Die Energiewende trifft sich selbst

Der Nordkurier berichtet am 28. Februar 2022: „Nordex entlässt in Rostock 600 Mitarbeiter. Der Windkranftanlagen-Hersteller Nordex schließt seine Rotorblatt-Fertigung in Rostock. 600 Jobs sind davon betroffen. Aus der Politik kommt Kritik.“

Dominique van Eick kommentiert auf der Facebook-Seite der BI Bismark: „Die Energiewende trifft sich selbst.“

Welch wunderbares Wortspiel! Wie viele Bedeutungen des Verbs ‚treffen‘ werden hier aktiviert!

Dass Dominique ins Schwarze getroffen hat, belegen die Ausführungen auf der Homepage von Nordex:

„Seit der Einführung von Auktionssystemen an den meisten Energiemärkten ist die Branche weltweit durch zunehmenden Preis-Wettbewerb geprägt. Die Stromerzeuger mit den niedrigsten Geboten erhalten im Auktionssystem den Zuschlag und geben diesen Kostendruck an die Hersteller von Turbinen weiter. Diese müssen daher ihre Produktionskosten reduzieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Kosten für Energieerzeugung aus Wind sind in den letzten fünf Jahren um rund 50% gesunken, diese Entwicklung hat sich negativ auf die Profitabilität der Hersteller ausgewirkt.

Vor diesem Hintergrund sind die Kosten für die Blattproduktion in Rostock im globalen Produktionsverbund und im weltweiten Projektgeschäft der Nordex Group trotz aller bereits eingeleiteten Maßnahmen der Kostensenkung am Standort Rostock nicht wettbewerbsfähig.“

Wie sagte doch Habeck in den Tagesthemen? „Wenn die Erneuerbaren also arbeiten, dann sinken die Strompreise. Wenn die fossilen Energien verfeuert werden, dann steigen sie. Das heißt, wenn wir die Erneuerbaren wirklich massiv ausbauen, werden wir am Ende auch einen Preiseffekt bei uns haben, für die Verbraucher, aber auch für die Unternehmen.“

Und wie sieht dieser Preiseffekt aus? Wenn Wind weht oder die Sonne scheint und die Erneuerbaren also arbeiten, dann sinken die Strompreise und die Gewinne der Energieproduzenten sind niedrig, ja es können sogar Negativpreise entstehen. Und wenn kein Wind weht und die fossilen Energien verfeuert werden, dann steigen die Strompreise und die Kosten, die nun für Verbraucher und Unternehmen anfallen, sind hoch. Unter einem Wirtschaftsminister, der das Auktionssystem ignoriert, kann Deutschland nicht einmal mehr Windräder produzieren. Aber keine Sorge, das Geld geht nicht verloren, sondern wandert nur von einer Tasche in die andere und irgendwer profitiert auch von dieser Wirtschaftspolitik.

Vielleicht retten die Grünen die Natur doch noch, indem sie die ökonomische Katastrophe vor der ökologischen herbeiführen.

Facebook-Seite der BI Bismark

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