Schreiadler

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Schreiadler gehören zu den sehr selten gewordenen Arten. Sie sind im Anhang I der Europäischen Vogelschutzrichtlinie erfasst. Das bedeutet, dass für sie besondere Maßnahmen ergriffen und ihre Vorkommensgebiete als Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen. Es gibt in Deutschland nur noch ca. 100 Brutpaare, 80 in Mecklenburg-Vorpommern und 20 in Brandenburg. Im Grenzgebiet Brandenburg und Vorpommern, welches vom Windkraftausbau besonders stark betroffen ist, da beide Länder ihre Windkraftanlagen dort konzentrieren, brüten noch mehrere Paare. Daher verdient diese Gegend besonderen Schutz. Schreiadler stellen sehr hohe Ansprüche an ihren Lebensraum und finden daher nur noch selten Bedingungen, unter denen sie leben können. Sie sind auf Laubwälder und extensive Wiesen und Feuchtgebiete angewiesen. Sie legen nur zwei Eier und das ältere Junge tötet das jüngere in der Regel. Daher ist eine Population bereits bei dem Verlust eines einzigen Individuums gefährdet. Laut Totschlagstatistik der Vogelschutzwarte Brandenburg wurden in Deutschland bis Januar 2019 fünf erschlagene Schreiadler gemeldet, davon drei in Mecklenburg-Vorpommern und eines in Brandenburg. Da es sich bei diesen Meldungen nur um Zufallsfunde handelt, ist davon auszugehen, dass die Verluste wesentlich höher sind. Das Kollisionsrisiko für Schreiadler ist hoch, da ein Gewöhnungseffekt gegenüber Windkraftanlagen eintritt. Die Tiere schauen bei der Jagd nach unten und finden am Fuß der Anlagen günstige Nahrungsbedingungen. Zudem wurde laut NABU bereits eine Reihe von Schreiadlerhorsten im Vorfeld von Genehmigungen von Windparks vernichtet. Die Verluste von Brutbäumen können nicht leicht kompensiert werden, da Schreiadler hier sehr hohe Ansprüche stellen. Die Arbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten empfiehlt Mindestabstände von 6000 Metern zwischen Schreiadlerhorst und Windkraftanlagen. Damit dürfte beispielsweise bei Battinsthal kein Windpark ausgewiesen und genehmigt werden, da drei der Anlagen im Territorium des in der Radewitzer Heide brütenden Schreiadlers liegen. Wie der Umgang mit dem Rotmilan zeigt auch der Umgang mit dem Schreiadler exemplarisch, dass die Landesregierungen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern nicht allein die Europäische Vogelschutzrichtlinie missachten, sondern auch den Artikel 20a des Grundgesetzes, der eine Verschlechterung des Zustandes der Umwelt verbietet. Weiterlesen

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Neu! Aktuell!! Grüne!!! Wald??? Der kann jetzt weg!

Ein Gastbeitrag von Dr. rer. nat. Anton Schober

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Die noble Fabrik Tesla will nun in Brandenburg sehr noble SUV’s bauen. Umweltschutz? Muss nicht sein, sagt das zuständige LandesUMWELTamt und genehmigt den Kahlschlag vorab ohne vorgeschriebenen Schnickschnack wie Artenschutz u.ä. … Weiterlesen

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Windkraft in Sachsen oder Die CDU nach der Wahl

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In Brandenburg und in Thüringen haben CDU-Politiker wie Jens Koeppen und Mike Mohring einen windkraftkritischen Wahlkampf geführt. Der Wahlkreis des ersteren CDU-Wahlkämpfers, die Uckermark, wird nun, nach der Wahl, ärger denn je vollgespargelt, der zweite CDU-Mann wird ganz und gar ausgewechselt. Weiterlesen

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ETH-Studie, reloaded

Ein Gastbeitrag von Dr. rer. nat. Anton Schober 

Am 4. Juli 2019 erschien in SCIENCE ein Artikel der ETH Zürich (The Global Tree Restoration Potential) über eine recht simple Lösung des Problems, wie wir den seit der Industrialisierung vor etwa 200 Jahren angehäuften CO2-Überschuss in der Atmosphäre wieder loswerden könnten. Die Idee ist so simpel und leicht zu verstehen, dass die Studie eher einer Fleißarbeit einer Leistungskursklasse Ökologie gleicht als dem Produkt einer Elite-Universität der allerobersten Kategorie. Weiterlesen

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Notwendigkeit eines bundeslandübergreifenden Widerstands

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Da das oberste Planungsprinzip darin besteht, die Windräder an die Landesgrenzen zu stellen, ist es notwendig, einen bundeslandübergreifenden Widerstand zu organisieren. Das Kalkül der Regionalplaner besteht darin, dass der Widerstand an den Rändern automatisch halbiert wird, weil hinter der jeweiligen Landesgrenze nichts ist. An den Landesgrenzen entstehen enorme Agglomerationen und eine Häufung von Erkrankungen am Windturbinensyndrom. Die bedrohten Arten werden gemäß dem Prinzip der Vorprägung vergrämt und getötet. Weiterlesen

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Wie die Windkraft Menschen gesundheitlich zugrunde richtet

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Der Retziner Pfarrer Matthias Jehsert (Gemeinde Ramin), der durch die Einladung zur 1. Bismarker Mahnwache durch die Bürgerinitiative Bismark in heftigen religiösen Eifer versetzt worden war, schleuderte gleich einem Propheten aus dem Alten Testament seinen menschengemachterklimawandelgläubigen Zorn gegen die „Krawall-Postwürfe“ der „Klimaleugner und unsolidarischen Egoisten“: „Windkraft ist die einzige Brückentechnologie, die funktioniert!“ Sie funktioniert besonders gut für Raminer Latifundisten, die gleich zwei Windfelder haben wollen (vgl. Wie bestellt man ein Windfeld?). Ich habe ihm mit meinem Brief an Pfarrer Jehsert geantwortet. Rüdiger Bartel, eines der Infraschallopfer aus Büssow (Stadt Penkun), hat dem frommen Mann ebenfalls geschrieben. Sein Schreiben ist für mich vor allem deshalb berührend, weil es dokumentiert, wie die Windkraft Menschen gesundheitlich zugrunde richtet. Weiterlesen

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Rüdiger Bartel: Wir müssen uns wehren!

Die Rede von Rüdiger Bartel (BI Penkun) auf der 1. Bismarker Mahnwache

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Folgende Rede hielt der Büssower Bürger Rüdiger Bartel (BI Penkun) auf der 1. Bismarker Mahnwache.

Liebe Mitstreiter(innen).
ich möchte zu den grenznahen Bebauungen sprechen, die zur Zeit massiv an den Rändern in Brandenburg und MV stattfinden. Weiterlesen

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