Ein Verfahren, dessen Ergebnis feststeht, ist keine Öffentlichkeitsbeteiligung (Robert Niebach)

robert niebach – ccp gmbh – 17291 carmzow-wallmow den 24.6.21

Amt brüssow

OFFENER BRIEF

betrifft: öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3 abs. 2 bauGB zum bebauungsplan nr. 2

             windfeld grünberg.

Nach heutiger durchsicht der ausgelegten unterlagen muss ich als geschäftsführer der CCP GmbH

den ausgelegten unterlagen widersprechen, in ihrer gesamtheit, weisen sie als undemokratisch zurück, ein verfahren, in dem der ausgang schon feststeht, kann nicht sinn einer öffentlichkeitsbeteiligung sein.

aufs schärfste muss ich dagegen protestieren. die zufahrt über unsere wallmower dorfstr. abzuwickeln. ausgewiesen als K 7315, durch den schwerlastverkehr mussten wir schon schwerste gebäudeschäden unserer historischen gebäude, altes lehmhaus, granitscheune mit preußischer kappendecke, modernisiert, restauriert, hinnehmen. große risse in der außenfassade, im innenbereich gerissene fußböden, diverse risse in tragenden wänden bis zu 3 zentimeter. seit dieser zeit, sind die gebäude unvermietbar, wir befürchten durch die nun weitere befahrung durch den schwerlastverkehr weitere schäden an mensch und gebäudesubstanz. es quert eine gasleitung unsere gebäude. eine schwere gasexplosion könnte die folge sein. weitere schäden bei frau klewinghaus sowie in trampe. wer wird dann die verantwortung dafür übernehmen? Im schadensfalle werden wir strafanzeige stellen. ich verweise auf den gemeinderatsbeschluss, nach kenntnis des schlechten straßenzustandes erst eine sanierung vorzunehmen, veröffentlicht im amsblatt.

bei der heutigen vor ortbetrachtung (24.6.21) im amte, der unterlagen, konnten wir nicht eine einzige wohlwollende erwiderung auf die dargelegten einwände kritischer bürger zum windfeld grünberg erkennen.

z.b. in meinem falle wurden juristische einwände in der unterlage ausgeklammert, wurden in den unterlagen nicht erwähnt – damit auch nicht beantwortet, auch sahen wir keinen einzigen positiven ansatz, egal welcher argumentation, der in irgendeiner weise die berechtigten ängste der bürger vertritt – widerspiegelt.

so muss man davon ausgehen, dass bürgerbeteiligung hierbei keinerlei rolle spielt, es sich um ein verfahren handelt, das schon im vorfeld feststeht – alleinig dazu dient, die interessen der enertrag als ausführende firma sicherzustellen und politische vorgaben auf teufel komm raus umzusetzen. eine solche einseitige verfahren muss man als undemokratisch ablehnen. da es in keinster weise unseren rechtsgrundsätzen entspricht.

denn dies verfahren sollte dazu da sein, es heißt ja auch öffentlichkeitsbeteiligung, die berechtigten einwände, und diese sind nicht wenig, herauszuarbeiten, uns bürgern einen gesunden lebensraum zu

ermöglichen – natur – flora und fauna und unsere gesundheit zu schützen. siehe anlage ärzteblatt.

ebenso fehlt in der auslage, dass schutzgut mensch – unbestritten erkranken viele bürger an den folgen des lärms – hierbei widersprechen auch den schallgutachten – die jeglicher realität entbehren. eigene messungen bei starkwind bis zu 80 dezibel, über tage hinweg, auch hierbei wird kritiklos die argumentation der betreiber übernommen, diese orientieren sich am gesetzlich festgelegtem grenzwert, lassen dies noch durch messungen, scheint’s an windschwachen tagen, bestätigen. man könnte sich ja mal bei wind unter eine der fast tausend anlagen stellen, von denen wir eingekreist sind. ebenso müssen wir ein beständiges pulsierendes brummen feststellen, das durch mark und bein geht, körperlich wahrnembar ist – auf das gehirn wirkt. siehe expertise robert koch institut, das dem menschlichem organismus nicht zuträglich ist, auch Ihnen nicht.

auch mein einwand, den schwerlastverkehr nicht durch das dorf wallmow zu leiten, wurde übergangen, trotz eines gemeinderatsbeschlusses, vorher eine straßensanierung durch zu führen,

unbestritten ist unsere dorfstr. durch den schwerlastverkehr in der vergangenheit schwer beschädigt, ebenso gebäudesubstanz in wallmow und trampe. das konnten wir in der auslegung nicht erkennen.

also weiterer ungezügelter schwerlastverkehr birgt ein unverantwortliches risiko,

das unser dorf gegenüber eventuellen gefahren, z. b. gasexplosion, durch weitere absenkung der dorfstraße neben der hauptgasleitung, eingehen wird. man will eine dokumentation anfertigen, das könnte aber durch die dramatische verschlechterung der straße, darunter befinden sich alte 80 zentimeter gemauerte abwasser kanäle, die jederzeit weiter nachgeben können, die hauptgasleitung beschädigen, ideale bedingungen für eine schwere gasexplosion. zum schaden für leib und leben, von uns bürgern, die ja die finanzielle grundlage, scheint’s, der gemeinde sind.

gefährdet sind auch vor allen dingen unsere kinder, der schulbetrieb und die kindergärten sind nun der gefahr schwerlastverkehr ausgesetzt. denn die festgesetzte 30-zone wird nie eingehalten, es mangelt an kontrollen. der bremsweg eines 40-tonners auch bei 30 stundenkilometern ist zu lang.

eine solche massierung von windkraftanlagen um uns herum, kein freier hügel mehr, zerstören unsere lebensgrundlage, sind klimatechnisch kontraproduktiv durch die industrialisierung des ländlichen raums. so zerstören sie ihre eigene grundlage.

aus diesem grunde widersprechen wir dieser auslegung aus obengenannten gründen, lehnen dies als undemokratisch ab – fordern ein neues demokratisches verfahren, das die gesetzlichen vorgaben ernsthaft erfüllt, also nicht schon im vorfelde feststeht. eindeutig bürgerbelange berücksichtigt und die gesundheitsanforderungen erfüllt.

mit freundlichen grüßen

niebach

zur veröffentlichung u. weiterleitung: an landkreis uckermark-rbb (ricardo wittig)-stern-spiegel-focus-sdz-nordkurier-welt-faz-twitter-facebook-tiktok- ich verweise auf meine 40 000 sichtungen auf youtube.

eine solche massierung von windkraftanlagen um uns herum © Robert Niebach
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