Grüne Lebensführung: Klimaschutz mit Kerosin

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-31019608-fd9e-40bc-a1c0-f3b28c8aea11

In dem Beitrag „Klimaschutz mit Kerosin – Vorsorge für Vor-pommern“ habe ich dargelegt, dass Flugreisen das Klima wesentlich stärker schädigen als Autofahrten.

Die Welt meldet nun, dass Flugreisen bei den Bundesabgeordneten an Beliebtheit gewonnen haben: Weiterlesen

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Klimaschutz mit Kerosin – Vorsorge für Vorpommern

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

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Im Namen des Klimaschutzes wird Vorpommern mit Windrädern zugestellt. Als Symbole der Weltklimarettung hält man Windräder offenbar selbst dann noch für wirksam, wenn die durch sie bereitgestellte oder bereitstellbare Energie keinem Nutzer zugeführt werden kann. Wie oft sehen wir doch im Amtsbereich Löcknitz-Penkun, in dem noch weitere Windfelder geplant sind, Windparks, in denen sämtliche Räder bei wehendem Wind stillstehen!

Zum Thema Kerosin schreibt das Umweltbundesamt: „Fliegen ist die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen. Ein Flug von Deutschland auf die Malediven und zurück (Entfernung: 2 x 8.000 km) verursacht pro Person eine Klimawirkung von über fünf Tonnen CO2. Mit einem Mittelklassewagen können Sie dafür mehr als 25.000 km fahren (bei einem Verbrauch von 7 l/100 km, siehe UBA-CO2-Rechner).“ Es schreibt weiter: „Rund 75 Prozent der weltweiten Emissionen, die im Tourismus entstehen, werden vom Verkehr verursacht – wovon wiederum 40 Prozent auf den Flugverkehr entfallen.“

Der heutige „Nordkurier“ berichtet: „Im Luftraum über Mecklenburg-Vorpommern und dem nördlichen Brandenburg haben in den vergangenen Monaten Passagierflugzeuge mehrmals große Mengen an Treibstoff ablassen müssen. […] Am 27. April ließ eine Maschine in rund 8500 Metern Höhe über einem Streifen zwischen der Uckermark und der Ostseeküste 37 Tonnen Kerosin ab. Das ist mehr als die volle Ladung eines Tanklasters. Ähnliche Vorfälle ereigneten sich über dem Nordosten am 15. September mit 68,5 Tonnen und 12. November mit 0,5 Tonnen.“

In diesem Zusammenhang verweist er auf den gerade erschienenen Bericht „Treibstoffschnellablass aus Luftfahrzeugen: Wirkungen auf Umwelt und Gesundheit“, den Frank Wetzel für das Umweltbundesamt (UBA) erarbeitet hat. Laut diesem werden „die Auswirkungen von TSA [Treibstoffschnellablass] auf die menschliche Gesundheit vom UBA nach derzeitigem Kenntnisstand als unkritisch bewertet“ (S. 11). Dennoch gilt das Vorsorgeprinzip: „Unabhängig von den Ergebnissen der umwelttoxiko-logischen Bewertung wurden zudem Empfehlungen erarbeitet, wo ggf. rechtlich angesetzt werden könnte, um im Sinne des Vorsorgeprinzips die Belastungen auf Umwelt und Gesundheit weiter zu reduzieren“ (S. 13). Es gilt also, den „TSA außerhalb von Städten und Gemeinden durchzuführen“, „an Stellen, ‚an denen eine Gefahr für Personen oder Sachen nicht besteht‘“ (S. 13). Die Empfehlung lautet: „Der Treibstoffschnellablass soll möglichst abseits großer Städte und in Lufträumen mit geringer Flugverkehrsdichte erfolgen. Die Flugsicherung hat zu diesem Zweck nach Möglichkeit alternierende Lufträume zuzuweisen“ (S. 13).

Wie durch den zitierten Artikel von Jörg Spreemann im „Nordkurier“ belegt, ist Vorpommern und hier insbesondere die Grenzregion zur Uckermark der alternierende Luftraum par excellence, denn Spreemann führt bereits die rasche Zustimmung des Schweriner Umweltministeriums zur genannten Empfehlung an. So können die von Schall, Infraschall, Schlagschatten und deprimierender Landschaft gestressten Vorpommern wenigstens ab und zu mit einer Kerosindusche erfrischt werden.

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

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