Die Reaktion des Landrats des Kreises Vorpommern-Greifswald auf die Aktion „Von unten nach oben“

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Vergleichen wir die Antwort des Landrats Michael Sack (CDU) auf das Schreiben, das ich im Rahmen der Aktion „Von unten nach oben“, an den Landkreis Vorpommern-Greifswald gesandt habe, mit der Ablehung der Petition zum Battinsthaler Appells durch den Vorsitzenden des Petitionsausschusses Manfred Dachner (SPD) und dem Antwortschreiben auf den Brief des Bündnisses der Bürgerinitiativen gegen Windkraft des Kreises Vorpommern-Greifswald an Ministerpräsidentin Schwesig (SPD), den Christian Pegel (SPD), an den sie die Sache weitergereicht hatte, durch den Abteilungsleiter im Energieministerium Christian Dahlke abfassen ließ, so tritt uns die moralische Integrität des Landrats wohltuend vor die Augen. Während Schwesig, Pegel, Dahlke und Dachner den Bürgern mit unvorstellbarer Arroganz und Ignoranz begegnen, spricht aus dem Schreiben des Landrats Problembewusstsein und Anteilnahme. Weiterlesen

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Manuela Schwesig lässt dem Bündnis der Bürgerinitiativen durch das Energieminsterium antworten

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Das Bündnis der Bürgerinitiativen gegen Windkraft des Kreises Vorpommern-Greifswald hatte sich an Ministerpräsidentin Schwesig gewandt und auf die Erkrankungen, die auf Infraschallemissionen von Windparks zurückzuführen sind, hingewiesen.

Ein solcher Hilferuf direkt an die Ministerpräsidentin schien all denen begründet, die die Videobotschaften der Ministerpräsidentin gesehen hatte, in denen die schwer erkrankte Politikerin ihr Mitgefühl mit denjenigen zum Ausdruck bringt, die ebenfalls erkrankt sind: Du bist nicht allein! Ihr seid nicht allein! Weiterlesen

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27.2.: Einwohnerversammlung zum Windpark Battinsthal

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Am 27. Februar 2020 findet um 17 Uhr in der Sporthalle Krackow eine Einwohnerversammlung zum Windpark Battinsthal statt.

Schlachtenbummler willkommen! Weiterlesen

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Mecklenburg-Vorpommern – verraten und verkauft an die Windkraft

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Die Bundesregierung will 1000 Meter Abstand zwischen Windrädern und Wohngebäuden für Siedlungen ab fünf Häusern.

Sogleich fordert die Windkraftbranche in Mecklenburg-Vorpommern ein klares Bekenntnis zu ihren Interessen. Diese Abstände dürften nur 800 Meter betragen, verlangt Georg-Johann Jäger, Chef des Landesverbandes Erneuerbare Energien MV (LEE). Weiterlesen

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Die Hässlichkeit der Windräder Ästhetik der Unfreiheit

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Dieter Hoffmann alias Rother Baron hat auf Ilka Hoffmanns und meine eigene Bitte hin einen wunderbaren Essai unter dem Titel „Entfremdung und Gewalt. Zur negativen Ästhetik von Windkraftanlagen“ verfasst. Die Hässlichkeit der Windkraft-anlagen erschließt sich jedem, der ihnen direkt gegenübersteht. Sie verschwindet bei der medialen Vermittlung durch einen Film oder ein Bild, weil mit Größe und Dynamik wesentliche ästhetische Eigenschaften, die sie charakterisieren, verlorengehen. Weiterlesen

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Anti-Windkraft-Demo in Schwerin

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Der Freie Horizont lädt am 4. September 2019 zu einer Anti-Windkraft-Demo in Schwerin ein. Die Forderungen sind diejenigen, die in derselben Stadt bereits beim Sternenmarsch am 17. Mai und auf der Sitzdemo vom 19. Juni gestellt worden sind. Weiterlesen

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Brandstifter und Propheten

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Solange ich zurückdenken kann, ereignen sich regelmäßig in den Sommern große Waldbrände. In der Regel handelt es sich um Brandstiftungen, also Straftaten.

Erst neuerdings werden diese Straftaten als Symptome des Klimawandels interpretiert. Weiterlesen

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Sommerreise durch die Windfelder oder: Mensch und Natur im Einklang mit der Windkraft?

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Die Landesregierung von Mecklenburg Vorpommern vertritt die Auffassung, dass Windparks touristische Attraktionen seien (vgl. meinem Beitrag „Zur positiven Wirkung der erneuerbaren Energien auf den Tourismus“). Diese Auffassung war mir immer wie der größte Irrsinn vorgekommen, da ich niemanden kenne, der in der Nähe eines Windparks Urlaub machen wollte.

Nun hat Stephan Stallmann in Emmertal tatsächlich ein Exemplar ausfindig gemacht, dass eine Sommerreise durch die Windfelder unternimmt und sich auf einer „Klimatour“ von einem Windpark im Bus (vermutlich CO2-frei) zum nächsten karren lässt. Es handelt sich um den niedersächsischen Energieminister Olaf Lies (natürlich SPD). NWZ online veröffentlichte darüber einen Artikel mit dem Titel „Sommerreise des Energieministers“. Diesen Artikel von Lars Laue muss man unbedingt lesen! Man muss allerdings vorher seinen Kinnladen festbinden, weil er bei der Lektüre unweigerlich herunterklappen wird und vielleicht sogar ausgerenkt werden könnte.

Es wird beschrieben, wie dieser SPD-Politiker oben auf ein Windrad hinauffährt und dabei im Fahrstuhl „begeistert von der Anlage“ Interviews gibt, in denen er die üblichen hohlen Phrasen der Lobbyisten der Branche von sich gibt, als ob es seine persönlichen Gedanken und Eindrücke wären. „Er freue sich, wenn er Windenergieanlagen sehe, sagt Lies, auch wenn die Windparks natürlich in Einklang mit Mensch und Natur gebracht werden müssten.“

Lars Laues letzter Absatz lautet: „Zurück auf dem ostfriesischen Acker neben dem Stromproduzenten mit einem Rotordurchmesser von 127 Metern gibt Lies sich gewohnt bodenständig. ‚Ich hätte da oben gern noch einen Tee getrunken.‘ Doch der ‚Klimatour-Bus‘ wartet schon und rollt, kaum ist der Minister an Bord, weiter in Richtung Bürgerwindpark Hinte.“

Wichtig an diesem Zeugnis ist, dass selbst solch ein Mensch, bei dem nicht mehr unterscheidbar ist, kann ob es sich um eine Marionette der Windindustrie oder eine Mutante des postmodernen technischen Zeitalters handelt, noch einräumt, dass die Windparks sich nicht im Einklang mit Mensch und Natur befinden. Sie sind inhuman und naturzerstörend.

Wie aber können die Windparks mit Mensch und Natur in Einklang gebracht werden?

Als ich 2016 in Ferdinandshof mit Christian Pegel, dem Energieminister von Mecklenburg-Vorpommern, diskutierte, vertrat er die Auffassung, dass sich die Wahrnehmung der Menschen mit der fortschreitenden Veränderung ihrer Umwelt verändern und an diese veränderte Umwelt anpassen werde, sodass sie sich an die Windräder gewöhnen und sie irgendwann nicht mehr als etwas Besonderes oder gar Störendes in der Landschaft wahrnehmen würden. Trifft diese Hypothese zu, würde das bedeuten, dass die Menschen eine Landschaft ohne Windräder, die viele heute als Heimat fühlen, irgendwann einmal als leer und sinnlos empfinden könnten.

In jener Zeit waren die Windräder für mich noch in erster Linie ein ästhetisches Problem und ich frage mich noch heute, was man dem postmodernen ästhetischen Relativismus eines Christian Pegel für Argumente entgegensetzen kann. Ich könnte mich auf Kant und Goethe berufen, für die das Naturschöne noch das Paradigma der Schönheit war. Ich könnte mich auf Botho Strauss berufen, für den die Windparks „die Auslöschung aller Dichterblicke der deutschen Literatur von Hölderlin bis Bobrowski“ sind und der die Geschäfte-macher der Windindustrie und ihre Komplizen „die Schänder der Landschaftsseele“ nannte.

Mit den Worten „Auslöschung aller Dichterblicke“ deutet Strauß die Landschaft als zentralen Teil unseres (wenn das Wort noch erlaubt ist:) nationalen kulturellen Erbes. Mit dem Ausdruck „Landschaftsseele“ verweist Strauß auf die Bedeutung der Landschaft als Bild und Gleichnis unser inneren Welt. Mit den Landschaften vernichten wir unseren inneren Reichtum. Lothar Meyer, einer der Unterzeichner der Rotmilan-Petition, drückte das so aus: „zerstörte Landschaften schädigen auch Menschen“. In der „Kritik der Urteilskraft“ sieht Kant die Fähigkeit, das Naturschöne zu empfinden, als Voraussetzung für die Fähigkeit an, moralisch zu empfinden.

Tatsächlich schreitet der ästhetische Relativismus Hand in Hand mit einem ethischen Relativismus voran und selbst Intellektuelle in meinem Umfeld, mit denen ich diskutiert habe und die an den schmutzigen Geschäften mit der Windkraft nicht beteiligt sind, halten es für vertretbar, dass andere Menschen durch den von Windkraftanlagen ausgesandten Infraschall in ihrer körperlichen Unversehrtheit geschädigt werden, damit CO2-arm Energie produ-ziert wird. Diesen Standpunkt vertritt auch das BUA, das zwischen Gesundheit und Windkraft abwägt (vgl. Infraschall – das, was man nicht hört und wovon man nichts wissen will). CDU, SPD und Linke im brandenburgischen Landtag umschreiben die Körperverletzung euphemistisch mit dem Wort „Beeinträchtigungen“ und auch Olaf Lies umspielt diesen Punkt mehr oder weniger elegant, wenn er vom fehlenden „Einklang [der Windkraft] mit Mensch und Natur“ spricht. FAZ und Focus eiern herum. Ich glaube sogar und befürchte, dass es sich bei der Opferung der Landbevölkerung um einen stillen (unausgesprochenen) gesellschaftlichen Konsens handelt.

Es wäre durchaus vorstellbar, dass man den Einklang der Windkraft mit Mensch und Natur herstellt, indem man, den Menschen als Maß aller Dinge nehmend, Windkraftanlagen von einer solchen Größe produziert, dass sie mit Mensch und Natur verträglich sind. Mein etwas abseits vom Dorf wohnender Nachbar Jens Kalanke hat solche Anlagen. Hier könnte zumindest auf dem Lande und vielleicht auch in den Städten ein Teil der Energieversorgung geleistet werden. Aber so etwas wird nicht gefördert, wie man auch die Förderung für kleinere von Privatleuten betriebene Fotovoltaikanlagen zurückfährt, weil es um „Klimarettung“, d. h. das Geschäft für die Konzerne geht, die auch nicht ein paar Krümel vom ganzen Kuchen abgeben wollen. Da die Anlagen immer größer werden, soll der Einklang der Windkraft mit Mensch und Natur offenbar anthropotechnologisch hergestellt werden, indem sich der Mensch durch natürliche Auslese, die möglicherweise durch medizintechnische Maßnahmen unterstützt wird, an diese Technologie anpassen soll.

Selbst wenn es dem Homo Deus gelingen sollte, sich so zu verändern, dass er die inneren Vibrationen seines eigenen Körpers mit den von den Windkraftanlagen erzeugten Vibrationen so in Einklang zu bringen vermag, dass er nicht mehr dadurch erkrankt, sondern vielleicht sogar, wenn kein Windrad in seiner Nähe läuft, tot umfällt, selbst wenn es ihm gelingen sollte, entsprechende Haustiere zu züchten, so bleiben doch noch immer die Wildtiere, die in einer solchen Welt keine Überlebenschance haben und von denen viele Arten bereits jetzt durch das Zusammenspiel von Windkraft mit anderen Faktoren der Industrialisierung der außerstädtischen Räume erbarmungslos ausgerottet werden.

Und diese Tatsache kann ich nicht hinnehmen.

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Infraschall – das, was man nicht hört und wovon man nichts wissen will

 

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Hommage à Jutta Reichardt

Infraschall in der wissenschaftlichen Literatur und in den Medien

Die gesundheitsschädigende Wirkung von Infraschall ist sattsam bekannt und in der medizinischen Fachliteratur ausgiebig nachgewiesen. Die Kliniken Beelitz haben bereits 2014 ein Positionspapier zum Thema „Neurologische Patienten und Windkraftanlagen“ publiziert. Weiterlesen

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Betriebsblind baut Pegel sein Kartenhaus weiter

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Unter der Überschrift „Windkraft: Suche nach Chancen“ berichtet der heutige Nordkurier (S. 4) in einer nicht unterzeichneten Meldung von Energieminister Pegels (SPD) Plänen, Industrie-arbeitsplätze in der Windkraft-Branche nach Mecklenburg-Vorpommern zu bringen. Zu diesem Zweck will er 2,2 Millionen Euro verschleudern. Weiterlesen

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