Sehr geehrte Damen und Herren von der Volkswagen Stiftung,
sehr geehrte Damen und Herren von der „Welt“,
sehr geehrter Herr Bojanowski,
sehr geehrter Herr Wetzel,
sehr geehrter Herr Prof. Dr. Schlicht,
sehr geehrter Herr Dr. Dolega,
Ich habe an das Forschungsprojekt zum Thema ‚Verschwörungstheorien‘ eine Anfrage dazu gestellt, wie Verschwörungstheorien von anderen Theorien abzugrenzen sind. Ich habe keine Antwort erhalten, da die Volkswagen Stiftung ihre Mittel offenbar ohne Rücksicht auf ein gesellschaftliches Interesse an den von ihr geförderten Forschungen ausgeben darf. Meine Sorge ist, dass mit dem Begriff der ‚Verschwörungstheorie‘ dem Staat und der Regierung ein Machtdispositiv bereitgestellt wird, um jegliche Kritik an der Regierungspolitik zu diffamieren und zu diskreditieren.
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Anfrage zum Begriff ‚Verschwörungstheorie‘
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Schlicht,
sehr geehrter Herr Dr. Dolega,
ich erlaube mir, mich mit einer Reihe von Fragen an Sie heranzutreten, und bitte Sie, sie so zu beantworten, dass ich Ihre Antwort auf meinem Blog veröffentlichen kann. Die VolkswagenStiftung finanziert ihr Forschungsprojekt zu Verschwörungstheorien. Ich beziehe mich auf folgende Informationen:
Dass zu Verschwörungstheorien geforscht wird, halte ich für wichtig, weil der Begriff ‚Verschwörungstheorie‘ gegenwärtig im öffentlichen Diskurs sehr häufig gebraucht wird. Er wird eingesetzt, um Diskurse negativ zu bewerten und die Träger dieser Diskurse zu stigmatisieren und auszugrenzen.
In meinen Augen ist der Begriff theoretisch unzureichend geklärt. Wie kann man Verschwörungstheorien von anderen Theorien unterscheiden? Da Sie wissenschaftlich mit diesem Begriff arbeiten, bitte ich Sie, mir die gewünschten Aufschlüsse zu liefern.