22. Montagsspaziergang: „Penkun steht auf“

Rede des Arztes Heiner Timm am 20. Juni 2022 auf dem Marktplatz von Penkun

Heute wieder einige Infos:

1) Am 11.06. wurde in Hamburg ein neuer Berufsverband gegründet mit der Bezeichnung „Hippokratischer Eid“. Mitglieder der ersten Stunde sind u.a. die Herren Bhakdi und Wodarg. Der Sinn ist u.a. und insbesondere, den Corona-Maßnahmen-Skeptikern Stimme und Einfluss zu verleihen, da sämtliche andere Berufsverbände, einschließlich der „freien Ärzte“, denen ich bislang zugetan war, dem allgemeinen Narrativ folgen und den „Piks“ empfehlen.

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Der gläserne Bürger: der Schnüffelei des Staates wehrlos aufgeliefert

Ich erinnere mich noch, wie ich 1987 von der DDR aus neidvoll zuschaute, wie die Bürger in der BRD gegen die Volkszählung Widerstand leisteten. Heute geht der Zensus 2022 unangefochten durch. Scheinbar bieten die Artikel 15, 16, 17 und 18 der Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) uns Bürgern die Möglichkeit, uns vor der Schnüffelei des Staates zu schützen. Aber – zumindest in Mecklenburg-Vorpommern – wurde der Datenschutz durch ein Landesgesetz ausgehebelt. Der Grund ist „das öffentliche Interesse“. Worin dieses öffentliche Interesse, das wichtiger sein soll als der Schutz des Einzelnen, bestehen soll, wissen wir nicht. Ob Naturzerstörung durch Windkraftanlagen oder Ausspähung der Bürger, „das öffentliche Interesse“ ist das Zauberwort, mit dem der Staat zunehmend seine Willkür rechtfertigt.

Meine Anfrage an das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern

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Belgien: Windräder direkt hinter dem Gartenzaun

Die belgischen Medien (Quellen unter den Abb.) berichten voller Empörung und Mitgefühl über eine junge Familie bei Namur, welcher unmittelbar hinter ihrem Garten drei Windräder, eines davon direkt in die Sichtachse, vor die Nase gestellt werden, 384m entfernt von dem Ort, an dem Maxime Swinnen täglich arbeitet.

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Anhaltende Corona-Proteste nach Scheitern der Impfpflicht

Penkun steht auf, zum 14. Mal am Montag, dem 11.04.2022 19 Uhr mit Grillfest

Rede des Arztes Heinz Timm

Liebe Bürger von Penkun und Umgebung,

heute gibt es was zu feiern: Die Allgemeine Impfpflicht wurde am letzten Donnerstag im Deutschen Bundestag abgeschmettert. Ich muss zugeben, dass ich damit nicht gerechnet habe. Umso größer, die Freude, dass man doch noch etwas in der Politik bewegen kann. Und wir dürfen voller Stolz sagen, dass wir ein klein wenig dazu beigetragen haben durch unsere Montagsspaziergänge und auch der Nordkurier durch seine regelmäßige positive Berichterstattung. Das wollen wir hier heute feiern. Herr Netzel lädt ein zu Grillwurst und Getränken. Ganz herzlichen Dank.

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Hoffnung aus Brüssel

Aus dem Artikel „Taxonomie: Diese EU-Regel könnte die Energiewende in Deutschland ausbremsen“ von Petra Blum, Verena von Ondarza und Nils Wischmeyer in der Süddeutschen

„Ohne das grüne Label in der Bilanz entfallen für Banken viele Anreize, grünere Projekte wie Windräder oder Photovoltaikanlagen günstiger zu finanzieren.“

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Auch in Deutschland gebe es Probleme mit der Rechtsstaatlichkeit und einer politisierten Justiz

Aus einer Debatte im Europäischen Parlament

 „Einige Redner warfen den EU-Institutionen vor, Ungarn und Polen aus politischen Gründen zu bestrafen und zwischen ‚besser‘ und ’schlechter‘ zu unterscheiden. Auch in anderen EU-Ländern wie Deutschland und Spanien gebe es Probleme mit der Rechtsstaatlichkeit und einer politisierten Justiz, sagten sie.“

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Jacques Attali über die Pandemie als Quelle strukturierender Ängste zur Ermöglichung einer Weltregierung

Es gibt nur drei Arten von Menschen auf der Welt: die Wenigen, die Dinge geschehen lassen, die etwas größere Gruppe, die beobachtet, wie sie geschehen, und die große Mehrheit, die nicht einmal weiß, dass sie geschehen.
Nicholas Murray Butler

Der Wirtschaftswissenschaftler Jacques Attali (geb. 1943) war von 1981 bis 1991 Sonderberater des französischen Präsidenten François Mitterand. Sein Denken übt noch heute großen Einfluss aus. Nachstehenden Text publizierte er 2009 in L’Express anlässlich der Schweinegrippepandemie. Paul Schreyer weist in seinem Vortrag Pandemie-Planspiele – Vorbereitung einer neuen Ära? darauf hin.

Jacques Attali

Vorankommen durch Angst

Die Geschichte lehrt uns, dass die Menschheit sich nur dann signifikativ entwickelt, wenn sie wirklich Angst hat: dann setzt sie zunächst Verteidigungsmechanismen in Gang; manchmal unannehmbare (Sündenböcke und Totalitarismen); manchmal unwirksame (Zerstreuung); manchmal wirksame (Therapien, welche, wenn notwendig, alle bisherigen moralischen Prinzipien beiseiteschieben). Dann, wenn die Krise einmal vorüber ist, transformiert sie diese Mechanismen, um sie mit der individuellen Freiheit vereinbar zu machen und sie in eine demokratische Gesundheitspolitik einzuschreiben.

Die einsetzende Pandemie könnte eine dieser strukturierenden Ängste erzeugen.

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Der NABU – Arm in Arm mit der Finanzwirtschaft

In seiner neuesten Pressemitteilung zeigt sich der NABU Arm in Arm mit der Finanzwirtschaft. Es ist ja auch evident, dass die naturzerstörerischen und unökonomischen Windräder, wenn man sie als reine Finanzprodukte betrachtet, vorteilhafter sind als Atomkraftwerke und Gaswerke.

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Wie lässt sich Habecks Umweltzerstörungsprogramm verhindern?

Ich habe mir das Habeck-Interview in den Tagesthemen angesehen und noch ein paar Beiträge vom Bayerischen Rundfunk zu Habecks Plänen gelesen. Windkraft soll zum „überragenden öffentlichen Interesse“ werden und dann sollen Abwägungen gegen den Artenschutz möglich werden. Das wollte schon die vorige Regierung und die Kanzlei Caemmerer Lenz hat es verhindert. Die Pläne verstoßen wie bereits die jetzige Praxis gegen das Grundgesetz (Art. 20a) und gegen die Europäische Vogelschutzrichtlinie und FFH-Richtlinie. Ich weiß aber nicht, welche Handlungsmöglichkeiten sich für uns daraus ergeben. Die Impfpflicht für bestimmte Berufstätige, die getroffen worden ist, zeigt ja, dass die Regierung sich über das Grundgesetz unbekümmert hinwegsetzt. Die EU toleriert bis jetzt Deutschlands Verstöße gegen die Richtlinien. Ich weiß nicht, ob der deutsche Sonderweg und die zunehmende Isolation Deutschlands für uns Gegner einer vollkommen irren Politik günstig sein kann. Der Klimaquatsch soll ja die Grundlage der gesamten europäischen Politik bleiben und in noch stärkerem Maße werden. Der Energiebedarf genügt offenbar nicht als Argument für den Bau von Kraftwerken dieser oder jener Art. Man will Angst vor dem Weltuntergang machen und Deutschland macht extra noch Angst vor der Atomkraft. Hinzu kommt die Corona-Angst, die genutzt wird, jegliche Form von Widerspruch zu diffamieren und zu diskreditieren. Ich bin vollkommen ratlos. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Naturschutzinitiative nicht aktiv und es ist mir nicht gelungen, eine Länderarbeitsgemeinschaft zu bilden. NABU, BUND usw. sind Habecks Handlanger und wurden von ihm auch als solche genannt. Die Idee, die Anwohner der WKA mit Geld zu ködern, ist die alte, die CDU/CSU und SPD schon lange hatten. Möglicherweise funktioniert das nun unter den Bedingungen massiver Verteuerung der Energie besser, weil viele Menschen und Unternehmen sich ohne solche „Erleichterungen“ die benötigte Energie nicht mehr leisten können. Der Spaß wurde zwar als Motor genannt, aber es wird wohl mehr auf Angst gesetzt. Ihre Idee, die korrekten Argumente zu streuen, also aufzuklären, war ursprünglich auch die meinige. Aber ich sehe, dass die Leitmedien eine rationale Argumentation unterbinden und dass diese Politik auf Angst und Gier aufbauen will, die mit einer moralisierenden Ideologie verbrämt werden. Habeck hat gesagt, dass der Strom billiger wird, wenn viel Wind weht. Der Journalist hat nicht gefragt, was passiert, wenn kein Wind weht. Dabei ist es jetzt schon so, dass der Strom bei starkem Wind zu Negativpreisen verkauft werden muss und bei fehlendem Wind zu hohen Preisen eingekauft wird. Aber Habeck, Baerbock, Scholz und Lindner wurden gewählt und mit Laschet wäre es auch nicht anders gekommen. Habeck hat ja den „überparteilichen Konsens“ hervorgehoben, um weitere Fragen des Journalisten abzublocken. Dieser Konsensquatsch müsste ausgehebelt werden, denn damit wird Konformismus und Opportunismus erzwungen. 

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