Energie – Lübs – Windkraftfirma und Stadtwerke wollen mit Rabatten werben

Ein Gastbeitrag von Angelika Janz

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Vorbemerkung von René Sternke

 Die Süddeutsche hat einen Artikel unter dem Titel „Energie – Lübs – Windkraftfirma und Stadtwerke wollen mit Rabatten werben“. Darin heißt es u.a.: „‚Wir haben als erstes Stadtwerk in Mecklenburg-Vorpommern dafür einen Vertrag mit der Enertrag AG (Dauerthal) geschlossen‘, sagte der Geschäftsführer der Torgelower Stadtwerke Dennis Gutgesell am Mittwoch. Sollte der – in der Region umstrittene – Windpark bei Lübs (Vorpommern-Greifswald) gebaut werden, könnten Anwohner über die Stadtwerke „Grünstrom“ beziehen, der durch Rabatte des Windparkbetreibers deutlich preiswerter als bisheriger Strom sein soll. Je nach Anzahl der Anwohner könnten die Strompreise nach Angaben des Anbieters bis zu 50 Prozent niedriger liegen.“ Die Wörter „könnten“, „könnte“ und „bis zu“ zeigen deutlich, dass man den Lübsern das Geld erst einmal vor der Nase baumeln lässt. Weiterlesen

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Die kurzweilige Geschichte von Till…

Mit einem Leserbrief von Angelika Janz

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Der Nordkurier hat am 29. November einen Beitrag von Tim Prahle unter dem Titel „Aussage von Backhaus irritiert Windenergie-Firma“ publiziert. Der Untertitel lautet: „Nachdem sich Landwirtschaftsminister Till Backhaus gegen Windräder in der Friedländer Große Wiese ausgesprochen hat, zeigt sich das zuständige Unternehmen irritiert. Und macht sachte Druck.“ Die entscheidende Passage lautet: „Amtsleiter Christoph Linke bestätigte zudem, dass das begonnene Verfahren wie bisher weitergeführt werde – trotz der Aussage des Ministers. Backhaus‘ Ministerium teilte zudem am Donnerstag auf entsprechende Nordkurier-Anfrage mit, dass die Aussage des Chefs eher als Anregung und keineswegs als Weisung an das StALU zu verstehen sei.“ Für mich ist evident, dass die Windräder in diesem Gebiet, das alle naturschutzfachlichen Kriterien eines Vogelschutzgebietes erfüllt, nur durch den Widerstand der Bürgerinitiative und die Klagen der Naturschutzverbände verhindert werden können. Weiterlesen

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Vierzigste Mahnwache für die Friedländer Große Wiese

Eine Gastbeitrag von Thea Funk

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Am Samstag findet zum 40. Mal unsere Mahnwache zum Erhalt der Friedländer Großen Wiese statt. Von 10.00-11.00 Uhr treffen sich Natur- und Umweltschützer an der B 100 gegenüber der Tankstelle Ferdinandshof. Weiterlesen

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Grünes Kreuz und schwarze Null

Ein Gastbeitrag von Angelika Janz

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Nun weiß ich endlich, wofür mancherorts am Straßen-und Feldrand, das grüne Kreuz steht oder darnieder liegt.
Bevor ich es erfuhr – vorgestern zufällig über einen Artikel – durchfuhr es mich beim ersten Sichten kurz vor Anklam (umgeworfen und noch leicht in der Erde stakend): Ein Kreuz hier im gottlosen, sprich jüngsthistorisch gesehen – atheistischen Bundesland? Und dann noch grün? Hm, das schließt auf die hier selten bewunderte grüne Partei, die vielleicht endlich Graswurzelarbeit mit Bodenhaftung betreiben möchte. Grünes Kreuz: Vielleicht eine hier auf den Lande abgespaltene, neue grün-christliche Partei, das ist ja angesichts von Seehofers neuesten Klimaschutzavancen gar nicht so abwegig.
Aber, fiel mir ein, da gibt es doch… Ach ja, das Deutsche Grüne Kreuz e.V., das für die Verantwortung der Bürger in Sachen Gesundheit steht, nach eigener Aussage „die älteste gemeinnützige Vereinigung zur Förderung der gesundheitlichen Vorsorge und Kommunikation in Deutschland“, gegründet 1948 in Marburg, 2010 wegen unzulässiger Schleichwerbung angemahnt und gerügt. Ob sie es hier, auf dem platten Land, noch einmal versuchen? Gesundheitswunsch und glyphosat-gärresteverdichteter Boden – würde schon passen. Aber in welcher Mission und von welcher Power angestachelt?
Bis ich über Bauer Willi las, und seine aus der Existenzangst geborene Idee, auf diese Weise und jetzt schon als (Kreuzritter-)“Bewegung“ gegen das bauernfeindliche Agrar-Umweltpaket zu protestieren. Grund genug, sich damit einmal zu befassen. Ein Aktionspaket allerdings, das den Artenschutz offenbar auch als ein bisschen Menschenschutz verstand – ? – zumindest im gut gemeinten Ansatz, was manchen Bauern zittern lässt. Und so wohl ein geschnürtes Eil-Paket, das zu wenig an einen ausreichenden Ausgleich für die heimischen produzierenden Bauern gedacht hat, die, in kleineren oder mittelständischen Rahmen selbst eingeschnürt in Sach- und Machzwänge, die Nation miternähren. Das will ich verstehen und respektieren wollen. Im Großformat allerdings mit Millionengewinn, wie wir es hier im ländlichen Raum rund um Ferdinandshof seit der Wende erfahren müssen – mit allen umwelt- und gesundheitsgefährdenden Konsequenzen zum Wohle und vor allem Gewinn des Großagronoms aus einem südlichen Bundesland, nein, das kann ich nicht verstehen, – und für Unternehmer solchen Formats ist das Paket viel zu leicht. Seit vielen Jahren haben wir hier vergeblich nach den Feldrändern gesucht, an denen ein buntes Angebot für die Insekten- und Vogelwelt wächst. Stattdessen: Zugegüllte Gräben, verhungerte Jungvögel in den Nistkästen, Gestank und Atemnot, keine Chance, Wege zwischen Feld und angrenzendem Wald zu begehen. Als Radfahrer Luft anhalten und sich ducken, wenn Gift und Gärreste gespritzt werden, in den Graben springen, wenn die Gülle- und Erntewagen mit Karacho vorbeijagen, die in Spitzenzeiten mehr als 700 mal am Tag hin und hersausen – die Risse in den Wänden bezeugen das anschaulich. Damit haben die Meisten sich ja abgefunden. Nicht aber mit den toten Feldern, tot die Erde, tot die angrenzenden Gärten ohne die Insekten und Schmetterlinge, die uns vor wenigen Jahren noch vertraut waren und die allmählich verschwanden. Das ist die Seite der Bewohner. Und die Bauern? Den Ausgleich würde ich tatsächlich – als randständiger Bauer, schwankend am Rande des Existenzminimums, fordern. Denn das „Agrarumweltpaket“ – das die Natur und uns vielleicht ein wenig mehr schützen wird (?), sollte tatsächlich von a l l e n  getragen werden. Getragen im wahren Sinn des Wortes: von der gesetz-und geldgebenden Regierung, von der gesetz-und geldgebenden EU, aber eben auch von den vor allem Großproduzenten, die ab jetzt, spät genug, begreifen sollten, unbegrenztes finanzielles Wachstum nicht über alles zu stellen, was Leben der Natur als zugleich Leben des Menschen und Schutz des Klimas bedeutet. Getragen werden aber auch von uns, den in der überbordenden Auswahl von Konsumgütern fast erstickenden Verbrauchern, vor allem in den Städten, die ab jetzt, spät genug, nicht länger erwarten dürfen, Äppel und Eier für ’n Appel und ’n Ei zu erwerben, Fleisch und Gemüse für ein paar Euro oder gar wenige Cent im Supermarkt zu schnappen, um die Hälfte davon wieder wegzuschmeißen. Dieses Paket muss von allen getragen werden, sonst wird es, im wahren Sinne des Wortes, immer schwerer. Vielleicht stellt man demnächst neben das Grünkreuz noch die schön gerundete schwarze Null, um daran zu erinnern, dass für Naturschutz, der immer zugleich Menschenschutz wie Klimaschutz ist, gravierende Opfer staatlicherseits gebracht werden müssen; als Zeichen der Verantwortung für die gesamte Nation, für die Zukunft des Landes und seiner Kinder, für die Zukunft einer vielleicht noch rettbaren lebenswerten Welt.

Angelika Janz

Vgl. auch https://www.windwahn.com/2019/11/05/pachteinnahmen-eeg-verguetungen-etc-wo-sind-die-millionen-geblieben/

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Quelle: https://www.bauerwilli.com/gruene-kreuze-was-einer-alleine-nicht-schafft/

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Helft Minister Altmaier mit Argumenten gegen die Windkraft!

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Vorbemerkung

Dr. Lothar Meyer berichtet in seinem Brief an alle Freunde des freien Blicks als Zeuge des Windenergiegipfels von diesem Ereignis. Aus diesem Grunde ist dieses Dokument ein wichtiges historisches Zeugnis. Da der Gipfel in wenigen Wochen seine Fortsetzung finden wird, ist es sinnvoll, Dr. Meyers Aufforderung Folge zu leisten und dem Wirtschaftsminister Argumente gegen den weiteren Wind-kraftausbau zu liefern. Weiterlesen

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Die feinen Umgangsformen der Energieunternehmen

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Herr Krumnow in Ferdinandshof erhielt neulich unvermittelt Post von Enertrag, die das Bedürfnis fühlte, sich ihm als Grund-stückbesitzer im Windeignungsgebiet vorzustellen. Warum sie gern die Bekanntschaft eines Grundbesitzers in einem Windeignungsgebiet schließen wollte, sagte sie nicht und Herr Krumnow hat die Annäherung gleich dahingehend gedeutet, dass Enertrag sein Grundstück kaufen wollte, und sie, da er es behalten will, unverzüglich und umstandslos weggeschickt.

Ob er das überhaupt durfte, ist allerdings nicht klar, denn Enertrag lässt ihn gleich bei der ersten Annäherung, bei der sie sich eigentlich nur vorstellen wollte, unmissverständlich wissen, dass eine Zusammenarbeit mit ihr zwingend notwendig ist. Landeigentümer, Gemeinden, Behörden usw. usf., alle müssen gezwungen werden, mit Enertrag zusammenzuarbeiten. Denn es gilt nicht etwa, die Energiewende weiter voranzutreiben, sondern das Ziel der Energiewende weiterhin voranzutreiben. Wer dachte, das Ziel stünde fest, irrt sich. Worauf das Ganze hinauslaufen soll, weiß niemand, vielleicht nicht einmal Enertrag, die das Ziel immer weiter vor sich hertreibt.

Enertrag hat Herrn Krumnow nicht etwa höflich gefragt, ob sie seine Daten speichern dürfe, sondern ihm ohne weitere Zeremonie mitgeteilt, dass sie seine für ihre Tätigkeit notwendigen persönlichen Daten schon längst gespeichert hat. Ihr Motto lautet: Eine Energie voraus

Aber lesen Sie ihr unbefangenes Schreiben selbst und bewundern Sie ihre liebenswürdige Ungeniertheit, ihre routinierte Schamlosigkeit und ihre bezaubernde Distanzlosigkeit! Lesen Sie auch die Antwort von Herrn Krumnow! Er hat klare Worte gefunden.

Enertrag an Norbert Krumnow, Dauerthal 10. Juli 2019
Norbert Krumnow an Enertrag , Ferdinandshof, 12. Juli 2019

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Infraschall – die Wahrheit dringt ans Licht

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Die volle Dröhnung

In der Frankfurter Allgemeinen Woche vom 19. Juli (S. 42f.) hat Michael Ashelm eine leicht verbesserte Fassung seines Artikels „Aufstand gegen die Windkraft“ publiziert. Der Titel „Die volle Dröhnung“ lässt vermuten, dass er der Gesundheitsschädigung durch den von Windkraftanlagen ausgesandten Infraschall vielleicht doch nicht nur hypothetischen Charakter zuspricht. Es kommen ein paar Fakten mehr vor. Weiterlesen

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