Diskussion mit dem Ehrenpräsidenten des Club of Rome über den fehlenden wissenschaftlichen Nachweis für den Treibhauseffekt und die Schädlichkeit von Windkraft

Die Veröffentlichung der Diskussion mit dem ehemaligen Präsidenten des Club of Rome Ernst Ulrich von Weizsäcker soll verdeutlichen, dass wir noch nicht in einer Klimadiktatur leben, sondern dass eine Diskussion zwischen Personen unterschiedlicher Meinung noch möglich ist. Dass die längst notwendige öffentliche Diskussion, die die fatale Klima-, Umwelt- und Energiepolitik der Bundesregierung grundsätzlich in Frage stellt, nicht stattfindet, liegt allein an den unterwürfigen Journalisten, die sich als Handlanger der Regierung verstehen.

Für mich war vor allem aufschlussreich, dass Herr von Weizsäcker, der in vielfacher Weise für den Klimaschutz eintritt, keinen physikalischen Nachweis für den Treibhauseffekt vorlegen kann, obwohl er studierter Physiker ist, dass er die Schädlichkeit von Windkraft einräumt und dass er die Auffassung vertritt, dass angesichts der auf anderem Wege herbeigeführten rasanten Verteuerung der Energien „die Wichtigkeit des Themas CO2 im Schwinden“ sei.

Die hier veröffentlichte Fortsetzung der Diskussion knüpft an die in dem Beitrag „Diskussion über den Treibhauseffekt mit dem Ehrenpräsidenten des Club of Rome Ernst Ulrich von Weizsäcker begonnen“ veröffentlichte Email von Herrn von Weizsäcker an. Offensichtliche Verschreibungen wurden korrigiert.

Schreiben von Herrn von Weizsäcker vom 2. August 2022

In einer separaten und an viele Adressaten geschickten Email vor 5 Minuten habe ich deutlich gemacht, dass ich nicht willens und nicht kompetent bin, eine den heutigen wissenschaftlichen Standards entsprechende Beweiskette über CO2 und Atmosphärenerwärmung zu schicken.

EW

Schreiben von Hannelore Thomas vom 2. August 2022

Sehr geehrter Herr von Weizsäcker,

Sie schreiben, „Aber ich habe nicht die Zeit und nicht die Kompetenz, die Gegenbehauptungen zu prüfen und ggf. zu widerlegen.“ Wenn Sie nicht prüfen, wie können Sie denn hier „Koryphäen“ benennen? Und wenn Sie z.B. die Mitteilungen von Prof. Stefan Rahmstorf zum „Sea level rising“ verwenden als Quellenangaben, dann sollten Sie die Aussagen von Herrn Prof. Rahmstorf doch korrekterweise prüfen. Denn zu diesem Thema hat Jan Veizer wissenschaftlich nachweislich widerlegt, dass die Aussagen von Prof. Rahmstorf ziemlich widersinnig sind.

Dann hier noch eine Aussage von Prof. Mojib Lastif: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wieder-schnee-a-71456.html Da hat er aber gründlich danebengelegen. Sie sind ja schon längere Zeit im Verteiler von Frau Thiele und sie hat die Behauptungen, die von vielen, die Sie hier aufgezählt haben, absolut widerlegt.

„Unsere Familie ist nicht der Erfinder der Faktenlage zur Rolle des CO2 für die globale Erwärmung.“

Diese Aussage ist ja wirklich sehr wichtig, jedenfalls für mich. Es wäre sehr hilfreich und sehr freundlich von Ihnen gewesen, wenn Sie hier Quellen der „weitestgehend bewiesenen Faktenlage“ hinzufügt hätten. Und was ist denn unter „weitestgehend“ zu verstehen? Und wenn es Fakten gibt, müssen diese ja nicht auch noch bewiesen werden? Aber wir halten uns routinemäßig an die weitestgehend bewiesene Faktenlage.

Wenn es Ihnen tatsächlich um Fakten geht, empfehle ich Ihnen, sich hier zu informieren: https://climatecite.com/

Mit herzlichen Grüßen 

Hannelore Thomas

Schreiben von René Sternke vom 3. August 2022

L‌ieber Herr von Weizsäcker,
ein physikalischer Effekt ist eindeutig definiert. Wenn es den Treibhauseffekt tatsächlich gibt, muss seine Wirkungsweise beschrieben werden können. Um eine solche Beschreibung bitte ich Sie höflich. Dazu müssen Sie keine Gegenbehauptungen widerlegen. Sie berufen sich in Ihrem Buch auf den „großen Pionier“ Arrhenius, der Mitglied der Schwedischen Gesellschaft für Rassenhygiene war. Er sagt, dass die Atmosphäre Eigenschaften habe, die denjenigen von Glas ähneln. Das ist unzutreffend und seine Auswertung der Messungen Tyndalls ist nicht korrekt. Aus den Forschungen von Planck, Einstein und Ehrenfest geht hervor, dass es ein Strahlungsgleichgewicht an der Grenzfläche zwischen Atmosphäre und All gibt. Damit ist in der Atmosphäre kein Platz für einen Treibhauseffekt. Natürlich, wer so etwas sagt, bekommt das Etikett „Klimaleugner“ aufgeklebt und wird an den Pranger gestellt. Der Begriff „Klimaleugner“ ist ein Kampfbegriff wie „Volksfeind“ und „Klassenfeind“. Jede wissenschaftliche Weltanschauung, die als Herrschaftsideologie eingesetzt wird, bereitet den Boden für solche Totschlagbegriffe. Die Deutsche Physik des Dritten Reichs hat die Forschungen der Juden Einstein und Ehrenfest verworfen, weil sie jüdisch und „unanschaulich“ seien. Ihr Vater als einer der besten Kenner der Quantenphysik muss die Forschungen von Einstein und Ehrenfest gekannt haben und er muss gewusst haben, dass ein Treibhauseffekt aufgrund der „Quantentheorie des Strahlungsausgleichs der Atmosphäre“ von Einstein und Ehrenfest überhaupt nicht möglich ist. Dennoch hat er behauptet, dass er existiere. Er hat sich dabei im Gegensatz zu dem, was Sie sagen, nicht „routinemäßig an die weitestgehend bewiesene Faktenlage“ gehalten, sondern er hat vorgegeben, dass er selbst keine Kenntnisse hätte, die er als exzellenter Quantenphysiker sehr wohl besaß, und von „vermuteten Effekten“ gesprochen: „Das würde bedeuten, dass Klimaveränderungen grossenteils hierdurch hervorgebracht würden; man spricht manchmal als Schreckgespenst von einem Abschmelzen der Eiskappen, zumal der Antarktis, auch in Grönland, was eine Hebung des Meeresniveaus bis zu 15 Meter – wie gesagt wird – zur Folge haben könnte; dann gibt es wieder Leute die sagen, das dauert aber zehntausende von Jahre und das mag auch richtig sein. Ich vermag wiederum diese Frage mit meinen Kenntnissen nicht adäquat zu beantworten, aber die Grössenordnung der vermuteten Effekte ist so, dass es mir sehr viel lieber wäre, wir würden das Experiment nicht machen.“ Bitte holen Sie einen oder mehrere der besten Klimaforscher, die Sie bei Ihrem Buch „So reicht das nicht“ beraten haben, in unsere Runde, damit er uns erkläre, wie der Treibhauseffekt funktioniert und wie der Treibhauseffekt mit den Erkenntnissen der Quantentheorie des Strahlungstheorie vereinbar ist. Wir haben mit Prof. Dr. Kramm und Dr. Dr. Dlugi zwei ausgezeichnete Kenner der Theoretischen Physik und der Theoretischen Meteorologie in unserer Runde. Die Kontroverse um Existenz und Wirkungsweise des Treibhauseffekts, die in der Öffentlichkeit durch das wissenschaftsfeindliche Diktat eines „wissenschaftlichen Konsenses“ unterdrückt wird, muss wenigstens in dieser kleinen halböffentlichen Runde, in der eine freundliche und achtungsvolle Kommunikation noch möglich ist. geführt werden. Bitte nehmen Sie die Einladung zu einer fairen Auseinandersetzung an, in der Gedanken ausgetauscht und Argumente geprüft werden sollen. Die Zeit der totalen Repression wird früh genug kommen.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr René Sternke


P.S. Ich blogge die beiden Mails von mir sowie Ihren Einspruch mit der Bitte um Ihre freundliche Erlaubnis, wobei anzumerken ist, dass die Suchmaschinen meinen Blog seit Kurzem nicht mehr gut finden.

Schreiben von Ernst Ulrich von Weizsäcker vom 3. August 2022

Lieber Herr Sternke,

Ich habe Ihnen geschrieben, dass ich als Biologe nicht als der Exponent der Details der atmosphärischen Erwärmung dienen könne. Ich habe während meines Studiums gelernt, dass der Nobelpreisträger Svante Arrhenius der Erste war, der die Dynamik einer Atmosphärenerwärmung in der damals führenden wissenschaftlichen Zeitschrift „Philosophical Magazine“ publiziert hatte. Wenn Sie oder Herr Prof. Kramm dies bestreiten und einen Beweis für oder gegen diese Aussage suchen, müssen Sie sich nicht an einen Biologen wenden!

Ebenfalls habe ich Ihnen geschrieben, ich hätte keinerlei Interesse an einer Fortsetzung dieser Debatte. Ich hatte lediglich eingeräumt, dass ich eine von Fachleuten geführte öffentliche Diskussion über die Stimmigkeit der Klimaaussagen etwa des IPCC (Weltklimarat) für richtig halte. Das heißt aber nicht, dass ich diese Debatte führen könnte.

Frau Thiele hatte vor Jahren schon geschrieben, dass Physiker die durch CO2-Emissionen (und Emissionen anderer Treibhausgase) verursachte globale Erwärmung betonten, um im Streit zwischen Kohle- und Atomenergie einen dicken Punkt zugunsten der Atomenergie zu machen. Ich habe mich von diesem Vorwurf nie getroffen gefühlt, weil ich mich nie als Befürworter der Kernenergie verstanden habe. In meinem Buch „So reicht das nicht“ ist ausdrücklich ein Unterkapitel gegen die Fortsetzung der Kernenergie enthalten. Als Vorsitzender des Umweltausschusses des Deutschen Bundestages habe ich mich klar für den Ausstieg aus der Kernenergie eingesetzt.

Mein wichtigster Wunsch ist, dass Sie und die anderen Angeschriebenen endlich in Ruhe lassen mit diesem Streit über die Interpretation der globalen Erwärmung. Suchen Sie sich einen Atmosphärenphysiker aus, der Ihre Argumente verfolgen und beurteilen kann, – nicht einen Biologen.

Mit freundlichen Grüßen

Ernst v. Weizsäcker

Schreiben von Hanna Thiele vom 3. August 2022

Lieber Herr Prof. von Weizsäcker,

mit dem untenstehenden Schreiben aus dem Jahre 2014 sind wir in Kontakt gekommen.

Prof. Metzner war Spezialist für Photosynthese, ihm konnte man nichts vormachen und er hatte 1995 die Leipziger Veranstaltung mit Singer, Seitz, Frits Böttcher und Gerlich initiiert, in deren Folge Sie diese untadeligen Wissenschaftler als „Clowns“ diffamierten.

Der Atomlobbyist Töpfer hat Metzner daraufhin die Mittel entzogen, was Metzner so nahe ging, daß er kurze Zeit später starb.

Die Folgen für Deutschland, die deutsche Wirtschaft und die Arbeitsplätze waren also voll bekannt, siehe Gelbmarkierung.

Ich bin willens, meine Recherchen der Nachwelt zu überliefern.

Ihre Familie ist da nicht rauszuhalten.

Ich habe Sie mehrfach gefragt, ob Sie genötigt wurden, was das Ganze in ein anderes Licht stellen würde. Ich kenne die brachialen Methoden der Atomlobby, die von den Militärs nicht zu trennen ist.

Bitte beraten Sie sich mit Ihrem Bruder, wie wir gemeinsam unter möglichster Gesichtswahrung die Wahrheit aufdecken können.

Es kann nicht angehen, daß man den Menschen unberechtigt eine CO2-Kollektivschuld aufdrückt, das ist nicht akzeptabel.

Abgesehen davon fehlt bis heute die demokratische Legitimation.

Denn das Rechtsstaatsprinzip verlangt:

  • Jeder Zwang, den der Gesetzgeber ausübt, bedarf einer sachlichen Rechtfertigung

Der Beweis für eine CO2-Schuld des Menschen existiert nicht.

Die Personen, die Sie als Gewährsleute aufführen, sind wissenschaftlich nicht unabhängig, sind alle parteiisch.

Mit freundlichen Grüßen

Hanna Thiele

Anhang: Schreiben von Hanna Thiele vom 6. November 2014

Der eigentliche Skandal liegt darin, daß Verwirrer mitsamt ihrer Mittäter aus dem Bereich der Kernenergie seit Jahrzehnten die Aufdeckung des CO2-Billionenbetruges be- bzw. verhindern!

In der Anlage ein Schreiben aus dem Jahre 1996 von Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Metzner, Präsident der Europäischen Akademie für Umweltfragen e.V., aus dem klar hervorgeht, daß das RWI schon Mitte der 90-er Jahre genau gewußt hat, daß der sogenannte Klimaschutz „765 Milliarden Mark und zusätzlich 275.000 Arbeitsplätze“ kosten wird, inzwischen ist es noch viel mehr.

Seit 1990 machte das RWI das Monitoring zu dem Versuch der deutschen Wirtschaft „Freiwillige Selbstverpflichtung zur Klimavorsorge“.

Der ganze Kyoto-Prozeß wäre vermeidbar gewesen, wäre öffentlich debattiert worden, um was es eigentlich geht, ob es überhaupt Folgen auf den Verlauf des Klimas haben kann, welche Folgen es aber für Deutschland und seine Bürger haben wird.

Textauszug Prof. Metzner zum Gutachten des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, über das die Wirtschaftswoche berichtet hatte:

Darin heißt es, daß die in Rio versprochene Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 25% allein die Bundesrepublik „Klimaschutzinvestitionen in Höhe von 765 Milliarden Mark“, zusätzlich aber noch 275.000 Arbeitsplätze kosten würde. Es heißt dann weiter: „Eigentlich wollte FRIEDRICH BOHL die brisanten Zahlen noch eine Weile unter Verschluß halten“. Offenbar hat es doch eine undichte Stelle gegeben, so daß auch die Opposition aufgeschreckt wurde. Nun blieb Herrn B. nichts anderes übrig, als Minister REXRODT einzuschalten.

Schreiben von Ernst Ulrich von Weizsäcker vom 3. August 2022

Liebe Frau Thiele,

Vielen Dank für die mir übersandte Korrespondenz. Ich erinnere mich jetzt dunkel an meine eigene erste Reaktion. Die Namen Fred Singer, Frederick Seitz und Frits Böttcher hatten damals keinen guten Klang, weil sie die damals als plausibel bekannten Aussagen zur Klimaveränderung schlicht leugneten. Prof. Gerlichs Name war mir damals noch neu, und ich dachte, er sei auf die unsinnigen Behauptungen der drei genannten Professoren reingefallen.

Prof. Metzners Brief bestand im Kern aus der damals weitverbreiteten Lobrede auf die Kohle. Die Kohle kam uns Deutschen ja während der Ölkrise als die Rettung vor (in Konkurrenz zur Kernenergie). Während der Ölkrise war ja die Forderung Nummer 1 die Überwindung der Erpressung durch die OPEC-Staaten. Und die Kohle wurde zum Liebling von Kanzler Helmut Schmidt.

An die gigantischen Zahlen über die Arbeitsplatzvernichtung und volkswirtschaftlichen Schäden durch eine Schmälerung des Kohleverbrauchs kann ich mich noch gut erinnern. Damals waren Windenergie und Sonnenenergie noch ökonomisch noch eine Luftnummer, und ich verlegte meine eigene Priorität auf die Energieeffizienz. Mein amerikanischer Freund Amory Lovins dachte ähnlich, und wir publizierten zusammen das Buch „Faktor Vier. Doppelter Wohlstand, halbierter Naturverbrauch“. Das sollte das Märchen von den genannten gigantischen Schadenszahlen  widerlegen. Atomenergie fand ich schon damals gefährlich und keine sinnvolle Konkurrenz zur Kohle. Mein Vater war damals noch viel näher an der Atomenergie (in Erinnerung an Eisenhowers „Atoms for Peace“ Formel, die mein Vater als das beste Argument zur Verhinderung der militärischen Atomrüstung ansah. Mein Vater war aber von unserem „Faktor Vier“-Buch stark beeindruckt, weil ihm langsam die Gefährlichkeit der „friedlichen Atomenergie“ klar wurde.)

Aber die genannten „gigantischen“ Zahlen und Befürchtungen kann man doch mittlerweile ad acta legen. Die Kilowattstunde Windenergie gibt’s heute für rund 10 Eurocent, und die Kilowattstunde Photovoltaik kostet in Deutschland nur noch 5 Eurocent und in Marokko, Algerien, Libyen usw. nur noch 1 Eurocent. Da können Kohle, Öl und Erdgas preislich nicht mehr mithalten. Und seit der großen Diskussion über das Russland-Gas und die nachfolgende rasante Verteuerung der Energien ist plötzlich das Thema Energieeffizienz wieder in aller Munde.

Also ist die Wichtigkeit des Themas CO2 im Schwinden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Ernst Weizsäcker

Schreiben von René Sternke vom 4. August 2022

Lieber Herr von Weizsäcker,
ich bin entsetzt darüber, dass Sie die ökonomisch, ökologisch und sozial verderbliche Energiewende positiv bewerten. Ich habe vor Kurzem Verwandte in Thüringen besucht. Eine Reihe von Unternehmen hat aufgrund der Energiepreise schließen müssen und viele Menschen sind arbeitslos geworden und gleichzeitig von den hohen Energiepreisen betroffen. Prof. Dr. Callliess, einer der Verfasser des Sondergutachtens „Wege zur 100% erneuerbaren Stromversorgung“ (2011), in dem steht, dass diese Stromversorgung möglich, sicher und bezahlbar wäre, hat Herrn Große Hündfeld auf eine Anfrage hin ausweichend geantwortet, dass er aus dem SRU ausgeschieden sei. https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2022/05/11/prof-dr-calliess-autor-des-sondergutachtens-des-sachverstandigenrats-fur-umweltfragen-wege-zur-100-erneuerbaren-stromversorgung-2011-stiehlt-sich-aus-der-verantwortung/)‌ So, wie Sie mit der wissenschaftlichen Begründung des Treibhauseffekts nichts zu tun haben wollen, will er mit seinem fatalen Gutachten nichts mehr zu tun haben. Der Bau von Nordstream 2 war ein schweres Umweltverbrechen, hinsichtlich Wale, hinsichtlich der Vögel in der Pommerschen Bucht. Ich lebe in MV. Frau Schwesig hat die Wahlen nicht trotz, sondern wegen Nordstream 2 gewonnen. Alle Parteien bis hin zur AfD wollten diese Leitung. Der Osten ist von der von der deutschen Regierung herbeigeführten Gaskrise extrem betroffen. Das Comeback der Kohle, die Wiederinbetriebnahme der stillgelegten Kohlekraftwerke nach dem Abschalten von Atomkraftwerken, schon vor dem Krieg, und die Rettung Unipers, das den SPD-Parteitag gesponsert hat, durch den Staat, zeigen, dass niemand tatsächlich an den CO2-Schwindel glaubt. Bedeuten Ihre Worte, dass die Wichtigkeit von CO2 im Schwinden wäre, dass Sie nun helfen wollen, den Betrug aufzudecken, indem Sie öffentlich bekanntgeben, dass Sie nicht wissen, wie der Treibhauseffekt funktionieren könnte?
Ich habe in einem der Bücher Ihres Vaters gelesen, dass jede Form der Energiegewinnung die Umwelt belastet. Dieser Gedanke spricht mir aus dem Herzen. Ich bin für Energieeffizienz! Aber sind Windräder und Solaranlagen effizient? Kommen Sie bitte nach Vorpommern und schauen Sie sich die massenhaft stillstehenden Windkraftanlagen an! Es ist etwa die Hälfte der Anlagen und trotzdem sollen noch mehr gebaut werden – in den Brutgebieten bedrohter Arten. Ist der Einsatz von Formen der Energiebereitstellung, die extrem flächenintensiv und umweltschädigend sind eine Form der Energieeffizienz? Bestehen diese Anlagen aus Sonne und Wind? Riesige Betontürme mit tiefen Fundamenten versiegeln den Boden und schädigen die Grundwasserverhältnisse. In China werden toxische und radioaktive Substanzen bei der Gewinnung von Neodym unkontrolliert in die Umwelt gegeben, wovon Innogy vorgeblich nichts weiß. In Longonjo (Angola) werfen Frauen ihre Neugeborenen in großer Anzahl auf Müllhalden, schlafen Krankenhauspatienten unter freiem Himmel auf der nackten Erde, während Pensana mit großer Rendite für die Investoren wirbt, weil der angolanische Staat den Abbau seltener Erden fördert. Im Kongo fassen Arbeiter in den Kobaltgruppen giftige Substanzen mit bloßen Händen an.
In Vorpommern wurden innerhalb von 2 Jahren über 40 Horste vernichtet. 5 dieser Straftaten wurden nur angezeigt, obwohl dem Umweltministerium alle Fälle bekannt sind. Die Landesregierung toleriert diese Straftaten und macht auf diese Weise mit Kriminellen gemeinsame Sache. Wir haben mit dem Umweltminister MV Till Backhaus (SPD) über den Verstoß gegen Art. 20a GG vor einem Jahr diskutiert. Er konnte uns nicht sagen, wie der Staat die Wildtiere laut Art. 20a GG schützen will, wenn er ihnen dank der Privilegierung der Windkraft im Außenbereich durch § 35 Abs. 1 Nr. 5 BauGB die Lebensräume nimmt. Der Nordkurier hat über unser Gespräch korrekt berichtet, aber der NDR hat die Lüge verbreitet, ich hätte Abstellzeiten für Windkraftanlagen während der Brutzeit gefordert. Jetzt hat die Ampelregierung im Osterpaket die Anzahl der windkraftsensiblen Arten auf 15 beschränkt. Schon 2017 wurde das Tötungsverbot im BNatSchG zugunsten der Windkraft aufgeweicht. Mitten in den Brutgebieten bedrohter Arten werden dreiflügelige Totschlagmaschinen errichtet. Diese ineffiziente und extensive Form der Energie bejahen Sie? Und sie wird nach wie vor mit der CO2-Lüge gerechtfertigt, obwohl ein Blick auf electricityMap.org zeigt, dass man mit Windkraft nicht einmal CO2 einsparen kann, was auch ein Gutachten der Finanzkommission der Assemblée Nationale bestätigt.
Es geht bei der Propagation der Treibhauslüge, die durch die quantenmechanischen Erkenntnisse zum Strahlungsgleichgewicht der Atmosphäre von Einstein und Ehrenfest widerlegt worden ist, nicht um Umweltschutz, sondern um Kapitalumverteilung und Einschränkung der Bürgerrechte. Die Aarhus-Konvention wird in Deutschland nicht angewandt, die Europäische Vogelschutzrichtlinie wird mit Füßen getreten. Das Klagerecht der Bürger und Verbände wird sukzessive beschnitten. Das Klima (ich meine das lokale Klima) wird durch Windkraftanlagen geschädigt und Trockenheit und Bodenerosion werden durch diese Form der Umweltzerstörung erzeugt.
Sie streuen sich Sand in die Augen. Die Politiker, die ihre Diäten und Einkünfte andauernd erhöhen, entwickeln in ihren Reden eine Romantik der Armut. Das Schreddern der Zug- und Greifvögel und das Platzenlassen der Fledermauslungen nennen sie „hohe Standards im Artenschutz“. Durch den Isolierwahn verlieren viele Wildtiere, darunter Fledermäuse, ihre Schlaf- und Überwinterungsquartiere.
Die Erneuerbaren Energie verknappen die landwirtschaftlichen Flächen. Die Landwirte fordern die Nutzbarmachung der geschützten Räume. Die Erneuerbaren Energien industrialisieren die Gebiete, die bisher wirtschaftlich unattraktiv waren, sie dringen in die Reservate von Autochthonen und in die Lebensräume seltener Arten vor. Unter der Maske des Umweltschutzes wird alles zu Geld gemacht. Und die Klima-Lüge mit ihrem Weltuntergangsszenarium liefert den Vorwand dazu, weil alles Kostbare und Erhaltenswerte in der Natur gegen ein Hirngespinst abgewogen und aufgeopfert wird.
Arbeitsplatzvernichtung und volkswirtschaftliche Schäden ebenso wie Naturzerstörung auf der Tagesordnung. Öffnen Sie bitte die Augen! Die Grundidee der Energieeffizienz, die in ihren Schriften enthalten ist, ist umsetzenswert. Sie wird aber nicht umgesetzt. Im Gegenteil: Extensive Energiewirtschaft zerstört die Umwelt! Erhöhung der Energiepreise führt dazu, dass wahllos nach allen Formen der Energiebeschaffung gegriffen wird, die sich gerade anbieten, wobei an Umweltverträglichkeit am wenigsten gedacht wird, da die Klimaschutzlüge die übelsten Umweltverbrechen verschleiern kann.
Und wie kann ein Staat wissenschaftlich, wirtschaftlich und politisch, auch umweltpolitisch, erfolgreich sein, der unrichtige naturwissenschaftliche Lehrmeinungen institutionalisiert? Der Niedergang ist vorprogrammiert.
Bitte helfen Sie, dem Schaden, den Sie sicher unwillentlich herbeizuführen beigetragen haben, ein Ende zu bereiten!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr René Sternke

Schreiben von Ernst Ulrich von Weizsäcker vom 4. August 2022

Missverständnis, lieber Herr Sternke,

Ich habe an keiner Stelle die Verteuerung der Energie dieser Tage durch den Streit mit Russland positiv bewertet. Ich habe festgestellt, dass heute im weltweiten Raum die Kilowattstunde Photovoltaik wesentlich billiger ist als die der Steinkohle. Ausgelöst durch den verbrecherischen Überfall Russlands auf die Ukraine und die hieraus erwachsene Politik der Sanktionen gegen Russland, ist es zu einer Tragödie der rasanten Energieverteuerung geworden. In meinen Äußerungen gegenüber Frau Thiele ging es nicht um das Jahr 2022, sondern um die historische Zeit der Ölkrise, und der politischen Angst vor ca 30 Jahren über eine möglichen Kohlerationierung.

Die von Ihnen genannten Tragödien resultieren daraus, dass man jahrzehntelang immer mehr auf Energieverbilligung gesetzt hat, speziell durch billiges russisches Gas und billige Kohle aus Russland, Australien, Südafrika usw. Das war ein strategischer Fehler, wie sich leider erst seit der Ukraine-Krise zeigt.

Strategisch wichtig ist es, die fabelhafte Verbilligung der Photovoltaik zu nutzen, nicht nur durch PV auf unseren Dächern, sondern durch vernünftige Verträge mit Nordafrika, Australien oder auch Chile, wo eben die PV-Kilowattstunde fünf bis zehnmal billiger ist als der Strom aus Kohle.

Viele Grüße

Ernst Weizsäcker

Schreiben von René Sternke vom 4. August 2022

Lieber Herr von Weizsäcker,
was ich zur Zeit sehe, ist Windkraftausbau bei angehaltenen Windrädern, d.h. die Hälfte der Räder eines Windparks dreht sich, die andere Hälfte steht still. Weiterhin beobachte ich einen gigantischen Ausbau von Solarfeldern auf Ackerflächen, auf Weideland sowie auf Flächen, die mehr oder weniger brach lagen, weil sie schlechte Bodeneigenschaften aufweisen, und die die Lebensräume der bedrohten Arten bilden, und schließlich sogar auf Gewässern. Die unzerschnittenen Gebiete werden durch die eingezäunten Solarflächen zerschnitten. Der Naturraum wird auf extensive Weise industrialisiert und den Wildtieren, aber auch teilweise den Wildpflanzen entzogen. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche wird verknappt. In meiner Nähe gibt es einen Weltacker, der veranschaulichen soll, wie klein die Fläche ist, von welcher ein Mensch, bezogen auf den Weltdurchschnitt, leben muss, und mit welchen Produkten er im Laufe eines Jahres auskommen müsste. Diese Fläche ist überschaubar und es ist ein Verbrechen, wenn sie durch die Industrialisierung landwirtschaftlich nutzbarer Flächen verkleinert wird, die nun in „Energielandschaften“ verwandelt werden. Dabei lassen die Bauern sich Gefälligkeitsgutachten ausstellen, damit ihre Flächen möglichst wertlos sind und als Solarfelder genutzt werden können. Sie wissen auch, an welcher Stelle die Proben entnommen werden müssen, weil dort der Boden am schlechtesten ist. Früher wurde eine Gutsanlage von einem Kunstwissenschaftler in einer Arbeit aufgewertet, wenn er darüber geschrieben hat. Heute leben Kunstwissenschaftler und Architekten davon, dass sie feststellen, dass das kulturelle Erbe wertlos ist, damit daneben ein Windfelder errichtet werden können. Artenkundler schreiben Gutachten über das Artenvorkommen in potentiellen Windeignungsgebieten und übersehen möglichst viele Arten. Noch dazu gehen ihre Gutachten durch die Hände der Projektierungsbüros, von deren Aufträgen sie abhängig sind, bevor sie bei den Naturschutzbehörden landen. Alles wird als möglichst wertlos erachtet, damit es möglichst gut in Wert gesetzt werden kann. Kinder sind CO2-Schleudern, Haustiere, Nutztiere und Wildtiere sind CO2-Schleudern, Kultureinrichtungen sind CO2-Schleudern. Was die Klimaideologie hervorbringt, ist die Um- und Abwertung aller Werte, ist Lebensfeindlichkeit und Nihilismus. Übrig bleibt nur Geld, was ebenfalls kontinuierlich durch Vervielfachung entwertet wird. Das unvorstellbare Zerstörungswerk, das materieller und geistiger Natur ist, wird mit einer Weltuntergangslüge gerechtfertigt, die auf einer unrichtigen „wissenschaftlichen“ Theorie basiert. Ich sehe doch, was die ideologisierten Töchter meiner ideologisierten gutbetuchten rotgrünen Freunde treiben: Die Mädchen brechen ihre Universitätsstudien ab und werden Klima- oder Genderaktivistinnen und Sprachpolizistinnen. Sie wollen keine Kinder, um das Klima zu retten. Sie kleben sich in Berlin mit den Fingern auf dem Asphalt fest und blockieren Rettungswagen, weil die Welt sowieso bald untergeht. Sie wissen nichts von Physik und nichts von Biologie.
Ich verurteile die Sanktions- und Waffenlieferungspolitik, weil sie den, wie Sie zu Recht feststellen, gleichfalls zu verurteilenden Krieg und die Naturzerstörung verlängert. 20% der ukrainischen Naturschutzgebiete sind bereits zerstört. Die Sanktionen gehen von Deutschland aus und treffen Deutschland und die übrige EU stärker als Russland. Der Krieg müsste schnellstens durch Verhandlungen beendet werden. Letztlich war die Russlandpolitik der alten Bundesregierung, die den Ausbruch dieses sich seit Jahren abzeichnenden Krieges nicht provoziert, sondern verhindern gesucht hat, richtig. 
Herzliche Grüße
Ihr René Sternke

Schreiben von Ernst Ulrich von Weizsäcker vom 4. August 2022

Lieber Herr Sternke,

Sie haben Recht, dass man bei Wind und Sonne ökologisch denken muss! Die m.E. vernünftigste Form ist Agri-Solar. Da bringt man die PV-Zellen echt hoch über dem Acker oder der Wiese an, so dass der Bauer mit dem Traktor durchkommt. Und man sollte nur die Hälfte der Fläche mit Solardächern verdunkeln. Dann ist das gebiet für biologische Vielfalt, einschließlich Tieren besser als der Acker, die Wiese oder die Brache.

Beste Grüße

Ernst Weizsäcker

Schreiben von René Sternke vom 5. August 2022

L‌ieber Herr von Weizsäcker,
warum müssen die Kulturlandschaften industrialisiert werden? Warum deckt man nicht die Gebäude, Autobahnen, Bahnanlagen, Industrieanlagen usw. mit Solardächern. Ich stelle mir so eine überdachte Kulturlandschaft, wie Sie Ihnen vorschwebt, als Horrorlandschaft vor. Ich weiß auch nicht, ob da Greifvögel jagen könnten. 2019 wurde ich vom Freien Horizont gefragt, ob ich für diese Anti-Windkraft-Partei für den Kreistag kandidieren wollte? Wenn Sie die Schriften Ihres Vaters lesen, so spielen die Landschaft und die Ästhetik eine große Rolle. Für mich persönlich ist die Naturentfremdung das Hauptmotiv gegen die Erneuerbaren Energien. Und die lebensfeindliche, aufgrund ihres Nihilismus faschistoide CO2-Ideologie ist nichts als die pseudowissenschaftliche Rechtfertigung von Naturzerstörung. Da das ästhetische Argument in dieser naturentfremdeten Gesellschaft nicht mehr geltend gemacht werden kann, habe ich mir 2019 ergebnisoffen die Frage gestellt, ob es denn ernsthafte Argumente gegen die Erneuerbaren Energien gäbe. In diesem Zusammenhang habe ich mich bei den Unteren Naturschutzbehörden kundig gemacht und bin auch in Berlin zu einer Veranstaltung gegangen, wo ich fast 200 vorwiegend durch Windkraftanlagen geschädigte Infraschallopfer getroffen habe und einen wissenschaftlichen Vortrag von Prof. Dr. Vahl gehört habe, der experimentell nachgewiesen hat, dass die fraglichen Gesundheitsschäden nicht psychischer Natur sind, sondern rein physikalisch durch Vibration und Druck erzeugt werden. Das Ausmaß der Naturzerstörung ist enorm. Die Ursache ist der starke Flächenbedarf der Erneuerbaren. Wenn Sie sich den Beitrag von Wind- und Solarenergie zur Stromversorgung auf smard.de anschauen (siehe unten), so sehen Sie, dass die Verdreifachung der Windkraftanlagen, die die Regierung anstrebt, allein auf Preistreiberei und Kapitalumverteilung abzielt und nichts mit Energieversorgung zu tun hat. Bei Solarenergie sieht es im Winter anders aus als im Sommer, besonders wenn die Anlagen zugeschneit sind. Meines Erachtens wäre der Einsatz von Kernkraft aufgrund der geringeren Umweltbelastung sinnvoll, auch weil sie sicherer ist. Um das einzusehen, benötigt man die CO2-Lüge nicht. Anstatt neue Anlagen zu bauen, die die Atomabfälle weiterverarbeiten und höheren Sicherheitsstandards genügen, wird die Laufzeit der maroden alten Werke mit ihrem Endlagerproblem ständig verlängert, feiert die schmutzige Kohle ihr Comeback. Ihr Vater schreibt, dass jede Form der Energiebereitstellung die Natur belastet. Deshalb wäre laut Art. 20a GG die umweltschonendste zu wählen. Bei der Energiewende wurde eine Technologiefolgenabschätzung einfach übersprungen und die fehlende rationale Debatte wurde durch pseudowissenschaftliche Klimawissenschaft und Angstmache ersetzt. Hier müssten Sie doch Einhalt gebieten, wenn es Ihnen tatsächlich um Umweltschutz und Energieeffizienz – zwei Ziele, die auch ich für erstrebenswert halte – geht. Der Eindruck, der sich mehr und mehr unter den Bürgern durchsetzt, ist, dass die fortschreitende staatliche Energierationierung nicht dem Umweltschutz dient, denn die Umwelt wird durch extensive Energiegewinnung immer stärker geschädigt, sondern ein Herrschaftsdispositiv ist. Wie können Sie zusammen mit der faschistoiden Luisa Neubauer auftreten, die jeden, der die CO2-Lüge bezweifelt, als „Wissenschaftsleugner“ bezeichnet? Arrhenius ist wissenschaftlich überholt. Es gibt die Forschungen von Gerlich & Tscheuschner und Kramm & Dlugi, die den Treibhauseffekt falsifizieren. Prof. Dr. Gerlich, den Sie als Clown bezeichnet haben, und Dr. Tscheuschner leben leider nicht mehr. Wir haben jedoch das Glück, dass Prof. Dr. Kramm und Dr. Dr. Dlugi bereit sind, eine öffentliche wissenschaftliche Diskussion zu führen. Ich bitte Sie, Ihr hohes Ansehen und Ihren berühmten Namen dafür einzusetzen, um eine solche öffentliche Debatte zu ermöglichen. Unsere Forderung lautet: Dialog statt Klimadiktatur!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr René Sternke

Schreiben von Ernst Ulrich von Weizsäcker vom 5. August 2022

Lieber Herr Dr. Sternke,

Ihre Kritik an den Windkraftanlagen kann sehr wohl richtig sein. Ich plädiere heute viel mehr für Energieeffizienz und für Photovoltaik. Aber der Autoverkehr und die elektromagnetischen Wellen können wesentlich schädlicher sein als die Windenergie.

Die „Falsifizierung“ des Treibhauseffektes halte ich nicht für richtig, aber es ist sinnlos, darüber zu streiten. Die Kernenergie halte ich für ein Lieblingsthema für das Militär und für Terroristen. Und sie ist heute im Preiswettbewerb der Photovoltaik klar unterlegen.

Mit besten Wünschen

Ihr Ernst Weizsäcker

Schreiben von Ernst Ulrich von Weizsäcker vom 6. August 2022

[Dieses Schreiben wurde durch ein Schreiben von Paul Bossert veranlasst, dem die Korrespondenz zugespielt worden war.]

Sehr geehrte Damen und Herren,

Herrn Dr. Sternke habe ich auf seine Email geantwortet, in welcher er behauptete, die Diskussion über den Treibhauseffekt mit dem Ehrenpräsidenten des Club of Rome habe begonnen. In meiner Antwort habe ich klargestellt, dass ich nicht gewillt bin, diese Diskussion zu führen.

Mein Computer hat eine „Spam“-Funktion. Ich werde also Zuschriften der hier als Adressaten und Nebenadressaten gelisteten Absender ab dem 10. August als „Spam“ kennzeichnen.

Mit freundlichen Grüßen

Ernst Weizsäcker

Schreiben von René Sternke vom 6. August 2022

‌Lieber Herr von Weizsäcker,
sagen Sie bitte laut, dass Sie Windkraftanlagen für schädlich halten. Herr Große Hündfeld und ich halten sie wegen der Verstöße gegen Art. 20a und 2 GG für verfassungswidrig. Helfen Sie uns bitte, uns unseren Protest, den sich alle Parteien (AfD inklusive) anzuhören weigern und den nahezu alle Medien verschweigen, hörbar zu machen.
Die „Falszifizierung zeigt, dass die Hypothese eines Treibhauseffekts dem 2. Hauptsatz  der Wärmelehre widerspricht. Sie haben die Schrift, wie Sie mir einmal schrieben, nicht gelesen. Sie können den Treibhauseffekt nicht so beschreiben und definieren, wie ein physikalischer Effekt beschrieben und definiert werden muss. Eine Reihe von Physikern oder Ingenieuren ist an Herrn Möller oder mich herangetreten, um uns zu überzeugen, dass der Treibhauseffekt dem 2. Hauptsatz nicht widerspräche. Wir konnten ihre Argumente widerlegen, wobei Prof. Dr. Kramm uns manchmal helfen musste. In der Regel haben sie ein Perpetuum mobile beschrieben.
Alle Technologien können für kriegerische Zwecke missbraucht werden, von Giftstoffen (wie sie in Solaranlagen enthalten ist) bis hin zum Gas. Selbst mit Infraschall (wie ihn Windkraftanlagen emittieren) wurden Versuche unternommen, bei denen sich die Schwierigkeit gezeigt hat, dass Infraschall erst bei Langzeitexposition die Organismen der Feinde schädigt. Ihr Vater selbst hat, nachdem er sich gegen Atomwaffen ausgesprochen hatte, noch lange Zeit für eine friedliche Nutzung der Atomkraft plädiert. Ich bin kein Militär und ich wünsche mir sehr, dass Sie mich nicht für einen Terroristen halten und ich mir die Versicherung, dass ich keiner bin, ersparen kann.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr René Sternke

Schreiben von Ernst Ulrich von Weizsäcker vom 6. August 2022

Lieber Herr Dr. Sternke,

Windkraftanlagen richten auch Schäden an, z.B. an der Vogelwelt. Autos richten noch viel mehr Schäden an. Auch Glasscheiben richten gegenüber der Vogelwelt Schäden an, und zwar milliardenfach mehr als Windkraftanlagen, wie das untenstehende Bild aussagt. Heißt das, das wir auf Autos und Glasscheiben verzichten müssten? Auch Kohlekraftwerke richten Schäden an, vermutlich auch tausendmal mehr als Windmühlen, und Atomkraftwerke können durch Kriegseinwirkungen oder Terrorismus noch tausendmal mehr Schäden anrichten als Kohlekraftwerke. Photovoltaik-Strom oder Energieeffizienz richten hingegen fast keinen Schaden an.

Mit freundlichen Grüßen

Ernst Weizsäcker

Schreiben von René Sternke vom 6. August 2022

L‌ieber Herr von Weizsäcker,
ich danke Ihnen für die freundlichen Antworten. Ich denke, dass man das massenhafte und wahllose Töten von Vögeln und vor allem von Exemplaren strenggeschützter Arten durch Windkraftanlagen nicht durch das Töten von Vögeln durch Autos oder Glasscheiben rechtfertigen kann. Man kann durch den herrschenden rücksichtslosen Umgang mit Wildtieren nicht rechtfertigen, dass nun alle Hemmungen fallengelassen werden können. Zudem sind jeweils andere Arten durch die unterschiedlichen Barbareien betroffen. Ich persönlich empfinde das Töten und Verletzen von Vögeln durch Windkraftanlagen alles ekelhaft und missbillige auch alle anderen Formen des rücksichts- und achtungslosen Umgangs mit Wildtieren. Wir leben in einer grüngeschminkten Barbarei und dem naturzerstörerischen Wachstum wurden keineswegs Grenzen gesetzt, sondern es wird unter der Maske der Heuchelei extensiviert und intensiviert.
Die Technologiefolgenabschätzung wurde bei der Energiewende übersprungen und wir sollten Sie einfordern. Dann sollten alle Argumente und selbstverständlich auch die, die Sie anführen, auf den Tisch kommen. Ich denke nicht, im Besitz der Wahrheit zu sein, und behaupte nicht, immer in allen Fragen Recht zu haben. Aber die Frage nach der Verfassungsmäßigkeit von Windkraft gehört aufs Tapet.
Ich möchte mich ausdrücklich für den Ausfall von Herrn Bossert entschuldigen, von dem ich nicht wusste, dass er diese Emails liest. Ich hatte Frau Thiele ausdrücklich darum gebeten, keine weiteren Personen in die Diskussion mit Ihnen einzubeziehen als:
Prof. Dr. Kramm, Dr. Dr. Dlugi, Frau Thiele, Frau Thomas, Herrn Möller, Herrn Große Hündfeld. Frau Thiele hat diese Bitte auch respektiert. Herr Bossert hat den Verteiler einer älteren Mail benutzt, die in einer Mail von Herrn Klinge, der eine unrichtige Darstellung zur Widerlegung des Treibhauseffekts entworfen hatte und diese an Prof. Kramm und mich gesandt hatte, enthalten war.
Ich möchte, dass dieser Gedankenaustausch mit Höflichkeit und Respekt geführt wird. Die Studie von Gerlich & Tscheuschner wurde in einer anerkannten internationalen Zeitschrift mit Peerreview publiziert und ist als wissenschaftliche Meinung ernst zu nehmen, wenn ihr natürlich auch widersprochen werden darf. Ihre inzwischen leider verstorbenen Autoren dürfen nicht als Clowns geschmäht werden. Meine Frage an Sie lautet: Kennen Sie eine wissenschaftliche Beschreibung des Treibhauseffekts? Was genau soll sich da ereignen?
Ich erlaube mir, diese Email und damit auch Ihre vorige Email, auch an die obengenannten Personen zu senden, weil ich für ihre Höflichkeit und Sachlichkeit einstehen kann.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr René Sternke

Sollten Sie auf dieser Seite Werbung sehen, so bitte ich Sie ausdrücklich, diese Produkte auf keinen Fall zu kaufen, sondern das Geld einem gemeinnützigen Verein zu spenden.

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Naturschutzinitiative e.V.

Deutsche Schutz-Gemeinschaft Schall für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.)

Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V.

Deutsche Wildtier Stiftung

Standard

4 Gedanken zu “Diskussion mit dem Ehrenpräsidenten des Club of Rome über den fehlenden wissenschaftlichen Nachweis für den Treibhauseffekt und die Schädlichkeit von Windkraft

  1. No_NWO schreibt:

    Im Schreiben von Frau Thiele vom 3. August 2022 heißt es: „Die Folgen für Deutschland, die deutsche Wirtschaft und die Arbeitsplätze waren also voll bekannt, siehe Gelbmarkierung.“

    Bis zu einem gewissen Volumen hin – siehe die prononcierte Kritik von Prof. Vahrenholz an einem über 5 Prozent hinausgehenden Anteil der „Erneuerbaren“ an der Stromerzeugung insgesamt – hat die „Energiewende“ sich insofern gerechnet, als sie die Arbeitslosigkeit verringert hat durch Holen einer gesamten energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette nach Deutschland (hinzukommen hohe Herstellkosten der Erneuerbaren vor allem durch vermehrtes Arbeitsvolumen in der Fertigung). Was nicht nur die Lohnsteuereinnahmen, sondern auch die konsumtive Nachfrage vermehrt, sowie die Versichertengemeinschaft entlastet. Zudem findet renditesuchendes Kapital Investitionsmöglichkeiten im Bereich der „Erneuerbaren“, was Kosten- und Renditedruck aus den Kapitalmärkten genommen und Kapitalgewinnen aufgeholfen hat — Stichwort Investitionsnotstand. Zudem wird auch der Euro stabilisiert in dem Maße, als weniger Fremdwährung für den Kauf von Energierohstoffen benötigt wird.

    Nicht zuletzt sind die Erneuerbaren ein Arbeitsbeschaffungsprogramm, Zugleich haben sie dem allgemeinen Trend zu sinkenden Herstellkosten in der Warenproduktion und so zugleich zu sinkenden Gewinnen entgegengewirkt.

    In keinem anderen Zweig der Warenproduktion wäre dieser versteckte Keynesianismus möglich gewesen, zumal höhere Energiepreise keynesianische Kosten quasi sozialisieren, indem sie diese auf alle Wirtschaftszweige einigermaßen gleichmäßig abwälzen (mit Ausnahme von überdurchschnittlich energieintensiven Branchen).

    Keynesianische Politik findet ihre Grenze in den technischen Bedingtheiten der Branche — siehe die energiewirtschaftlichen Ausführungen von Prof. Vahrenholz. Allerdings verschieben keynesianische Politiken ökonomische Probleme zulasten wachsender Schuldenaufnahme von Staat und Unternehmen in die Zukunft bzw. vergrößern sie deren Fallhöhen.

    Sagen wir es so: Kapitalismus ist, wenn man es trotzdem tut. Denn leider ist Geld „kein Automat mit Lieb‘ im Leib“, so Marx. Aber wer schon möchte die Flinte auch nur eine Sekunde zu früh ins Korn werfen. Lauert hinter dem Kapitalismus doch der Sozialismus als Rückkehr in Grundrentenwirtschaft bzw. in eine industrielle Version des vormodernen Totalitarismus von Grundherren und Leibeigenen. Ein Schelm, wer jetzt an Klaus Schwab und das WEF denkt. Halten den Great Reset doch weder Ochs‘ noch Esel auf in seinem globalen investorenelitesozialistischen-digital-automatisch-transhumanistischen Lauf. Werden doch alle zu Ochsen und Eseln gemacht werden.😁

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  2. No_NWO schreibt:

    Zum Thema der von Herrn von Weizsäcker in die Debatte gestellten Energieeffizienz gibt es die Kenngröße EROI [kWh/kWh]. EROI steht für Energy Returned On Invested und betrachtet die Energieeffizienz von Energieerzeugungsanlagen. Der Wert im Zähler ist die von einer Anlage während ihrer gesamten Betriebsdauer erzeugte Energiemenge. Der den Nenner bildende Wert berücksichtigt die während des gesamten Lebensprozesses einer Energieproduktionsanlage zum Zwecke der Planung, der Errichtung, des Betriebs sowie des Rückbaus und der Entsorgung aufgewendete Energiemenge.

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