EIKE – die Apologetin der Treibhausdoktrin

Das UBA liefert folgende Erklärung für den Treibhauseffekt:
„Alle diese Stoffe und Gase, zu denen auch Wasserdampf und Ozon gehören, haben eine besondere Eigenschaft: Sie lassen die von der Sonne (vor allem im sichtbaren und kurzwelligen Bereich) auf die Erde gelangende, energiereiche Strahlung relativ ungehindert passieren, absorbieren teilweise aber die im Gegenzug von der erwärmten Erdoberfläche, entsprechend ihrer Temperatur, abgegebene langwellige Strahlung. Hierdurch werden die Moleküle dieser Gase in einen energetisch angeregten Zustand versetzt, um nach kurzer Zeit unter ⁠Emission⁠ (Aussendung) infraroter Strahlung wieder in den ursprünglichen Grundzustand zurückzukehren. Diese Emission von Wärmestrahlung erfolgt in alle Raumrichtungen gleichermaßen, das heißt zu einem erheblichen Anteil auch zurück zur Erdoberfläche (‚thermische Gegenstrahlung‘). Bis diese so zurück gehaltene Wärmeenergie wieder abgestrahlt wird und sich dadurch wieder ein ausgeglichener Strahlungshaushalt zwischen Erde und umgebendem Weltraum einstellt (und damit ein stabiles Klima), erwärmt sich die Erdoberfläche. Dies ist, kurz und vereinfacht gesagt, die Natur des Treibhauseffektes, der auch mit einer teilweise wärmeisolierenden Decke verglichen werden kann, die im Laufe der Zeit dicker wird.“ (http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/klima-treibhauseffekt#grundlagen‌)
Wie aber kann die kältere Luft die wärmere Erde erwärmen?
2. Hauptsatz der Wärmelehre: Wärme kann nicht von selbst von einem Körper niedrigerer Temperatur auf einen Körper höherer Temperatur übergehen.
Die alltägliche sinnliche Erfahrung lehrt, dass die Erde Wärme an die Luft abgibt, und nicht, dass die Luft die Erde wie eine Decke wärmt.

Nachdem 2009 in der Zeitschrift International Journal of Modern Physics B, die die eingereichten Beiträge einem Peer-Reviw unterwirft, die bahnbrechende Studie „Falsification Of The Atmospheric CO2 Greenhouse Effects Within The Frame Of Physics“ von Prof. Dr. Gerhard Gerlich und Dr. Ralf D. Tscheuschner erschienen war, die aufzeigt, dass die Treibhausdoktrin dem 2. Hauptsatz der Wärmelehre widerspricht, wurde in dem Verein EIKE eine Gruppe von Wissenschaftlern aktiv, um die Treibhausdoktrin innerhalb des Widerstands gegen den Klimaschwindel wieder hoffähig zu machen. Der Beitrag „Offener Brief an Herrn Dr. Wolfgang Thüne zu ‚Statistiken vernebeln zunehmend die Realität’“ von EIKE-Pressesprecher Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke aus dem Jahre 2011 zeigt, mit welchen Argumenten dabei argumentiert wurde:

„Schlussendlich möchte ich betonen, dass Mehrheiten in der Wissenschaft zwar kein unbedingtes Qualitätsmerkmal sind, aber es dennoch jedem Vertreter eines nicht vorhandenen Treibhauseffekts zu denken geben sollte, dass sogar so gut wie alle wissenschaftlichen IPCC-Gegner – und zu denen gehören wir ja nun beide gemeinsam, Sie wie ich, lieber Herr Thüne – den Treibhauseffekt nicht in Frage stellen und damit das Ihrer Auffassung nach beste Argument gegen den IPCC-Klima-Alarmismus leichtfertig aus der Hand geben. Sie tun es natürlich nicht. Allein in unserem EIKE-Fachbeirat werden Sie wohl nur schwer einen Experten finden, der mit Ihnen übereinstimmt. Es gibt ferner lediglich eine Handvoll peer-reviewed Veröffentlichungen Ihrer Meinungsrichtung, ich nenne stellvertretend die von Gerlich/Tscheuschner, Kramm und Chilingar. Diese Veröffentlichungen wurden hinreichend fachlich widerlegt und werden nun von der Fachwelt ignoriert oder nicht ernst genommen.“

Dazu ist zu bemerken:

  • Mehrheiten in der Wissenschaft sind nicht nur „kein bedingtes Qualitätsmerkmal“, sondern sie sind überhaupt kein Qualitätsmerkmal, vor allem dann, wenn die Zugehörigkeit zu diesen Mehrheiten, die den Treibhauseffekt bejahen, die Voraussetzung für die finanzielle Förderung von Forschungsprojekten sind, wenn ein starker gesellschaftlicher Druck ausgeübt wird, sich diesen Mehrheiten anzuschließen, und wenn diejenigen, die nicht zu diesen Mehrheiten gehören, wie in dem zitierten Text auf abstoßende Weise herabgesetzt werden.
  • Warum sollte die Einräumung eines Treibhauseffekts, für den es keinen wissenschaftlichen Nachweis gibt und der dem 2. Hauptsatz der Wärmelehre widerspricht, das beste Argument gegen den IPCC-Klima-Alarmismus sein? Ist nicht vielmehr das Bestreiten der Existenz eines Treibhauseffekts, der den Naturgesetzen widerspricht, das beste Argument gegen den IPCC-Klima-Alarmismus?
  • Ist das Argument, dass Dr. Wolfgang Thüne im EIKE-Fachbeirat schwerlich einen Experten gefunden hätte, der den Treibhauseffekt bestreitet, ein Argument für die Existenz des Treibhauseffekts? Ist diese Art der Argumentation nicht vielmehr ein Ausdruck für den in diesem Fachbeirat herrschenden Konformismus seiner Mitglieder untereinander und mit einer konformistischen Gesellschaft?
  • Wenn es lediglich eine Handvoll peer-reviewed Veröffentlichungen gibt, die den Treibhauseffekt bestreiten, zu welchen diejenigen von Gerlich/Tscheuschner, Kramm und Chilingar zählen, so ist festzuhalten, dass der Aufsatz „Der Treibhauseffekt – wie funktioniert er?“ von Prof. Dr. Lüdecke und Dr. Reiner Link von keiner peer-reviewed Zeitschrift veröffentlicht wurde.
  • Es verhält sich keineswegs so, dass die von Gerlich/Tscheuschner, Kramm und Chilingar fachlich widerlegt wurden. Vielmehr wurde der genannte Aufsatz von Lüdecke/Link von der Fachwelt ignoriert oder nicht ernst genommen. Seine Widerlegung hat sich erübrigt. Selbst die Dilettantin Wikipedia schreibt über die Dilettantin EIKE: „Der Klimatologe Hans von Storch, der zwei Tagungen der Klimaskeptiker-Szene in Deutschland besuchte, kommentierte die Veranstaltungen mit den Worten ‚Das Niveau war größtenteils katastrophal‘.“

Aber die Versuche, die Widerlegungen der Existenz eines Treibhauseffekts nicht etwa zu widerlegen, sondern zu diskreditieren, wurden fortgesetzt. So etwa in dem EIKE-Beitrag „Kühlt das Treibhausgas CO2 die bodennahe Atmosphäre?“ von Prof. Dr. Lüdecke:

„Der Begriff ‚Konsens‘ ist dennoch nicht 100% zutreffend. Es gibt nämlich eine verschwindende Schar von Apologeten, die behaupten, der Treibhaus­effekt existiere in der von der heutigen Wissenschaft erklärten Form überhaupt nicht, oder extrem, zunehmendes CO2 kühle die bodennahe Atmosphäre, anstatt sie zu erwärmen, nämlich Chilingar et al. in Greenhouse Gases and Greenhouse Effect, Environ Geol, doi 10.1007/s00254-008-1615-3 (2008) sowie Gerlich und Tscheuschner hier.  Nun gibt es ganz allgemein in der Physik immer wieder exotische Hypothesen, warum nicht auch in der Atmosphärenphysik? Immerhin werden die Sonderhypothesen über das Treibhausgas CO2 von einer Handvoll theoretischer Physiker geteilt und sind sogar in (peer reviewd) Fachzeitschriften veröffentlicht.“

Unsachlich abwertende Begriffe:

  • „verschwindende Schar“
  • „Apologeten“, wobei der Ausdruck auch noch falsch verwendet wird, weil ‚Apologie‘ (griech. ἀπολογία) ‚Verteidigung‘ oder ‚Rechtfertigung‘, nicht ‚Widerlegung‘ einer Auffassung bedeutet. Apologeten der unbewiesenen Treibhausdoktrin sind Rahmstorf, Lüdecke und Link.
  • „extrem“
  • „exotische Hypothesen“
  • „Sonderhypothesen“
  • „Handvoll“

All diese abwertenden Begriffe zielen darauf ab, den Nonkonformismus zu geißeln, selbst- und andersdenkende Wissenschaftler zu isolieren und der Mehrheitswissenschaft die Stiefel zu lecken. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden jedoch nicht durch Konsensbildung und Mobbing gewonnen.

Besser gar keine Opposition und resignierte Unterwerfung unter die Klimadiktatur mit ihrer totalitären lebensfeindlichen Klimaschutzideologie und ihren naturzerstörerischen und wirtschaftsschädigenden Klimaschutzmaßnahmen, die in alle Lebensbereiche eindringt, als eine fadenscheinige Scheinopposition, durch welche Lobbyismus hindurchschimmert.

Quelle: https://eike-klima-energie.eu/2011/05/13/offener-brief-an-herrn-dr-wolfgang-thuene-zu-statistiken-vernebeln-zunehmend-die-realitaet/ (Screenshot)

Sollten Sie auf dieser Seite Werbung sehen, so bitte ich Sie ausdrücklich, diese Produkte auf keinen Fall zu kaufen, sondern das Geld einem gemeinnützigen Verein zu spenden.

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Naturschutzinitiative e.V.

Deutsche Schutz-Gemeinschaft Schall für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.)

Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V.

Deutsche Wildtier Stiftung

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Ein Gedanke zu “EIKE – die Apologetin der Treibhausdoktrin

  1. No_NWO schreibt:

    Wie zu hören ist, plant das Klima- und Umweltministerium ein Gesetz, das Vermieter verpflichten soll, nur noch solche Heizkörper zu verbauen, die bei Vorlauftemperaturen von höchstens 10 Grad Celsius Wohnräume auf eine Temperatur von 21 Grad Celsius erwärmen.

    Im ersten vorbereitenden Schritt soll das Grundgesetz nun um eine Festlegung erweitert werden, dernach der zweite Hauptsatz der Wärmelehre auf dem Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland keine Wirkung mehr entfalten würde.

    Die Fraktion der Grünen hat bereits Protest angemeldet. Wohnräume mit einer Raumtemperatur von 21 Grad Celsius würden deutlich zu viel Wärme in die natürliche Umwelt eintragen, was eine Gefährdung des thermischen Gleichgewichts innerhalb des Sonnensystems zur Folge haben könne. Die Fraktion erwartet vom Ministerium für Klima und Umwelt, in dieser Frage aussagefähige wissenschaftliche Studien in Auftrag zu geben.

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