Dank unseren Protesten strahlt der Bayerische Rundfunk die Hetzsendung „Gegen den Wind“ nicht noch einmal aus!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Wie viele andere Bürger habe ich gegen die vom Bayerischen Rundfunk produzierte Hetzsendung „Gegen den Wind“ protestiert: Weiterlesen

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Schreiben an den Autor von „Im Kampf gegen Windmühlenflügel: Streit um die Windenergie“

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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‌Sehr geehrter Herr Land,
ich habe erfahren, dass Sie einen Film mit dem Titel „Im Kampf gegen Windmühlenflügel“ vorbereiten. Ich erlaube mir, Sie auf folgende Sachverhalte hinzuweisen.
1. Der Außenbereich ist strenggeschützt. Nur privilegierte Vorhaben sind dort zulässig. Um Windkraftanlagen im Außenbereich zu ermöglichen, hat der Bundestag diese Bauvorhaben 1996 privilegiert. Damit hat er der Windindustrie ermöglicht, sich im gesamten Naturraum einzuklagen. Die Folgen für die Natur sind verheerend. Ich weise bezüglich der Entwicklung des Rotmilanbestands auf die wissenschaftlichen Studien von Christoph Grüneberg und Johanna Karthäuser („Die Vogelwelt“, 2019, Heft 2) und Jakob Katzenberger und Christoph Sudfeldt („Der Falke“, 2019, Heft 11) hin. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs, da neben vielen Arten auch die Wasserverhältnisse und viele andere Aspekte betroffen sind. Im Brandfall setzen die Karbonfasern kanzerogene Stoffe frei. Schwefelhexafluorid ist ein schwereres Treibhausgas als CO2 und schadet dem Klima. Wertvolle CO2-Speicher wie Wälder, Moore und Grünland werden beim Windkraftausbau zerstört. Diese Vorgehensweise steht im Widerspruch zu Artikel 20a unseres Grundgesetzes, welcher dem Staat gebietet, die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere zu schützen. Diese verfassungsrechtliche Problematik sollte in Ihrem Film adäquat dargestellt werden, da das einzige dazu bisher vorliegende verfassungsrechtliche Gutachten eines Staatsrechtlers (Prof. Dr. Murswiek) den Verfassungsverstoß klar herausstellt. Ich verweise Sie auch auf den verfassungsrechtlich argumentierenden Widerstand von Staatsrechtler Norbert Große Hündsfeld und mir, welchen das Bundespräsidentialamt zur Kenntnis genommen hat und den der Bundspräsident bei der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit des Kohleausstiegsgesetzes berücksichtigen wird (vgl. dazu unsere Blogs).
2. Aber auch in anderen Gegenden der Welt entstehen beim Abbau der für die Windkraft benötigten Rohstoffe große Umweltschäden. Ich erwähne nur die Freisetzung radioaktiver und toxischer Substanzen und ihre unkontrollierte Abführung in die Umwelt beim Neodymabbau in China, an Grundwasserversalzungen bei der Siliziumgewinnung in Südamerika, an den fehlenden Arbeitsschutz bei der Kobaltgewinnung im Kongo und an die Lebensumstände in Angola, wo seltene Erden gewonnen werden, Frauen aber Neugeborene auf Müllhalden ablegen und die Patienten von Krankenhäusern draußen neben der Leichenhalle auf der bloßen Erde schlafen. Diesen Aspekt sollten Sie in Ihrem Film unbedingt berücksichtigen.
3. Die Klagen von Bürgern, Bürgerinitiativen, Gemeinden und Naturschutzverbänden gegen Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz entsprechen den Grundsätzen des Rechtsstaates. Sie richten sich gegen Gesetzesverstöße, welche von Politikern und der Windindustrie begangen werden. Die Rechtslage sollte in Ihrem Film korrekt dargestellt werden.
4. Die Deutsche Schutzgemeinschaft Schall für Mensch und Tier, aber auch eine Reihe von ergangenen Gerichtsurteilen dokumentieren eine große Anzahl von Körperverletzungen durch den von Windkraftanlagen emittierten Infraschall. Das Umweltbundesamt hat eine Studie angefertigt, aus der hervorgeht, dass diese Schädigungen stärker sind als bisher angenommen. Die Publikation dieser Studie wird seit einigen Monaten verzögert. Die nachgewiesene Existenz von Personen, die durch den von den Windkraftanlagen ausgesandten Infraschall geschädigt worden sind, sollte in Ihrem Film als eine Tatsache und nicht als eine bloße Hypothese behandelt werden. Ich verweise nur auf die Studien „The Impact of Wind Farms on Suicide“ von Prof. Dr. Eric Zou und „The impact of wind turbine noise on health“ von João Almeida, Mariana Alves-Pereira und Paulo Nossa im European Journal of Public Health, Band 29, Supplement I.
5. Ein Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts aus dem vergangenen Jahr dokumentiert die Rechtsbeugung des Landesgerichts Itzehoe bei einem Urteil in Bezug auf Körperverletzungen durch einen Windkraftbetreiber. Ich bitte Sie in Ihrem Film zu berücksichtigen, dass der Rechtsstaat im Zusammenhang mit dem Windkraftausbau Schaden erleidet.
6. Sendungen öffentlich-rechtlicher Sender wie „Angriff auf die Windkraft“ (WDR) tragen eine aggressive Propaganda gegen Kritiker der Energiewende und sogenannte „Klimaleugner“ vor. Ich weise Sie darauf hin, dass die Meinungsfreiheit auch solche Meinungen anderer Personen schützt, die man selbst für unrichtig hält.
7. Der Artenschutz wird in den Sendungen öffentlich-rechtlicher Sender in der Regel verzerrt dargestellt. Die Europäische Vogelschutzrichtlinie und FFH-Richtlinie stellen deutlich heraus, dass sämtliche Exemplare der geschützten Arten zu schützen und ihre Vorkommensgebiete als Schutzgebiete auszuweisen sind. Die Tötung einzelner Indiduen betrifft stets ein Brutpaar und seine Nachkommenschaft und gefährdet angesichts der Fragilisierung der bedrohten Arten häufig die gesamte Population. Ich fordere Sie auf, diesen Sachverhalt adäquat darzustellen.
8. Die Sendungen öffentlich-rechtlicher Sender enthalten häufig eine Hetze gegen Artenschützer. So wurden die Aktivitäten des VLAB in der Sendung „Gegen den Wind“ unrichtig darstellt, indem sein breites Betätigungsfeld auf Klagen gegen Windparks reduziert wurde und der VLAB in einen Zusammenhang mit der Kohle- und Atomindustrie gestellt wurde, der nicht gegeben ist. Im Anschluss an diese Sendung erhielt dieser anerkannte gemeinnützige Naturschutverband Beschimpfungen und Morddrohungen. Volieren seines Habichtkauzprojekts wurden zerstört. Ich fordere Sie auf, in Ihrer Sendung auf aggressive Hetze gegen Naturschützer zu verzichten.
Es ist nicht hinzunehmen, dass die öffentlich-rechtlichen Sender andere Grundwerte vertreten, als diejenigen, die in unserer Verfassung als Schutzgüter eindeutig festgelegt sind.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Rene Sternke

Erläuternde Nachbemerkung

Die Sendung „Im Kampf gegen Windmühlenflügel: Streit um die Windenergie“ wird am 16. August 2020 um 11.04 Uhr und um 23.04 Uhr auf WDR5 ausgestrahlt. Es handelt sich also um eine flankierende Sendung zum Investitionsbeschleunigungsgesetz. Die konzertierte Kampagne der öffentlich-rechtlichen Sender gegen den Artenschutz setzte zeitgleich mit der Publikation von Peter Altmaiers „Aufgabenliste zur Schaffung von Akzeptanz und Rechtssicherheit für die Windenergie an Land“ ein, die mit einer Reihe von Gesetzen, zu denen auch das Investitionsbeschleunigungsgesetz gehört, umgesetzt wird. Diese Aufgabenliste beruht auf dem „BWE-Positionspapier: Aktionsplan für mehr Genehmigungen“. Die öffentlich-rechtlichen Sender bestreiten jedoch, dass sie die Regierungspolitik, wie wird es von Staatssendern unter Diktaturen her kennen, propagandistisch begleiten. Vgl. dazu den Brief des rbb, den ich unter meinem Beitrag „rbb: Pro & Contra zur Nutzung der Windenergie – ohne juristische Würdigung“ reproduziere. Unter den Reposts meiner Blogbeiträge auf den Facebook-Seiten der Bürgerinitiativen werde ich in den Kommentaren der Leser regelmäßig dafür verspottet, dass ich nicht mitbekäme, dass die öffentlich-rechtlichen Sender „Staatssender“ seien.

Vgl. auch „Der Dichter Ulrich Land bedichtet die Windkraft“

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

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Quelle: Im Kampf gegen Windmühlenflügel: Streit um die Windenergie

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Sollten Sie auf dieser Seite Werbung sehen, so bitte ich Sie ausdrücklich, diese Produkte auf keinen Fall zu kaufen, sondern das Geld einem gemeinnützigen Verein zu spenden.

Naturschutzinitiative e.V.

Deutsche Schutz-Gemeinschaft für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.)

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Meine Hommage an Julia Neigel auf Umwelt-Watchblog

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Auf Umwelt-Watchblog findet sich ein Interview mit Julia Neigel: https://umwelt-watchblog.de/popsaengerin-neigel/ Darunter steht mein Kommentar: Weiterlesen

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Zwischenbilanz: die 15 bisher meistgelesenen Beiträge auf diesem Blog

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Die Auswertung beruht auf der Statistik meiner Seite. Einige Beiträge sind auf windwahn.com, der maßgeblichen Seite für alle Windkraftgegner, viel öfter gelesen worden als hier, z.B. „Bahnbrechendes Urteil des OLG SH“. Dieser Beitrag wurde auch auf der hervorragenden Seite ajmarciniak in englischer Sprache unter dem Titel „Groundbreaking verdict of the Higher Regional Court SH“ publiziert. Weiterlesen

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Nach der BR-Hetze: Anschlag auf das Habichtskauzprojekt des VLAB

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Am 17. Juni strahlte der Bayerische Rundfunk erstmalig die gegen den VLAB gerichtetete Hetzsendung „Gegen den Wind – Windkraft in der Diskussion“ aus. Der VLAB wurde dadurch Zielscheibe von Morddrohungen und Beschimpfungen. Wenig später fand auch ein erneuter Anschlag auf das verdienstvolle Habichskauzprojekt des VLAB statt. Weiterlesen

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BR: Die Hetzsendung „Gegen den Wind“ entspricht der „journalistischen Ausgewogenheit“ und der „journalistischen Sorgfaltspflicht“

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Als Reaktion auf meine Kritik der Sendung „Gegen den Wind“ (vgl. „Der Bayerische Rundfunk schafft Feindbilder und spaltet die Gesellschaft“) ließ mir der Bayerische Rundfunk nachstehende Antwort durch den zuständigen Programmdirektor Thomas Hinrichs zukommen. Zwischen der Wahrnehmung der Verantwortlichen in den öffentlich-rechtlichen Medien und derjenigen der Naturschützer, der Bewohner des ländlichen Raums und der zahlreichen Windkraftkritiker oder -gegner, die alle als rundfunkbeitragzahlende „Gegenseite“ angesehen werden, gibt es offenbar nicht einmal mehr eine teilweise Übereinstimmung. Ich bitte den Leser (die Leserin ist im generischen Maskulinum stets mitgedacht und mitangesprochen) darum, die Bemerkungen von Herrn Hinrichs mit der Sendung zu vergleichen. Weiterhin fordere ich den Leser auf, beim Rundfunkrat des BR ebenfalls Beschwerde gegen die Verstöße gegen den BR-Staatsvertrag und das Bayerische Rundfunkgesetz einzulegen und die Abberufung des Intendanten zu fordern (vgl. „Forderung der Abberufung des Intendanten des BR wegen Verstößen gegen den Staatsvertrag des BR; § 11, Absatz (3), und das Bayerische Rundfunkgesetz, Artikel 4, Absatz (1)“). Weiterlesen

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Forderung der Abberufung des Intendanten des BR wegen Verstößen gegen den Staatsvertrag des BR; § 11, Absatz (3), und das Bayerische Rundfunkgesetz, Artikel 4, Absatz (1)

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Wie ich erfahren habe, ist es notwendig, dass möglichst viele Beschwerden beim Rundfunkrat des BR (gremienbuero@br.de) eingehen müssen, damit der Rundfunkrat aufgrund statistischer Auswertungen veranlasst wird, den Intendanten nicht erneut zu berufen. Ich fordere in meiner nachstehenden Beschwerde beim Rundfunkrat des BR die Abberufung des Intendanten, da er mit seiner Berichterstattung zum Thema ‚Windkraft‘ gegen den Staatsvertrag und das Rundfunkgesetz verstößt. Fordern auch Sie beim Rundfunkrat die Abberufung des Intendanten des BR wegen der Hetzsendung „Gegen den Wind – Windkraft in der Diskussion“! Weiterlesen

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Der Bayerische Rundfunk schafft Feindbilder und spaltet die Gesellschaft

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Für Oliver Westphal, der den Text angeregt hat

Die Sendung „Gegen den Wind – Windkraft in der Diskussion“ des Bayerischen Rundfunks verficht die Interessen der Windkraftbranche mit großer Aggressivität. Sie errichtet zu diesem Zweck Feindbilder und versucht, die Gesellschaft zu spalten. Ihre Darstellung ist einseitig und parteiisch. Weiterlesen

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Einzug der Alternativlosigkeit in Bayern?

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Aiwangers Windkraft-Offensive

In der Sendung „Aiwanger kündigt Windkraft-Offensive an“ des Bayerischen Rundfunkts äußert sich der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger folgendermaßen: Weiterlesen

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Windkraftpropaganda: Die öffentlich-rechtlichen Sender plagiieren sich gegenseitig

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Die Sendung „Energie der Zukunft. Windkraft ist nicht die Lösung“ des Bayerischen Rundfunks ist noch niveauloser als die Sendung „Die Wahrheit über … Windkraft“ des rbb, für die sie wahrscheinlich das Vorbild geliefert hat. Hie wie da dient die Kritik als Köder, um dann die Propaganda loszulassen. Weiterlesen

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