Quatsch von klugen Menschen ist ein untrügliches Zeichen für ideologische Verblendung

Ein Beitrag von Norbert Große Hündfeld

Vorbemerkung von René Sternke

Nachstehender Essai von Staatsrechtler Norbert Große Hündfeld bezieht sich auf die Texte „Warum ein überhasteter und von allen Hemmnissen befreiter Ausbau der Windenergie keine Lösung der aktuellen Energiekrise ist“ von Prof. Dr. Werner Mathys, RA Thomas Mock und Dr. Wolfgang Epple und „Erneuerbare Energien sind keine ‚Freiheitsenergien‘“ von Dr. med. Ursula Bellut-Staeck, Dr. rer.nat. Wolfgang Epple, Dr. rer.nat. Heinz-Jürgen Friesen, Prof. Dr. rer.nat. Werner Mathys und RA Thomas Mock.

Im ersten Text heißt es u.a.: „Dazu muss auch die kurzfristige Nutzung der Braunkohle und Bereitstellung ausgereifter Kraftwerkstechnik mit CO2-Abscheidung erwogen werden“. Im zweiten Text heißt es u.a.: „Insbesondere wenn Wald für Windanlagen vernichtet wird, ist in Folge sowohl die Klima- und Wasserhaushaltstabilisierende und Luft reinigende Funktion des Waldes als auch die für einen effektiven Klimaschutz wichtige CO2-Senken-Funktion des Waldes gestört und zerstört.“

Die Kritiker der fatalen Energie- und Umweltpolitik der Bundesregierung diskutieren auf der Grundlage der Klimaideologie, einer neuen wissenschaftlichen Weltanschauung, die ein von der sozialen Frage, von der Frage nach den Eigentümern der Produktionsmittel und von der Klassenkampfproblematik gereinigter wissenschaftlicher Kommunismus ist.

Die Frage, die Herr Große Hündfeld aufwirft, lautet: Müssen kluge Menschen Konzessionen an eine ideologische Verblendung machen, damit Ideologen und Verblendete ihnen eventuell zuhören?

Ist es noch möglich, seine Meinung frei zu äußern, ohne eine Lüge einzuflechten?

Norbert Große Hündfeld

Quatsch von klugen Menschen ist ein untrügliches Zeichen für ideologische Verblendung

Es gibt meines Erachtens nur einen Weg aus folgender Einsicht:

Die ENERGIEWENDE ist nicht nur „Quatsch“, sie ist eine erneute deutsche Staatsideologie, die als solche bekämpft werden muss.

Wie lange hat es gedauert, bis Honecker & Co. als Ideologen am Ende waren? Carl Schmitt, der Theoretiker der „furchtbaren Juristen“ (Ingo Müller), ist noch heute für viele Juristen sakrosankt! Der wohlinformierte Blogger Roland Ulrich findet den „Quatsch“ „unfassbar“, sicher auch Herr Kramm und Frau Thiele, sie alle schreiben sich die Finger wund, weil sie nicht erkennen, dass Ideologen so verblendet sind, dass ihr Quatsch unfassbar dumm ankommt bei denen, die noch denken können.

Zu spät habe auch ich erkannt, dass Argumente der Vernunft nichts bewirken können. Prof. Werner Mathys argumentiert nur nutzlos immer weiter und bleibt noch immer ohne Antwort. Es fehlt eine Strategie für Ideologiekritik, die auf Verteidigung des Rechtsstaats zielt! Frau Thiele ist auf der richtigen Spur mit dem, was sie über den Club of Rome verbreitet. Einer der Apostel dieser ideologischen Elite heißt Prof. Dr. Calliess, juristischer Ordinarius der FU Berlin, er hat die ENERGIEWENDE 1991 als „Weg zu Stromerzeugung aus 100% erneuerbarer Energie“ gepriesen und den Quatsch zur Doktrin des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) erfunden.

Herr Calliess kennt meine Kritik und die verfassungsrechtliche Argumentation. Er beliebt, wortlos zu bleiben! Fragen Sie diesen öffentlich-rechtlich besoldeten Ordinarius, wie er den gepriesenen Weg heute beurteilt! und ob die fatale Abhängigkeit von Russland der einzige Fehler der Energiewende gewesen ist. Ob er zumindest Bedauern über den Lapsus empfindet, dass er sich 1990 nicht gefragt hat, wie es um die Zulässigkeit des Anlagenbaus der Windindustrie steht? „Unfassbar“ ist, dass Herr Calliess wie so viele gleichermaßen verblendete Ideologen noch heute schweigt, obwohl Vizekanzler Habeck um einen massenhaften Anlagenbau kämpft. Es ist „unfassbar“, weil die ENERGIEWENDE als typisch deutsche Staatsideologie zu viele Staatsbürger infiziert hat. Das kann sich nur ändern durch wissenschaftliche Ideologiekritik, zu der ich aufrufe und für die ich viel Erfolg wünsche.

Norbert Große Hündfeld

Quelle: http://www.vernunftkraft-hessen.de/wordpress/2022/03/29/warum-ein-ueberhasteter-und-von-allen-hemmnissen-befreiter-ausbau-der-windenergie-keine-loesung-der-aktuellen-energiekrise-ist/ (Screenshot)
Quelle: https://wolfgangepplenaturschutzundethik.de/?p=5546 (Screenshot)

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Ein Gedanke zu “Quatsch von klugen Menschen ist ein untrügliches Zeichen für ideologische Verblendung

  1. No_NWO schreibt:

    Redlichkeit ist eine Frucht der Grundhaltung, sich von organisiertem gesellschaftlichen Zwang nicht verbiegen zu lassen. Moderne Gesellschaften bewerten diese Haltung als fundamentalistisch bzw. als den Gesellschaftskörper gefährdend. Ist es doch nachgerade konstitutiv für moderne Gesellschaften, den Menschen einer institutionell organisierten Konditionierung zu unterziehen, die im frühen Kindesalter beginnt und bis in die frühe Jugend hineinreicht. Mehr ist nicht zu sagen zur Redlichkeit moderner Wissenschaft.

    Gesellschaften, welche den Wunderglauben, COzwei erwärme die Atmosphäre – 1 Teil COzwei auf 2381 Teile Luft!!! – als Wissenschaft akzeptieren, haben sich aufgegeben. Der von Pflichtschule, Gymnasium und Universität zum desorientierten Weisungsempfänger konditionierte Mensch tritt jetzt von der Bühne der Geschichte ab. „Fundamental verbogen,“ werden spätere Fundamentalisten des aufrechten Ganges ihm attestieren.

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