Zu meinem Protestbrief an den NABU

Auf mein Schreiben an die Naturzerstörungsantreiberin Katharina Stucke vom NABU hat mir Prof. Dr. Kramm von der University of Alaska Fairbanks, Experte für Theoretische Meteorologie, geantwortet. Seinem Schreiben waren ein Video, das die Tötung eines Greifvogels durch eine Windkraftanlage zeigt (http://www.youtube.com/watch?v=8NAAzBArYdw), und die beiden unten angefügten Grafiken als Beilagen beigegeben.

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Kramm,
ich danke Ihnen dafür, dass Sie mir aus Alaska eine freundliche anteilnehmende Antwort zugesandt haben. Hier in Deutschland ist eine Situation eingetreten, in der Windindustrie, Parteien, Naturschutzverbände, Flächenbesitzer, Journalisten und Kriminelle eine unheilvolle Allianz eingegangen sind. In Vorpommern-Greifswald wurden allein in zwei Jahren über 40 Horste im Zusammenhang mit Windplanungen vernichtet, davon über 20 im Süden des Amtsbezirks Löcknitz-Penkun. Dem Innenministerium MV sind, wie mir der Innenminister mitteilte, nur fünf der Straftaten bekannt, da weder das Umweltministerium, dem sämtliche Straftaten bekannt sind, noch der NABU diese Straftaten anzeigt und seitens des Staates keine Bemühungen unternommen werden, diese Straftaten aufzuklären. Medien und Naturschutzverbände sehen darin kein Problem. Der Kausalzusammenhang zwischen dem Windkraftausbau und -betrieb und der schweren Schädigung der Bestände strenggeschützter Arten ist wissenschaftlich nachgewiesen. Die Leitmedien, vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender betreiben dazu eine systematische Desinformation. Der NABU nennt das „naturverträglich“ und fordert eine Forcierung des Windkraftausbaus. Gerade diejenigen, die die Umwelt schützen sollten, der NABU, der BUND, des WWF, die Deutsche Umwelthilfe usw. treiben im Zusammenspiel mit dem Umweltministerium, der Umweltministerkonferenz, die die Windindustrie ständig auffordert, stärkeren Gebrauch von Ausnahmeregelungen zu machen, sodass die Ausnahme vom Artenschutz zur Regel geworden ist, dem Bundesamt für Naturschutz, dem Bundesumweltamt usw. zu einer immer stärkeren Naturzerstörung an. Es ist eine völlige Perversion eingetreten. Bereits 1977 hatte das Bundesverwaltungsgericht festgestellt, dass der Außenbereich strenggeschützt ist. 1994 hatte es den Bau einer Windkraftanlage auf Föhr untersagt, da der Windkraftausbau weithin im Außenbereich zu einer Aushebelung des Gebots des äußersten Schutzes des Außenbereichs führen würde. Art. 20a GG gebietet dem Staat, die Wildtiere zu schützen. Die Europäische Vogelschutzrichtlinie sieht keine Ausnahmen für Windkraft vor und schreibt vor, dass die Vorkommensgebiete der in Anhang I aufgeführten bedrohten Arten als Schutzgebiete ausgewiesen werden. Doch werden in den Brutgebieten bedrohter Arten sogar Windkraftanlagen gebaut. Das Umweltministerium MV hat sogar einen Vertrag mit einer Windkraftfirma abgeschlossen, um diesen Bau zu genehmigen und Abschaltzeiten zu vereinbaren. Zuerst wurden die Abschaltzeiten nicht eingehalten, danach ist der Horst „abgestürzt“, sodass die Anlagen in Betrieb genommen werden konnten. Am 20. Mai 2021 haben Staatsrechtler Große Hündfeld, ich und weitere Windkraftgegner den Umweltminister MV, Dr. Till. Backhaus, und seinen Juristen Kai Umland mit unseren Einwänden gegen den Verstoß gegen Art. 20a GG konfrontiert. Sie konnten uns nicht erläutern, wie die bedrohten Arten erhalten werden können, wenn sie ihre Lebensräume verlieren. Auf eine schriftliche Antwort des Ministeriums, wie sie mir versprochen wurde, warte ich noch heute. Journalisten des Nordkurier und des NDR haben an dem Gespräch teilgenommen. Die Lokalbeilage des Nordkuriers hat über das Gespräch wahrheitsgemäß berichtet, Frau Becker vom NDR hat frech gelogen. Sie hat in der Berichterstattung nicht über den wahren Inhalt des Gesprächs berichtet, sondern behauptet, ich hätte Abschaltzeiten während der Brutzeit verlangt. Ebenso hat Herr Köhler vom NDR auf der Grundlage meines Blogs eine Windkraftpropagandasendung mit dem Motto „Windkraft ist albernativlos“ erarbeitet. Diese Sendung war die mir von Funkhausdirektor Böskens versprochene Wiedergutmachung für eine der vielen Falschberichterstattungen über den Protest der Bürgerinitiativen gegen den Windkraftausbau. Der NDR hatte fälsch behauptet, dass die BI Freie Friedländer Wiese e.V. nicht grundsätzlich gegen Windkraft sei, obwohl kein einziger Journalist mit der BI gesprochen hatte. Obwohl Prof. Dr. Gerlich und Dr. Tscheuschner 2009 in der in einer peer-reviewten Fachzeitschrift publizierten Studie „Falsification Of The CO2 Greenhouse Effects In The Frame Of Physics“ nachgewiesen haben, dass die Hypothese eines Treibhauseffekts, für die es keinen experimentellen Nachweis gibt, gegen den 2. Hauptsatz der Wärmelehre verstößt, und Sie und Dr. Dr. habil. Dlugi die Auffassung der beiden Physiker mit einer meteorologischen Beweisführung bestätigt haben, wird die unbelegbare Behauptung, dass CO2-Emissionen zu einer Erderwärmung führen, von Parteien, Journalisten, Windkraft-Lobbyorganisationen wie dem NABU und sogar dem ideologisch indoktrinierten Bundesverfassungsgericht weiterhin genutzt, um den Windkraftausbau zu forcieren, obwohl der Rechenschaftsbericht der Finanzkommission der Französischen Nationalversammlung für das Jahr 2018 nachweist, dass mit Windkraft keine CO2-Einsparungen zu erlangen sind. Die wohlinformierten Vertreter der Medien belügen die Bürger vorsätzlich. Die Aarhus-Konvention, die Deutschland unterschrieben hat und die uns Bürgern zusichert, gegen Umweltvergehen klagen zu können, findet in Deutschland keine Anwendung und das Klagerecht wurde solchen Lobbyorganisationen der Windkraft wie dem NABU übertragen. Der Bock wurde zum Gärtner gemacht. Die Berichte der Firmen, die die Artenbestände auf geplanten Windfeldern prüfen, gehen durch die Hände der Windfirmen und Schlagopfermonitorien werden nicht durchgeführt, sondern bestenfalls Zufallsfunde erfasst, deren Höhe jedoch alarmierend ist. Lange schon habe ich mit diesem Land abschlossen. Wäre ich jung, würde ich mich nicht prostituieren wie Katharina Stucke vom NABU und die Naturzerstörung unter dem Mantel des vorgeblichen Umweltschutzes forcieren. Ich weiß aber nicht, ob ich den Mut und die Kraft hätte, für den Naturschutz zum Märtyrer zu werden. Vermutlich würde ich Deutschland verlassen, wie Sie es getan haben.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. René Sternke

Quelle: Prof. Dr. Kramm, University of Alaska Fairbanks
Quelle: Prof. Dr. Kramm, University of Alaska Fairbanks

Sollten Sie auf dieser Seite Werbung sehen, so bitte ich Sie ausdrücklich, diese Produkte auf keinen Fall zu kaufen, sondern das Geld einem gemeinnützigen Verein zu spenden.

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Naturschutzinitiative e.V.

Deutsche Schutz-Gemeinschaft Schall für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.)

Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V.

Deutsche Wildtier Stiftung

Standard

7 Gedanken zu “Zu meinem Protestbrief an den NABU

  1. No_NWO schreibt:

    Reden wir einmal über etwas, von dem unsere hohen Herrschaften in Wirtschaft, Politik und Medien nichts hören wollen, nämlich von kaltblütig geplantem Massenmord. Klar, es kann ja nicht offen von oben gesagt werden, daß die unten ins Schlachthaus gehen sollen. Wir sollen so lange wie möglich ruhig gehalten werden mit der Mär von den alternativen Energien Wind und Sonne. Die bekanntlich vorne und hinten nicht reichen. Aber erklär das mal treudoofen Klimagas-Gläubigen. Geht nicht in deren propagandavernebelten Köppe. Verständlich, denn ist ja nicht gerade aufmunternd für Schlaumeier, einsehen zu sollen, sich ganz blöde für dumm verkaufen zu lassen. Oh, du schöne Eitelkeit!

    Am Ende, nach dem großen globalen Schlachtfest, wollen die WEF-Globalisten Öl und Gas wahrscheinlich ganz durch Kernenergie ersetzen. Ist HighTech, was die Menschenzahl durch leicht zu beschränkenden Zugang zu Nukleartechnologie sehr effektiv begrenzbar macht: Energieverfügbarkeit = Wohlstand = Menschenzahl. Tja, da müßte man jetzt einfach nur verstehen, daß die WEF-Superreichen Schwerstkriminelle sind. Was schwer vorstellbar ist. Jedenfalls für Traumtänzer.

    Gefällt mir

    • Ich muss gestehen, dass ich selbst nicht alles verstanden habe. Gehört nicht das Bedrohungsszenarium, das verschreckt und verschreckend auf die Endlichkeit der Ressourcen verweist, zum Narrativ von der Neuen Weltordnung? Jedenfalls wird in der NDR-Serie #wetterextrem, die sich vor allem an junge Leute richtet (https://www.ndr.de/ratgeber/klimawandel/Fakten-und-Daten-zum-Klimawandel,klimawandel322.html), damit Angst zu machen gesucht. In dieser Serie sind Menschen CO2-Schleudern, die den Planeten bedrohen. Aber ich dachte, dass diese vorgebliche Bedrohung nur dazu diene, „Klimaschutz“-Maßnahmen durchzusetzen. Ich glaube nicht, dass tatsächlich die Anzahl der Menschen reduziert werden soll, denn Energie muss ja erschlossen und Wohlstand geschaffen werden. Die Superreichen benötigen doch Produzenten. Abnehmer und Bedienstete. Dass die Superreichen den Konsum der Massen reduzieren und verteuern wollen, ist zu beobachten. Aber wollen sie denn Herrscher ohne Beherrschte sein?

      Gefällt mir

      • No_NWO schreibt:

        Würde davon ausgegangen, daß die Superreichen und Mächtigen in dem göttlichen Auftrag handeln, über uns Schäfchen zu wachen, dann wäre das von mir Behauptete natürlich paranoischer Unsinn. Ginge man allerdings davon aus, daß die da oben von den blauen Bergen kommen und genauso blöd sind wie wir hier unten, dann wäre meine Sicht lebensnah und simpel logisch.

        Kurz, es haben die Damen und Herren da oben nichts mehr im Griff, die Welt ist ihnen entglitten. Was jeder Blinde mit dem Krückstock sehen kann. Nicht verwunderlich, wenn sie sogar von Panik ergriffen wären — Entglittenes ist nicht mehr kontrollierbar; Unkontrollierbares ist gefährlich; muß weg. Wie gesagt, alles simpel logisch für von den blauen Bergen herabgestiegene Götter.

        Mindestens aber muß man ordentlich Zug in den unkontrollierbar gewordenen menschlichen Lotterladen bringen. Was wäre da geeigneter, als Angst und Schrecken, als milliardenfaches Sterben.

        Vorschlag zur Güte, bitte. Angenommen, Marx und Engels hätten vom Grabe aus in alles, was sich seit gut 120 Jahren links nennt, am liebsten mit dem Knüppel dreinfahren wollen. Was sicherlich untertrieben ist. Sie würden die Neunschwänzige nehmen, der nachgesagt wird, fulminante Dummheit austreiben zu können.

        Lassen wir uns also nicht beirren. Marx und Engels waren keine Linken, keine Marxisten, keine Vollidioten. Sondern zweie, die der Welt etwas zu sagen hatten. Siehe Link unten.

        So es denn nun nicht mehr möglich ist, aus menschlicher Arbeit ausreichend Profit zu ziehen, warum dann sollten die Erwachsenen oben einen Menschenzoo einrichten, in denen sie die Erwachsenen unten halten — siehe nur Sloterdijks resignierte bis zynische Rede von etwa anno 2000 mit Titel «Regeln für den Menschenzoo». Denn es ist ja wirklich so: Erwachsene Menschen sollen erwachsene Menschen in einem Zoo halten!? Und womöglich auch noch bei Laune halten!? Hahaha-nöö, das ist einfach zu blöd, da hätte ich auch keine Lust zu.

        https://dudeweblog.wordpress.com/2022/06/14/great-reset-von-versailles-zum-maidan-wladimir-putin-in-der-wef-falle/comment-page-2/#comment-32947

        Gefällt mir

      • Was mir an Ihrer Deutung nicht gefällt, lieber No_NGO, ist, dass Sie uns eine vollkommen verstandene Welt bieten, in der alles voraussehbar und nichts mehr zu erkennen wäre. Sie ist extrem einfach aufgebaut wie die Welt nach dem Treibhausmodell, das den größten Teil der Wirklichkeit im Ärmel verschwinden lässt. Kann man die künftige Entwicklung denn ganz und gar aus dem Gesetz der tendenziell fallenden Profitrate deduzieren und prognostizieren? Fällt eine solche Weltsicht nicht am Ende mit der der Technokraten, die alle Prozesse steuern und optimieren zu können glauben, zusammen? Ich hoffe immer noch, dass die Welt sich nicht nach den Rezepten des Great Reset, des Great Narrativ und der Großen Transformation verändern lässt, sondern das Unerhergesehenes eintritt. Und liegt Ihrer Weltdeutung, die ganz allein auf den Mechanismus der tendenziell fallenden Profitrate zurückgreift, nicht doch ein Gut/Böse-Schema zugrunde, wenn die Rede auf die Reichen und Mächtigen kommt? Müssen diese sich nicht selbst vor den Schadwirkungen ihrer eignen Handlungen zu schützen suchen? Wie Sie selbst darlegen, ist ihren Problemlösungsversuchen ja der Misserfolg eingeschrieben. Um auf meinen obigen Brief wieder zurückzukommen: Habeck richtet unermesslichen Schaden in der Wirtschaft und in der Natur an. Vermutlich schafft er es, sich auf diese Weise persönlich zu bereichern. Am Ende aber entsteht dadurch zwar mit Sicherheit ein Schlamassel, aber es wird ein zufälliges sein. Deutschland wird in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts seine Blüte gehabt haben wie Portugal in der Frühen Neuzeit. Habeck & Co. richten es zugrunde. Aber werden diejenigen, die davon unmittelbar profitieren, auf lange Sicht davon profitieren? Löst das ihre Probleme? Haben wir es mit einem von zentraler Stelle umgesetzten großen Weltplan oder mit vielen kleinen Herumwursteleien an verschiedenen Enden zu tun?

        Gefällt mir

  2. No_NWO schreibt:

    Nun bin ich nicht der Erschaffer dieser begrenzten Welt. Mit Verlaub, das waren andere. Bloß daß ich so dreist bin, kein Anhänger dieser Damen und Herren zu sein. Derer gibt es ohnehin genug, Milliarden, so schätze ich grob. Im Ernst nun, ist ja das doch gerade die Frage, wes Geistes Kind einer sein muß, der eine solche verrückte Welt erschaffen hat, eine Welt, die quasi algorithmisch ist, also berechenbar. Im Verdacht stehen könnten hier der Zbigniew Brzezinski des mittelalterlichen Papsttums, Bernhard von Clairvaux und seine Mannen. Denen mancherseits der Titel „Die ersten Kapitalisten“ zuerkannt wird.

    Gefällt 1 Person

  3. No_NWO schreibt:

    Im einzelnen eingehend nun auf die Frage «Kann man die künftige Entwicklung denn ganz und gar aus dem Gesetz der tendenziell fallenden Profitrate deduzieren und prognostizieren?», so lautet die Antwort Ja, ganz eindeutig Ja. Doch nicht etwa eine Verschwörung von Böse gegen Gut, sondern Kultur. Die geist-materie-dualistisch konstituiert, mindestens aber konnotiert ist — Immaterielles (Himmel) bzw. Geistiges (Gott) als „Höheres“. Materielles (Welt) bzw. Leibliches (Mensch) als „Niederes“. Ist eine uralte Kosmologie, die sich bis hin zu Zarathustra zurückverfolgen läßt und welche übrigens Nietzsche als konstitutiv für das (institutionelle) Christentum verstand. Letzteres laut Nietzsche eine „Sklavenreligion par excellence“. Weil eine, welche Nein sage zur Welt bzw. zum leiblichen Menschen.

    Unter der Prämisse, Kosmologie sei primär konstitutiv für Kultur, sind Kapitalismus und Staatssozialismus so nun eben nicht Ergebnis von Verschwörung, sondern von (unbewußter) gesamtgesellschaftlicher Übereinkunft in Sachen Kosmologie. Als zutiefst kulturelles und so nun zugleich auch geist-materie-dualistisches Hervorbringsel zu erkennen geben Kapitalismus und Staatssozialismus sich eben und genau mit der für beide Produktionsweisen konstitutiven Lohnarbeit. Welche wiederum den buchhalterisch-technischen Grund legt für Kapitalismus, Staatssozialismus und alles, was aus diesen beiden hervorkommt einschließlich des tendentiellen Falls der Profitrate. Sagen wir es so: Lohnarbeit bildet das geist-materie-dualistische Nein zu Welt und Mensch in unüberbietbarer Klarheit ab. Wird mit der Lohnarbeit doch leiblich-händisches Arbeitsvermögen = Niederes = Materielles im Zuge einer Heiligen Messe namens industrielle Warenproduktion in Höheres = Immaterielles transsubstantiiert, in eine Form von Reichtum, die als Profit oder als Rendite (oder als Fortschritt des Sozialismus) die Macht verleiht, sich der Sphäre des Niederen ganz zu entziehen, Gott näher zu sein — ja, welch schönes und frommes amerikanisches Kirchenlied doch ist «Näher, mein Gott, zu Dir»!

    Denken wir hier bei Transsubstantiation bitteschön ganz umstandslos an «Hic est corpus“, an die Vergöttlichung von Leiblichem. Et voilà, c’est tout. Wie wollte man denn Kultur abstellen per ordre de mufti. Geht nicht. Und umstellen schon garnicht. Also gehen die Dinge weiter ihren ordentlichen geist-materie-dualistischen Gang. Alle machen mit, es braucht keine Verschwörung.

    Die hier skizzierte Sicht hilft zudem zu verstehen, wie die weltweite politische Klasse tickt. Warum sie so sauber im Gleichschritt auf Wegen des Wahns wandelt. Hannah Arendt irrte mit ihrem «Eichmann in Jerusalem». Sie verstand das mit der Kultur nicht richtig, weswegen sie einen Eichmann erfand, den es nicht gab, einen dumpfen und empfindungslosen Trottel. Der wahre Adolf Eichmann war ein vollauf kultivierter Mann aus der Mittelschicht, der die Vernichtung der Juden als bedrückend grausam empfand. Aber da er nur Materie war, machte er das, was Nur-Materie eben zu tun hat, seinen Job. Es gefiel ihm nicht, was er da tat, aber er tat es. Von oben angeordnet. Im Falle der derzeitigen deutschen Regierung ist bei einigen sogar bekannt, wer da von oben die Anordnungen gibt.

    Klar, wir verstehen euch, Scholz, Habeck, Baerbock, Lindner & Co.! Oben ist Himmel. Ist Geist. Ist Gott. Ist Gut. Fraglich allerdings, ob die Genannten verstehen, was Nietzsche meinte, als er feststellte, die moderne Form von Herrschaft sei eine „von Sklaven über Sklaven“.

    Disclaimer: Ich hab da keine Aktien drin — sowieso besaß ich noch nie welche. So bitte ich denn um die Gnade, nicht verprügelt zu werden. Ich berichte nur, bin bloß Botschafter, nicht verantwortlicher Autor dieser – zugegeben hochnotpeinlichen – Botschaft. Habe mit Geist-Materie-Dualismus nix am Hut. Und auch mit allem sonstigen Ismus-Quatsch nichts.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s