Zu Hanna Thieles Bemerkungen zu Carl Friedrich Freiherrn von Weizsäcker als Vater der CO2-Rationierung

Unter der „Korrespondenz mit Ernst Ulrich Freiherrn von Weizsäcker über Existenz und Hervorbringungsweise des Treibhauseffekts“ hat Hanna Thiele einen sehr lesenswerten Kommentar hinterlassen. Sie legt darin dar, dass mit der Rationierung von CO2, welches der Maßstab allen menschlichen Tuns ist, ein völlig neues Gesellschaftssystem geschaffen wird. In Carl Friedrich Freiherrn von Weizsäcker sieht sie einen der Urheber dieser gesellschaftlichen Transformation, die ein Demokratieabbau ist, da er seit den 1970er Jahren vor einem durch CO2 verursachten Treibhauseffket warnte, der zu einer Erwärmung der Atmosphäre führen würde. Wie bereits damals bekannt war, ist eine Erwärmung der Atmosphäre durch CO2 physikalisch nicht möglich. Man wusste bereits, dass CO2 Kühlungsraten in der Atmosphäre bewirkt. Ich füge ein Schreiben von Ernst Ulrich von Weizsäcker an, das bereits auf mein Schreiben an Hanna Thiele in unserer kleinen Diskussionsrunde reagiert und ein Zeugnis davon gibt, wie freundlich, hilfsbereit und bescheiden dieser berühmte Wissenschaftler, einflussreiche Politiker und Ehrenpräsident des Club of Rome ist. Weiterhin publiziere ich ein Schreiben von Hanna Thiele, in dem sie auf meine Kritik eingeht und ihre Ideen präzisiert.

Schreiben an Hanna Thiele

L‌iebe Frau Thiele,
ich habe Ihren Kommentar freigeschaltet und die Korrektur ausgeführt. Mit Ihrer Arbeitsweise bin ich nicht einverstanden. Sie schreiben das Prinzip „one man – one property“ Carl Friedrich Freiherrn von Weizsäcker zu. Es stammt aber aus dem Manuskript zur Selbstorganisation der Forschungsgemeinschaft Selbstorganisation, der Gerd Gebhardt angehörte. Gebhardt schreibt über den Baron: „Durchaus mit Neugier hinterfragte er, worin unser andersartiger Ansatz bestünde […] Wir antworteten mit unseren – noch vor dem Fall der Mauer entstandenen – Thesen zur ‚Zukunft durch Selbstorganisation – vom Subjektmonopol zur Subjektpluralität […] Unsere Antwort aus dem anfänglichen ‚Wir sind das Volk‘ war nicht das Prinzip ‚one man – one vote‘ aus der bisherigen Demokratiegeschichte […] Vielmehr wollten wir auch noch das dazu gehörende Prinzip ‚one man – one property‘ realisieren“ (Acta Historica Leopoldina, Nr. 63, S. 452f.). Dazu, dass das Volkseigentum unter die Ostler verteilt wurde ist es bekanntlich nicht gekommen. Es wurde an reiche Westler verschleudert. Nur wenige, oftmals korrupte Ostler konnten profitieren. Ein Klassenkamerad von mir, Frank Marczinek, er war als Schüler ein glühender Sozialist, ist erst vor zwei Jahren verurteilt worden, als viele prominente SPD-Politiker, die in die Grundstücksdeals und sonstige Magouille verwickelt waren, bereits gestorben oder aus der Politik ausgeschieden waren (vgl. http://www.tagesspiegel.de/berlin/eine-brandenburger-affaere-stasi-seilschaften-untreue-auferstanden-aus-ruinen/25772250.html).
Nichtsdestominder hoffe ich jedoch, dass Freiherr Ernst Ulrich von Weizsäcker uns genau erklären wird, wie der Treibhauseffekt funktioniert, damit aufgeklärt wird, ob es sich bei diesem Effekt um einen Taschenspielertrick handelt oder nicht. Prof. Dr. Kramm hat mir eingehende Erklärungen dazu zugesandt, die im Wesentlichen auf Einsteins „Quantentheorie der Strahlung“ von 1917 sowie auf den in meiner Einführung zur „Korrespondenz mit Ernst Ulrich Freiherrn von Weizsäcker über Existenz und Hervorbringungsweise des Treibhauseffekts“ genannten Forschungen aus den 1920er und 1960er Jahren zurückgehen, sodass Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker meines Erachtens Mitte der 1970er Jahre, als er den Treibhauseffekt in die Politik einführte, gewusst haben muss, dass ein solcher Treibhauseffekt physikalisch nicht möglich ist. Es ist ebenso wenig möglich, dass die aus der IR-Aktivität des CO2 herrührende Wärme dauerhaft in der Atmosphäre verbleibt wie dass die kältere Luft die wärmere Erde erwärmt. Ich weiß nicht, was Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker 1944 in „Die Atomkerne“ über Einstein, den er später gepriesen hat, schreibt, weil ich das Buch nicht hier habe. Wenn sie Erkenntnisse der Juden Einstein und Ehrenfest einfach übergangen werden, sind wir heute mit der Lehre vom Treibhauseffekt wieder in der Deutschen Physik des Dritten Reiches angekommen.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr René Sternke

Schreiben von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Lieber Herr Sternke,

Im Prinzip beteilige ich mich gern. Aber die Behauptung, dass keine öffentliche Debatte über den Treibhauseffekt nicht mehr stattfindet, ist eine Übertreibung. Wenn Sie mir eine Frage stellen, beantworte ich sie nach bestem Gewissen.

Beste Grüße

Ihr Ernst Weizsäcker

(übrigens benutze ich den Adelstitel Freiherr nicht; obwohl er in meinem Reisepass steht).

Schreiben von Hanna Thiele

Lieber Dr. Sternke,

liebe Mitleser,

die Betrachtungen Carl Friedrich von Weizsäckers gingen bereits in den siebziger Jahren von einem mittleren globalen Energiekonsum aus, er sprach von einem „Menschheitsmittel“ von 2 Kilowatt, was als Forderung nach einer „2-Kilowatt-Gesellschaft“ dann seine Apostel fand und um den Globus kreiste.

Und schon 1963 hatte CFvW den Begriff „Weltinnenpolitik“ in die Gesellschaft gebracht und forderte die „Einschränkung menschlicher Machtausübung“.

Sein Sohn Ernst Ulrich schreibt selber über diese Forderung seines Vaters, und daß dem „20. Jahrhundert der Ökonomie“ das „21. Jahrhundert der Umwelt“ folgen müsse (Quelle „Weltinnenpolitik für das 21. Jahrhundert, Carl Friedrich von Weizsäcker verpflichtet“, Herausgeber Ulrich Bartosch und Klaudius Ganszcyk).
Das Ergebnis dieser Weizsäckerschen Weltinnenpolitik sind die 17 SDGs, die „Sustainable Development Goals“, unter denen das Ziel „Demokratie“ nicht mehr zu finden ist.

Wir haben es also mit einem Systemwechsel zu tun, man könnte es auch „Putsch“ nennen.

Natürlich ist meine Darstellung verkürzt, aber Gebhardt bezieht sich an vielen Stellen auf die Abstimmung mit CFvW am Starnberger See und im Hotel Adlon.

Und das, was Sie erlebt haben, daß das Volkseigentum an reiche Westler verschleudert wurde, wird seine Fortsetzung fingen darin, daß unsere Lebensgrundlage, das Naturkapital,  Wucherern und Schachern in die Hände gegeben wird.

„Weltinnenpolitik“ ist eine Illusion!

Von Aristoteles stammt der Satz „Die Stadt sollte nicht größer sein, als das ein Mann mit Stentorstimme alle erreicht.“

Die digitale Welt ist kleiner geworden, per Smartphone können Rattenfänger jeden erreichen und mit Flötentönen unsere Kinder in das Gefängnis einer CO2-Vollüberwachung locken.

Wie verlogen dieses „Jahrhundert der Umwelt“ ist, bezeugen allein die Tausende von dreigeflügelten Umweltzerstörern.

Natürlich ist es elementar wichtig, daß Ernst-Ulrich von Weizsäcker uns erklärt, wie der menschengemachte atmosphärische Treibhauseffekt funktioniert, nicht nur das, auch, wer ihn wann und wo bewiesen hat, wenn er seine Glaubwürdigkeit als Herold des Ideengebäudes  seines Vaters behalten will.

Es ist die Max-Planck-Gesellschaft, die damit in die Schußlinie geriete, obwohl sie alles versucht hat, ihre schmähliche Rolle als Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft vergessen zu machen.

Mit Grüßen

Hanna Thiele

Albert Einstein und Paul Ehrenfest, um 1920 (Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:EinsteinZeemanEhrenfest.jpg (Ausschnitt))

Sollten Sie auf dieser Seite Werbung sehen, so bitte ich Sie ausdrücklich, diese Produkte auf keinen Fall zu kaufen, sondern das Geld einem gemeinnützigen Verein zu spenden.

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3 Gedanken zu “Zu Hanna Thieles Bemerkungen zu Carl Friedrich Freiherrn von Weizsäcker als Vater der CO2-Rationierung

  1. Jens Möller schreibt:

    Herr Dr. Sternke, über meinen PC kann der Server nicht gefunden werde……

    Ihre heutige Mail an Frau Thiele und U.E. Weizsäcker hat mir gefallen!

    MfG

    Jens Möller

    Gefällt mir

    • Lieber Herr Möller,
      mein Email-Programm macht neuerdings Schwierigkeiten, will mal die Emails nicht absenden oder teilt mir dann wieder mit, dass Emails, die ich abgeschickte habe, verzögert zugestellt werden. Korrespondenten teilen mir mit, dass ihre Mails an mich nicht zustellbar waren. Manche Suchmaschinen (z.B. Duckduckgo) zeigen meinen Blog nicht mehr an.

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  2. No_NWO schreibt:

    Die freiherrliche Zukunft will Waren und Geld eine neue physikalische Wertbasis geben in Form von COzwei. Und zwar von eingespartem, rekuperiertem und/oder der Luft direkt entzogenem COzwei. Der Besitz von solcherart definiertem COzwei-Geld erschafft sodann einen Rechtsanspruch auf die Aneignung von Gütern, welche von sozialisierten Zwangsarbeitern produziert werden. Und deren geldlicher Preis den Mengen an COzwei [in kg] entspricht, welche im Zuge der Produktion jener Güter insgesamt in die Atmosphäre abgegeben worden sind.

    Das ist schlau, denn… . Das bisherige Maß des Werts einer Ware ist das in Sekunde gemessene Volumen an händisch verrichteter Arbeitszeit in der Fertigung und beim Transport einer Ware — Stichwort hier wäre REFA. Was einen gravierenden Nachteil für all jene hat, die ihr Geld gewinnbringend in warenproduzierende Unternehmen investieren. Schlicht: Es bringt mit der Zeit immer weniger Gewinn ein. Allbekannt sinkt das für Produktion und Transport einer Ware aufzuwendende Volumen an händischer Arbeitszeit infolge von kostensenkend wirkender Technik, z.B. in Form verbesserter fertigungstechnologischer Maschinerie. Die kostensenkend ist eben und genau, weil sie billiger produziert als händische Arbeit und diese obsolet macht.

    Schön ja, wir freuen uns alle! Nur Investoren ärgern sich. Denn unternehmerischer Wettbewerb verwandelt Kostensenkungen früher oder später allemal in sinkende Warenpreise — so letztere denn inflationsbereinigt gesehen werden. Und sinkende Warenpreise bedeuten sinkenden Kapitalgewinn.

    Dieser Malaise möchte man sich mit einer auf Basis von COzwei vorgenommenen Preisfindung entziehen. So einfach ist das.

    Lohnarbeiter sind damit obsolet. Schlicht weil deren Arbeitsleistung in Form von Löhnen nicht mehr in die Preiskalkulation eingeht mit dem COzwei-Geld. Wird die Auszahlung des sich am nahen Horizont abzeichnenden Bürgergelds bzw. eines Universellen Grundeinkommens an Arbeitsleistung geknüpft, liegt eine schicke digitale, KI-geschwungene Fronpeitsche vor. Was sich mit Demokratie und Grundrechten nicht mehr verträgt.

    Wer es gern schaurig schön vorgezeichnet haben möchte, der schaue einfach bei dem Fabianer H.G.Wells nach. In dessen SciFi-Roman Die Zeitmaschine gibt es Eloi und Morlocks. Wirklich niedlich, diese Humanoiden. Sind ganz von selbst degeneriert, ganz ohne Transhumanismus.

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