die jetzt im Fachjournal Nature Scientific Reports erschienen ist.

Der Ausbau der Windenergie in der Deutschen Bucht und der Ostsee hat sich in den vergangenen Jahren enorm beschleunigt. Im Jahr 2008 gingen die ersten Anlagen in Betrieb. Heute drehen sich in den deutschen Gewässern Windräder mit einer Leistung von rund 8000 Megawatt, was etwa acht Atomkraftwerken entspricht. Doch der Platz ist begrenzt. Deswegen werden Windparks zum Teil recht dicht nebeneinander gebaut. Ein Team um Dr. Naveed Akhtar vom Helmholtz-Zentrum Hereon hat herausgefunden, dass sich benachbarte Windparks dadurch mitunter gegenseitig ausbremsen. Strömt Wind durch einen großen Offshore-Park, verlangsamt sich die Luft-Strömung. Wie die Forscherinnen und Forscher jetzt im Fachmagazin Nature Scientific Reports schreiben, wirkt sich diese Bremswirkung erstaunlich großräumig aus. Im Durchschnitt reicht sie 35 bis 40 Kilometer weit – bei bestimmten Wetterlagen sogar bis zu 100 Kilometer. Die Leistung eines benachbarten Windparks kann sich damit um 20 bis 25 Prozent verringern, was letztlich zu wirtschaftlichen Verlusten führt. Werden Windparks dicht nebeneinander geplant, sollte man diese Bremswirkung künftig berücksichtigen.

Kombination von Klima- und Windparkdaten

Für ihre Studie haben Naveed Akhtar, Experte für Regionale Klimamodellierung, und seine Kolleginnen und Kollegen das Computer-Modell COSMO-CLM verwendet, das auch Wetterdienste nutzt und in der Lage ist, die Wettersituation regional detailliert aufzulösen – in diesem Falle für die gesamte Nordsee. Das Modell berechnet, wie sich Wetter und Klima im Laufe der Zeit verhalten und damit auch, wie stark der Wind aus welcher Richtung weht. Naveed Akhtar hat das COSMO-CLM-Modell mit den Daten über die Windparks kombiniert – ihrer Fläche oder auch der Zahl und Größe der Anlagen. Als Grundlage nutzte er die Windparkplanung für die Nordsee aus dem Jahr 2015. Diese enthält Windparks, die zum Teil auch heute noch nicht gebaut worden sind. Sie wirft damit einen Blick in die Zukunft – gewissermaßen auf den Zielzustand des Offshore-Ausbaus.

Bremswirkung bei stabilen Wetterlagen

Anschließend errechnete er mit dem COSMO-Modell für den Zeitraum von 2008 bis 2017 die Bewegung des Windes über der Nordsee. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Bremswirkung der Windparks vor allem bei stabilen Wetterlagen, wenn in der Atmosphäre nur wenige Turbulenzen auftreten, sehr weit reicht. Vor allem im März und April. In stürmischen Zeiten hingegen – besonders im November und Dezember – ist die Atmosphäre so stark durchmischt, dass der Windpark-Effekt kaum ins Gewicht fällt. Um die vom Computer erstellten Modelldaten abzusichern, hat das Team um Naveed Akhtar diese mit realen Windmessungen aus den Jahren 2008 bis 2017 verglichen. Zum einen mit Messungen, die an zwei Forschungsplattformen in der Nordsee aufgezeichnet wurden, zum anderen mit Windmessflügen, die Kolleginnen und Kollegen von der TU Braunschweig über den Windparks durchgeführt haben. Der Vergleich zeigt, dass die Hereon-Forschenden mit ihrer Wind-Modellierung richtigliegen. Das Besondere an der Arbeit ist, dass erstmals für die ganze Nordsee ein voller Zehnjahreszeitraum berechnet wurde. „Herkömmliche Strömungsmodelle für die Analyse von Windparks haben eine sehr hohe räumliche Auflösung, betrachten ein Windfeld aber nur über kurze Zeiträume“, sagt Akhtar. „Zudem lässt sich damit nicht ermitteln, wie ein Windpark die Luftströmung großräumig verändert.“

Während sich die Gruppe in der aktuellen Arbeit vor allem damit befasst hat, wie stark sich die Windparks gegenseitig beeinflussen, will sie in nächster Zeit untersuchen, welchen Einfluss die Bremswirkung auf das Leben im Meer hat. Wind und Wellen durchmischen das Meer. Dadurch verändern sich der Salz- und Sauerstoffgehalt des Wassers, seine Temperatur oder auch die Menge an Nährstoffen in bestimmten Wassertiefen. Naveed Akhtar dazu: „Wir möchten jetzt herausfinden, wie sich die reduzierte Durchmischung auf das Verhalten der Tiere und ihre Vermehrung auswirkt.“

Dr. Naveed Akhtar  I  Helmholtz-Zentrum Hereon  I  Institut für Küstensysteme – Analyse und Modellierung  
 T: +49 4152  87-1828 I naveed.akhtar@hereon.de  I  www.hereon.de 
Christoph Wöhrle I  Helmholtz-Zentrum Hereon  I  Kommunikation und Medien 
 T: +49 4152  87-1648  I  presse@hereon.de  I  www.hereon.de 

Norbert Große Hündfeld: ZUR VERFASSUNGSWIDRIGKEIT DES ANLAGENBAUS DER WINDINDUSTRIE

https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2020/09/22/zur-verfassungswidrigkeit-des-anlagenbaus-der-windindustrie/

Wenn die Offshore-Windräder zu zahlreich sind, bringen sie weniger Leistung. Das sollte bei den Planungen der Parks bedacht werden

Nicht immer gleich leistungsfähig: Windparks können sich gegenseitig ausbremsen. Foto: Nicholas Doherty via Unsplash Quelle: https://www.presseportal.de/pm/149279/4932114

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