185. Mahnwache zum Schutz der Natur auf der Friedländer Großen Wiese

„Windräder aufgebaut – Natur versaut“, heißt es auf einem der Plakate, die auf der 185. Mahnwache des gemeinnützigen Naturschutzvereins Freie Friedländer Wiese e.V. gezeigt wurden.

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Entfremdung: nackte Äcker – blühende Industriegelände

„Vom nackten Acker zur blühenden Metropolregion Berlin-Szczecin“ lautet der Titel, den die Pasewalker Stadtwerke Zeitung ihrem Beitrag zur Errichung eines Birkenstockwerkes bei Pasewalk auf kostbarem Grünland – ich will ja gar nicht erst vom Klimaschutz und CO2-Speichern reden (vgl. Falsification Of The Atmospheric CO2 Greenhouse Effects Within The Frame Of Physics). Wie das Bild auf der Titelseite zeigt, handelt es sich um einen blühenden Acker. Die zu erreichtenden Werke, die auf den Plakaten vor dem blühenden Acker zu sehen sind, haben keine Ähnlichkeit mit blühenden Organismen. Dennoch ist von einem nackten Acker und von einer blühenden Metroporegion Szczecin-Berlin die Rede, wobei in Berlin sich um diese Region überhaupt nicht schert und Szczecin andere Vorstellungen von der Metropolregion hat, denn der Marschall der Woiwodschaft Westpommern sowie die Gemeinden Dobra und Kołbaskowo haben gegen die Windkrafplanungen des Regionalverbandes Vorpommern protestiert. Sicher wäre so ein Werk an einem anderen Ort, wo Betriebe aufgrund der Corona- und Sanktionspolitik geschlossen wurden und viele Menschen arbeitslos geworden sind, oder auch in Szczecin selbst sinnvoller, denn die Stadtwerke Zeitung spricht davon, dass nun in Pasewalk Arbeitskräfte angesiedelt werden müssten.

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Wachsender Protest gegen Windkraftanlagen

Nachfolgende Informationen hat mir Bernd Baumgart zugesandt:

Wachsender Protest gegen Windkraftanlagen

https://www.cicero.de/innenpolitik/habeck-ministerium-mahnwachse-widerstand-windkraft-vernunftkraft-susanne-kirchhof-interview

https://de.rt.com/inland/130122-hunderttausende-seltene-greifvogel-und-fledermause/

AKTUELL OBERZENT – WINDRADPROJEKT KOMMT VOR GERICHT:
Stadt Oberzent geht mit Klage gegen die Genehmigung von drei Anlagen im Katzenwinkel bei Etzean vor
Von Gerhard Grünewald
OBERZENT/MOSSAUTAL. Die Stadt Oberzent wird alle juristischen Register ziehen, um den Bau dreier Windräder im Katzenwinkel zwischen den Stadtteilen Etzean und Airlenbach zu stoppen. Eine entsprechende Reaktion auf die Genehmigung der Anlagen im mittleren Odenwald durch das Regierungspräsidium hat der parteilose Bürgermeister Christian Kehrer nun angekündigt. Wie berichtet, hatte die Landesbehörde einen Vorstoß des Fachunternehmens Juwi (Wörrstadt) intensiv geprüft und im Dezember positiv beschieden („Ja zu Windrädern über dem Stausee“, Ausgabe vom 4. Januar). Gegen diese Entscheidung richtet sich nun die Klage, die Oberzent beim hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel einlegen wird.

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Demokratie und Meinungsfreiheit à la Michael Kretschmer

Die Passage über die Corona-Proteste in dem FAZ-Interview mit Michael Kretschmer legt die Denkstrukturen dieses Politikers und – wie ich fürchte – wohl auch noch anderer Politiker frei. Er ist autoritäts- und wissenschaftsgläubig. Daher ist vermeint er, alles zu wissen, und ist für keine Argumente mehr zugänglich. Er hält autoritäts- und wissenschaftsgläubige Menschen für aufgeklärt, weil sie „der Wissenschaft vertrauen“. Er kann sich nicht vorstellen, dass Wissenschaftler sich irren können und dass Maßnahmen, für die mit guter Absicht getroffen worden sind, falsch sein können. Er meint, dass das Coronavirus beherrscht werde, weil es „genug wissenschaftliche Studien“ gäbe. Er versteht unter einem Dialog, dass er auf andere einwirkt und diese dann seine Argumente übernehmen. Da diese Diskussionsstrategie scheitern muss, projiziert er sein eigenes gedankliches Festgefahrensein und seine eigene Verstocktheit in sein Gegenüber. Er ist der Auffassung, dass Menschen, die ihm widersprechen und seinen Argumenten widerstehen, durch Fake-News in bösartigen Medien wie telegram zersetzt worden sind. Er hält andere Meinungen für Propaganda und staatliche Propaganda für Wahrheit. Er will die Äußerung anderer Meinungen als seiner eigenen verbieten. Er will den Demonstrierenden die Inhalte, für die sie demonstrieren sollen, vorgeben. Für ihn sind die Rollen klar verteilt: Der Staat ist das Subjekt der Politik und die Bürger sind das Objekt. Michael Kretschmer ist der Untertan par excellence.

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LMU München beabsichtigt Entlassung einer Mitarbeiterin wegen öffentlicher Kritik der Gesundheitspolitik

Schreiben an den Direktor des Pathologischen Instituts der LMU München Prof. Dr. med. Frederick Klauschen vom 2. Dezember 2021

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Klauschen,
ich habe einen Bericht über eine Mitarbeiterin Ihres Instituts gelesen, die sich aus dem Institut heraus kritisch zu den Corona-Maßnahmen geäußert habe (http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/lmu-stellt-mitarbeiterin-nach-wut-video-ueber-corona-massnahmen-frei-17663609.html). Ich habe dem Beitrag entnommen, dass die Mitarbeiterin eventuell gegen Vorschriften verstoßen hat und dafür sanktioniert werden soll. Das sehe ich ein. Ich halte es jedoch für unangemessen, dass eine Person für eine kritische Meinungsäußerung entlassen werden soll. Ich habe das betreffende Video nicht gesehen, sodass ich die fraglichen Äußerungen nicht kenne. Ich will es mir auch nicht ansehen. Ich kann die Meinung, die Ihre Mitarbeiterin geäußert hat, daher auch nicht inhaltlich beurteilen. Hier geht es jedoch um das Recht, seine Meinung frei zu äußern und zu verbreiten laut Art. 5 GG. Es ist sicherlich nicht zu billigen, dass Ihre Mitarbeiterin das aus den Räumen des Instituts heraus getan hat. Dennoch bitte ich Sie, diese Mitarbeiterin nicht zu entlassen und einen anderen Weg zu finden, diese Angelegenheit zu klären. Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen und empfinde es als bedrohlich, dass sich gegenwärtig eine Tendenz abzeichnet, Meinungsäußerungen und Meinungen zu sanktionieren. Wir müssen fremde Meinungen und auch solche, die wir für unrichtig halten, tolerieren.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. René Sternke

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Zu Hanna Thieles Kommentar einer Aussage Freiherrn Ernst Ulrich von Weizsäckers in einem Schreiben an mich

Der Kommentar Hanna Thieles, auf den ich mich beziehe, findet sich unter dem Beitrag „Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker und die Etablierung der These von der Klimaschädlichkeit des CO2 im politischen Diskurs“. Die Abbildung unter dem vorliegenden Beitrag wurde mit inhaltlichem Bezug auf Hanna Thieles Kommentar ausgewählt, in welchem sie auf die Aktualität der im letzten Viertel des Jahrhunderts entwickelten Rechtfertigungsargumentation der Atomkraft als CO2-freier Technologie hinweist.

Um den Kommentar von Hanna Thiele zu meinem Beitrag „Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker und die Etablierung der These von der Klimaschädlichkeit des CO2 im politischen Diskurs“, zu verstehen muss eine Diskussion kennen, die seit mehreren Jahren läuft. Hanna Thiele wirft dem 2007 verstorbenen bedeutenden Naturwissenschaftler Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker eine persönliche Schuld daran vor, dass die wissenschaftliche Hypothese, dass der steigende Kohlendioxydgehalt in der Luft zur Erderwärmung führe, im politischen Diskurs zu einem „Schreckgespenst“, wie es Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker in seiner Rede von 1979 nennt, ausgestaltet wurde. Dass die Menschheit mit einem solchen Schreckgespenst verängstigt, in Schach gehalten und zur Kasse gebeten wird, scheint mir evident. Doch auch ich bezweifle, dass die Schuld daran dem genannten Atomphysiker zuzuschreiben ist.

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Prof. Dr. Döhlers Kommentar zum Rezo-Klima-Katastrophen-Video

Vorbemerkung von René Sternke

Bereits nach Rezos erstem Zerstörungs-Video war durch die FAZ aufgedeckt worden, dass es sich nicht um die Meinungsäußerung eines Jugendlichen, sondern um eine sehr aufwändige Arbeit einer größeren Gruppe handelte. Die Koryphäen des PIK, welches mehr eine Lobbyinstitut für die Windindustrie und ähnliche Branchen als eine wissenschaftliche Forschungsinstitution ist, waren darin prominent inszeniert. Auch hier führen sie wieder durch Rezo hindurch das große Wort und werden auch teilweise im Abspann genannt. Das Video enthält die altbekannte Propaganda und nicht einen einzigen neuen Gedanken, wenn man davon absieht, dass Rezo der älteren Generation ein schlechtes Gewissen machen will, weil sie auf Kosten der Jüngeren von den Coronamaßnahmen profitiert hätte, sodass sie sich nun, indem sie die Grünen wähle, bei der jungen Generation bedanken müsse. Die Lehre vom menschengemachten Klimawandel, im letzten Drittel des verflossenen Jahrhunderts im Interesse der Atomindustrie, die tatsächlich beträchtliche CO2-Einsparungen ermöglicht, aufgebacken, dient in den Rezo-Videos der Propagierung der Erneuerbaren Energien.

Mit der Klima-Katastrophe setzt sich Prof. Dr. Döhler in seinen Kommentaren eingehend auseinander. Dr. Sebastian Lüning konfrontiert in der Klimaschau-Spezialausgabe „Rezo muss zur Klima-Nachhilfe“ seinerseits die Falschaussagen Rezos mit der Forschung. Ich möchte daher nur darauf hinweisen, dass der beständige exzessive Windkraftausbau, wie ihn Rezo in dem neuen Propagandavideo fordert (vgl. Abb.), objektiv nicht möglich ist. Vgl. „Windenergie: Die installierte Leistung und die erbrachte Leistung driften immer weiter auseinander“. Zwei neue wissenschaftliche Arbeiten bestätigen das:

  1. „Projections of northern hemisphere extratropical climate underestimate internal variability and associated uncertainty“ von Christopher H. O’Reilly, Daniel J. Befort, Antje Weisheimer, Tim Woollings, Andrew Ballinger & Gabriele Hegerl zeigt, dass sichere Wetterprognosen und damit auch Prognosen über die Verfügbarkeit der laut Merkel immer und überall verfügbaren Energieressourcen Sonne und Wind nicht möglich sind.
  2. „National growth dynamics of wind and solar power compared to the growth required for global climate targets“ von Aleh Cherp, Vadim Vinichenko, Jale Tosun, Joel A. Gordon & Jessica Jewell weist nach, dass die Praxis zeigt, dass die massien Aufrüstungsprogramme der Wind- und Solarindustrie illusorisch sind, weil nach einer Anstiegsphase geradezu gesetzmäßig Sättigung und Stagnation des Ausbaus eintreten.

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Resigniert, aber andere kämpfen weiter

Ich gestehe, dass ich vollkommen resigniert bin. Was soll nun noch kommen? Das Umwelt-„schutz“-ministerium von MV hat einen Vertrag mit der Firma juwi über Abschaltzeiten von Windkraftanlagen abgeschlossen, um ein Windfeld unmittelbar neben einem Rotmilanhorst zu legitimieren. Der Horst ist „abgestürzt“ und die Räder drehen sich wieder. Honorige Politiker und Kriminelle arbeiten Hand in Hand. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden diese Politiker im Herbst wiedergewählt. Was bleibt da noch? Endstation AfD?

Aber nicht alle sind so resigniert wie ich. Viele werden nicht müde, den Finger auf die längst bekannte und weithin sichtbare Wunde zu legen und auf den Irrsinn, die Schädlichkeit und das Scheitern der sogenannten Energiewende immer wieder hinzuweisen.

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Bekommen wir die Kernkraft mit oder ohne Windkraft?

Die Kernkraft ist auf einem triumphalen Vormarsch und sie ist nicht mehr zu stoppen. Mit dem Erlangen einer Finanzierungssumme von fast sieben Millionen kanadische Dollar hat Dual Fluid Energy einen großen Schritt vorwärts getan und liegt in seinem Zeitplan, der den Beginn der Serienproduktion im Jahre 2035 vorsieht. An der Entwicklung der neuen Technologie sind deutsche Hirne wesentlich beteiligt und Deutschland wird deren Arbeit früher oder später importieren. Auch Dual Fluid Energy predigt auf seiner Website Dekarbonisierung. In der Tat, wenn man Kohlendioxid wirklich für schädlich hält, so lehrt ein Blick auf electricitymap.org, welche Technologie man einsetzen muss, um die Emissionen dieses lebenswichtigen Stoffs zu reduzieren. Wie wir wissen, ist die Klima-Doktrin ja ursprünglich der Kernkraft auf den Leib geschneidert worden. Die Windkraft läuft ziemlich unglücklich in diesem ihr eigentlich schlecht anliegenden Kleid herum und vermag ihre Blößen nur zu verdecken, weil die deutsche Bevölkerung ganz und gar ideologisch verblendet ist. Die Schulschwänzer wissen nicht, für wen oder was sie die Schule schwänzen. Die Frage ist nun: Wollen wir Windkraft und Kernkraft im Doppelpack oder schaffen wir es, die naturzerstörerische Windkraft im Zuge des Comebacks der Kernkraft loszuwerden? Hier wäre eine Technologiefolgenabwägung, wie sie bei der Energiewende 2011 übersprungen worden ist, nötig. Nicht zuletzt gilt: Windkraft im Naturraum, wie sie § 35 Abs. 1 Nr. 5 sogar privilegiert, ist verfassungswidrig! Vgl. Norbert Große Hündfeld: ZUR VERFASSUNGSWIDRIGKEIT DES ANLAGENBAUS DER WINDINDUSTRIE

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Mein Kommentar zur Philosophie der Klimadebatte

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Uwe Justus Wenzel hat in der FAZ unter dem Titel „Heute schon klüger sein als hinterher“ das Buch „Mit kühlem Kopf. Über den Nutzen der Philosophie für die Klimadebatte“ von Bernward Gesang besprochen. Dazu mein Kommentar:

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