Schreiben an Prof. Dr. Ulrike Guérot

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Guérot,
ich habe Ihren Vortrag vom 10. Juli 2022 auf den Nachdenkseiten mit Zustimmung angehört, war aber sehr erstaunt, dass Sie den Umbau unserer Gesellschaft so spät erst wahrgenommen haben und dass Sie die Problemfelder „Corona“ und „Ukraine“ als die zentralen wahrnehmen. Beide stehen in engem Zusammenhang mit einer fatalen globalen Energie- und Umweltpolitik, die in Deutschland spätestens 2011 eingeleitet wurde. Emmanuel Macron sagte sinngemäß, dass die Lösungen der Coronakrise Muster für die Lösung der Klimakrise sein sollen, und auf der Internetseite vom Great Reset war zu lesen, dass die positiven Effekte des Lockdowns für die Umwelt weiterfort fruchtbar gemacht werden sollen.

Ich habe zusammen mit dem Staatsrechtler Norbert Große Hündfeld einen verfassungsrechtlich argumentierenden Widerstand gegen Windkraft im Außenbereich begründet. Unsere Argumentation ist folgende: Durch die Privilegierung der Windkraft im Außenbereich (§ 35 Abs. 1 Nr. 5 BauGB) verlieren zahlreiche bedrohte Arten (z.B. Zugvögel, Greifvögel, Fledermäuse, Schweinswale) ihre Lebensräume. Damit zerstört der Staat, was er schützen soll, denn er ist laut Art. 20a GG verpflichtet, die Wildtiere zu schützen.

Im Zusammenhang mit dieser Frage habe ich mich auch mit dem Klimaproblem beschäftigt, da der Klimaschutz als Vorwand für die Umweltzerstörung durch Windräder angeführt wird, obgleich der Bericht der Finanzkommission der Assemblée Nationale von 2019 oder auch nur ein Blick auf electricityMap.org belegt, dass mit Windrädern der CO2-Ausstoß nicht reduziert werden kann, und Windräder Schwefelhexafluorid emittieren. Als ich auf meinem Blog dahingehend argumentierte, wurde ich durch die Publizistin Hanna Thiele auf die Studie „Falsification Of The Atmospheric CO2 Greenhouse Effects Within The Frame Of Physics“ von Prof. Dr. Gerhard Gerlich und Dr. Ralf D. Tscheuschner – beide sind leider verstorben – aus dem Jahre 2009 aufmerksam gemacht, welche nachweist, dass die Hypothese einer Erderwärmung durch einen CO2-Treibhauseffekt gegen den 2. Hauptsatz der Wärmelehre verstößt (https://arxiv.org/abs/0707.1161).

Auf der Seite des Umweltbundesamtes können Sie über die sogenannten Treibhausgase lesen: „Alle diese Stoffe und Gase, zu denen auch Wasserdampf und Ozon gehören, haben eine besondere Eigenschaft: Sie lassen die von der Sonne (vor allem im sichtbaren und kurzwelligen Bereich) auf die Erde gelangende, energiereiche Strahlung relativ ungehindert passieren, absorbieren teilweise aber die im Gegenzug von der erwärmten Erdoberfläche, entsprechend ihrer Temperatur, abgegebene langwellige Strahlung. Hierdurch werden die Moleküle dieser Gase in einen energetisch angeregten Zustand versetzt, um nach kurzer Zeit unter ⁠Emission⁠ (Aussendung) infraroter Strahlung wieder in den ursprünglichen Grundzustand zurückzukehren. Diese Emission von Wärmestrahlung erfolgt in alle Raumrichtungen gleichermaßen, das heißt zu einem erheblichen Anteil auch zurück zur Erdoberfläche (‚thermische Gegenstrahlung‘). Bis diese so zurück gehaltene Wärmeenergie wieder abgestrahlt wird und sich dadurch wieder ein ausgeglichener Strahlungshaushalt zwischen Erde und umgebendem Weltraum einstellt (und damit ein stabiles Klima), erwärmt sich die Erdoberfläche. Dies ist, kurz und vereinfacht gesagt, die Natur des Treibhauseffektes, der auch mit einer teilweise wärmeisolierenden Decke verglichen werden kann, die im Laufe der Zeit dicker wird.“ (http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/klima-treibhauseffekt#grundlagen‌)
Wie aber kann die kältere Luft die wärmere Erdoberfläche erwärmen?
2. Hauptsatz der Wärmelehre: Wärme kann nicht von selbst von einem Körper niedrigerer Temperatur auf einen Körper höherer Temperatur übergehen.
Die unmittelbare sinnliche Erfahrung, auf die Sie in Ihrem Vortrag hinweisen, lässt uns spüren und überprüfen, dass die Erdoberfläche Wärme an die Luft abgibt, und nicht, dass die Luft die Erde wie eine Decke wärmt.

Prof. Dr. Gerhard Kramm, inzwischen Emeritus der University of Alaska Fairbanks, und Dr. Dr. Ralph Dlugi haben in mehreren Publikationen die physikalische Argumentation von Gerlich & Tscheuschner mit Argumenten aus der Theoretischen Meteorologie bestätigt. Ich stehe mit Prof. Dr. Kramm in Korrespondenz und hatte die Gelegenheit, mit ihm an verschiedenen Internet-Diskussionen mit Vertretern unterschiedlicher Meinungen teilzunehmen.

Die Vorgehensweise bei den Themen „Klima“, „Corona“ und „Ukraine“ ist identisch. Expertenmeinungen, d.h. Meinungen institutionell und finanziell abhängiger Wissenschaftler, postulieren bestimmte staatliche Maßnahmen als notwendig. Öffentliche Diskussionen und demokratische Entscheidungsverfahren werden dadurch vermieden. Es geht stets darum, dass der Staat bestimmte Waren, die mehr schaden als nutzen (Windräder, Carbon Capture and Storage, Impfstoffe, Masken, Waffen), kauft und auf diese Weise Kapital abschöpft, umverteilt und konzentriert. Dabei zerstören diese Waren genau die Güter, die sie zu schützen vorgeben (Umwelt, Gesundheit, Frieden). Gleichzeitig werden Bürgerrechte abgebaut und die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit eingeschränkt. Medien und Wissenschaft werden zum verlängerten Arm der Exekutive.

Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis für die Schädlichkeit von CO2, wie aus dem IPCC-Bericht deutlich hervorgeht. In den Sendungen öffentlich-rechtlicher Sender und in Lehrmaterial für Schulen gibt es Experimente, die die Schädlichkeit nachweisen sollen. Aber es handelt sich dabei um Scharlatanerie, mit welcher Menschen vorsätzlich getäuscht werden; solche Experimente finden sich nicht in der wissenschaftlichen Literatur. Das Argument, dass die Mehrheit der Wissenschaftler eine Meinung vertritt, besagt überhaupt nichts über den Wahrheitsgehalt dieser Meinung und sollte wohl eher stutzig machen. In der Einladung zu einer Tagung im Oktober 2019 erklärte der Deutsche Ethikrat, dass die Klimafrage in der Wissenschaft kontrovers diskutiert werden möge, dass der Öffentlichkeit aber vertrauensvoll eine eindeutige Sicht auf die Dinge vermittelt werden möge, damit die Regierung Maßnahmen implementieren könne. Mit anderen Worten: Wir Bürger sollen belogen werden.

Die Lehre vom menschengemachten Klimawandel ist wie die Rassenlehre, die Sie in Ihrem Vortrag nennen, und der Wissenschaftliche Kommunismus eine wissenschaftliche Weltanschauung, d.h. eine dogmatische und totalitäre Weltanschauung. Nicht umsonst haben Sie in Ihrem Vortrag festgestellt, dass ausgerechnet die Wissenschaft zur Keimzelle des Totalitarismus gemacht wird. Die totalitäre wissenschaftliche Weltanschauung dringt in alle Lebensbereiche ein (Gesetze, Urteile des Bundesverfassungsgerichts, Produktwerbung, politische, journalistische Diskurse usw.). Sie verteufelt Grundeigenschaften des tierischen und menschlichen Lebens (Energieverbrauch, CO2-Emission) und einen Grundstoff des Lebens auf der Erde, der in geringer Konzentration auftritt und harmlos ist (CO2). Diese Staatsideologie ist lebensfeindlich. Die Presse schreibt über Kinder, Haustiere und Kultureinrichtungen als CO2-Schleudern.

Die Methoden, mit welchen man mit den Coronaleugnern umgeht, sind genau dieselben wie diejenigen, die man auf Klimaleugner anwendet. Es geht um die Schaffung von Feindbildern, um einzuschüchtern und staatliche Maßnahmen zu implementieren. Der Prozess des Umbaus der Demokratie in ein totalitäres Regime läuft nicht erst seit zwei Jahren, sondern schon seit mehr als einem Jahrzehnt.

Ich würde mich freuen, wenn Sie unseren verfassungsrechtlich argumentierenden Widerstand gegen Windkraft im Außenbereich mit Ihrem hohen Ansehen unterstützen würden, da es uns gleichermaßen um die Erhaltung der Natur wie des Rechtstaats geht.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. René Sternke

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=z6Oe_sMBfEE‌ (Screenshot)

Sollten Sie auf dieser Seite Werbung sehen, so bitte ich Sie ausdrücklich, diese Produkte auf keinen Fall zu kaufen, sondern das Geld einem gemeinnützigen Verein zu spenden.

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Naturschutzinitiative e.V.

Deutsche Schutz-Gemeinschaft Schall für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.)

Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V.

Deutsche Wildtier Stiftung

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