Die Mercedes-Benz Group zur DUH-Klage wegen Klimaverschmutzung

Mein Schreiben an die Mercedes-Benz Group vom 5. Juli 2022

Sehr geehrte Damen und Herren im Vorstand der Mercedes-Benz Group,

ich habe der Presse entnommen, dass die Deutsche Umwelthilfe eine Klimaklage gegen Mercedes Benz anstrengt. Ich bin Naturschützer und Blogger erlaube mir, mich in diesem Zusammenhang mit einer Bitte an Sie zu wenden.

Im IPCC-Bericht findet sich kein Nachweis für die Schädlichkeit von CO2. Es ist nur von Wahrscheinlichkeit die Rede. Es gibt keinen experimentellen Nachweis und die Experimente, die in Lehrmaterial für Schulen oder in Sendungen öffentlich-rechtlicher Sender beschrieben werden, weisen die Schädlichkeit von CO2 nicht nach. Sie finden sich auch nicht in der wissenschaftlichen Literatur. Die Tatsache, dass eine Mehrheit von Wissenschaftlern sich für die Wahrheit einer Hypothese ausspricht, sagt über den Wahrheitsgehalt der fraglichen Hypothese nichts aus. Ein solches Argument sollte eher stutzig machen. Der Deutsche Ethikrat hat 2019 in der ersten Fassung der Einladung zu der Tagung „Meinen – Glauben – Wissen“ erläutert, dass die hier relevante wissenschaftliche Frage in der Wissenschaft ergebnisoffen diskutiert werden möge, dass den Bürgern aber vertrauensvoll eine eindeutige Sicht auf die Dinge vermittelt werden möge, damit die Regierung Maßnahmen implementieren könne.

Bereits 2009 haben Prof. Dr. Gerhard Gerlich und Dr. Ralf D. Tscheuschner in einer peer-reviewten Zeitschrift nachgewiesen, dass das Treibhausmodell, mit welchem die Erderwärmung durch CO2 modelliert wird, im Widerspruch zum 2. Hauptsatz der Wärmelehre steht. Es handelt sich um ein Perpetuum mobile der 2. Art. Vgl. https://arxiv.org/abs/0707.1161 Prof. Dr. Gerhard Kramm und Dr. Dr. Ralph Dlugi haben die Argumentation, welche die erstgenannten Wissenschaftler aus physikalischer Perspektive geführt haben, mit Argumenten aus meteorologischer Perspektive bestätigt. Ich selbst hatte während der letzten Jahre die Gelegenheit, an mehreren Emailgruppen teilzunehmen, in denen Prof. Dr. Kramm die gängigen Irrtümer von Verteidigern der Treibhaustheorie aufgedeckt hat. Sie abstrahieren in der Regel von zahlreichen gegebenen natürlichen Eigenschaften der Erde und der Atmosphäre, sodass der täuschende Eindruck entsteht, die IR-Aktivität von CO2 könnte zu einer Erderwärmung führen. Sie gehen von den unrichtigen Vorstellungen eines globalen Klimas und einer isothermen Erde ohne Kugelgestalt aus, stellen Berechnungen, die auf solchen Voraussetzungen beruhen, an, richten ihr Augenmerk allein auf Strahlungsprozesse und blenden andere Wärmeströme wie Konvektion und Verdunstung aus. Es handelt sich um ein festes Korpus von Irrtümern.

Die Anstiegskurve der CO2-Emissionen und Anstiegskurve der globalen Mitteltemperatur, die nichts als ein statistischer Wert ist, verlaufen nicht parallel. CO2 besitzt kühlende Eigenschaften in der Atmosphäre, wie schon Einstein oder Manabe nachgewiesen haben. Während es also in naturwissenschaftlichen Texten keinen Nachweis für eine Kausalität zwischen dem Anstieg der CO2-Emissionen und dem Anstieg der globalen Mitteltemperatur gibt, wird dieser Kausalzusammenhang in journalistischen, politischen und juristischen Texten festgeschrieben. Es handelt sich gewissermaßen um eine wissenschaftliche Weltanschauung und Staatsideologie, welche wissenschaftliche Hypothesen als Dogmen formuliert, die von allen Mitgliedern der Gesellschaft in allen gesellschaftlichen Bereichen praktisch umgesetzt werden müssen. Auch Werbetexte für Produkte beteiligen sich an der Verbreitung der Ideologie. Mercedes-Benz selbst verbindet auf irrationale und suggestive Weise Klimaschutz, wie er weder notwendig noch möglich ist und durch welchen niemals reale Erfolge erzielt worden sind, mit Luftreinhaltung, wie sie durchaus notwendig und auch möglich ist, wie messbare Erfolge bestätigt haben.

Der Verfassungsrechtler Rupert Scholz wies am 29. April 2022 in den Badischen Neuesten Nachrichten darauf hin, dass das Bundesverfassungsgericht in dem Urteil, auf welches sich die DUH bezieht, die tatsächliche Forschung in ihrem vollen Umfang nicht berücksichtigt hat und auf die kritischen Stimmen, die es in der Wissenschaft ebenfalls gibt, nicht eingegangen ist.

Ich wünsche mir, dass die Mercedes-Benz Group diesen Prozess nicht verliert, damit die wissenschaftliche Weltanschauung und Staatsideologie vom anthropogenen Klimawandel durch zunehmende CO2-Emissionen, die im Widerspruch zu grundlegenden Naturgesetzen steht, nicht noch weiter festgeklopft und in die Köpfe eingehämmert wird, damit unsere Demokratie nicht schleichend in eine Klimadiktatur umgebaut wird. Fordern Sie bitte, dass die Klägerin unwiderlegbar nachweist, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen der Zunahme von CO2-Emissionen und einem Anstieg der globalen Mitteltemperatur nicht etwa bloß vermutet oder befürchtet oder für wahrscheinlich gehalten wird, sondern tatsächlich besteht.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. René Sternke

Die Antwort der Mercedes-Benz Group vom 15. Juli 2022

Sehr geehrter Herr Dr. Sternke,

vielen Dank für Ihre Zuschrift an den Vorstand unseres Hauses.

Sie kommen darin auf die Berichterstattung der Medien zurück, dass die Deutsche Umwelthilfe eine Klimaklage gegen Mercedes-Benz anstrengt. Wir schätzen es sehr, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns über Ihre Sichtweise und zudem über Ihre Empfehlung für die juristische Klärung zu informieren. Wenngleich wir uns zu letzterem nicht im Detail äußern können, danken wir Ihnen ganz herzlich dafür.

Fest steht: Wir begrüßen es, dass das Landgericht wesentliche Argumente unserer Rechtsauffassung teilt.

Unabhängig davon ist Mercedes-Benz davon überzeugt, dass Klimaschutz eine grundlegende Aufgabe für uns alle ist. Deshalb hat Mercedes-Benz längst den Spurwechsel zur Klimaneutralität eingeleitet. Das Unternehmen hat sich sehr ambitionierte Ziele gesetzt und die relevanten strategischen Entscheidungen dafür getroffen: Mit der „Ambition 2039“ hat sich Mercedes-Benz schon im Jahr 2019 dazu bekannt, dass das Unternehmen eine klimaneutrale Pkw- und Van-Neufahrzeugflotte ab 2039 anstrebt – 11 Jahre früher als es die EU-Gesetzgebung vorschreibt.

Mercedes-Benz hat seine Strategie dann im Juli 2021 noch einmal deutlich nachgeschärft und auf Electric only umgestellt: Mercedes-Benz will bis zum Ende dieses Jahrzehnts vollelektrisch werden, wo es die Marktbedingungen zulassen. Der CO2-Fußabdruck pro Pkw soll bis 2030 um mehr als die Hälfte gegenüber 2020 verringert werden.

Als einziger deutscher Autobauer hat Mercedes-Benz während der UN-Klimakonferenz in Glasgow im November 2021 die „COP 26 declaration“ unterzeichnet. Mercedes-Benz hat damit die Absicht erklärt, ab 2035 nur noch emissionsfreie Pkw und Vans in führenden Märkten anzubieten.

All das ist ein fundamentaler Kurswechsel – technologisch und auch ökonomisch. Insgesamt wird das Unternehmen zwischen 2022 und 2030 mehr als 40 Mrd. € in batterieelektrische Fahrzeuge investieren.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Schreiben unsere Sichtweise näher bringen konnte und wünsche Ihnen für die Zukunft nur das Beste.

Mit freundlichen Grüßen

Manuela Roland
Team for the Board of Management /
Kundenbetreuungsteam für den Vorstand

phone +49 (0) 711 2176 9424
fax +49 (0) 69 95 30 74 14
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Mercedes-Benz Group AG
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Quelle: https://group.mercedes-benz.com/nachhaltigkeit/klima/ (Screenshot)

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Ein Gedanke zu “Die Mercedes-Benz Group zur DUH-Klage wegen Klimaverschmutzung

  1. No_NWO schreibt:

    Die Position von M-Benz ist nicht verwunderlich. Je größer ein Unternehmen, desto technologisch entwickelter ist es und so denn um so stärker dem Tendentiellen Fall der Profitrate unterlegen (Profit = Warenverkaufserlös minus Fertigungskosten).

    Das Volumen von Profit hängt nicht allein von Marktgegebenheiten ab. Es findet seine Basis in einer meßbaren physikalischen Größe. Diese ist das Volumen der in Warenfertigung und Warentransport geleisteten händischen Arbeitszeiten. Sinkt letzteres Volumen, mag der Profit kurzfristig zwar ansteigen, mittel- bis längerfristig aber fällt er.

    Ohne ausreichenden Profit ist keine freie Wirtschaftstätigkeit möglich. Soll denn die Warenproduktion aufrechterhalten werden, muß früher oder später zu Plan- und Zwangswirtschaft übergegangen werden.

    Je größer ein Unternehmen ist, um so entschlossener wird es sich darum hinter die bundesdeutsche Klima-, Umwelt- und Energiepolitik stellen. Deren erkennbare Absicht es ist, eine technokratische Diktatur zu installieren. Diese Politik ist mitnichten bundesdeutsch, sondern global. Sie folgt der UN-Agenda-2030. Und findet im World Economic Forum (WEF) privatwirtschaftlichen Ausdruck. Das WEF rekrutiert seine Mitglieder nicht von ungefähr aus dem Kreis von Großunternehmen.

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