Zu Hanna Thieles Kommentar einer Aussage Freiherrn Ernst Ulrich von Weizsäckers in einem Schreiben an mich

Der Kommentar Hanna Thieles, auf den ich mich beziehe, findet sich unter dem Beitrag „Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker und die Etablierung der These von der Klimaschädlichkeit des CO2 im politischen Diskurs“. Die Abbildung unter dem vorliegenden Beitrag wurde mit inhaltlichem Bezug auf Hanna Thieles Kommentar ausgewählt, in welchem sie auf die Aktualität der im letzten Viertel des Jahrhunderts entwickelten Rechtfertigungsargumentation der Atomkraft als CO2-freier Technologie hinweist.

Um den Kommentar von Hanna Thiele zu meinem Beitrag „Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker und die Etablierung der These von der Klimaschädlichkeit des CO2 im politischen Diskurs“, zu verstehen muss eine Diskussion kennen, die seit mehreren Jahren läuft. Hanna Thiele wirft dem 2007 verstorbenen bedeutenden Naturwissenschaftler Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker eine persönliche Schuld daran vor, dass die wissenschaftliche Hypothese, dass der steigende Kohlendioxydgehalt in der Luft zur Erderwärmung führe, im politischen Diskurs zu einem „Schreckgespenst“, wie es Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker in seiner Rede von 1979 nennt, ausgestaltet wurde. Dass die Menschheit mit einem solchen Schreckgespenst verängstigt, in Schach gehalten und zur Kasse gebeten wird, scheint mir evident. Doch auch ich bezweifle, dass die Schuld daran dem genannten Atomphysiker zuzuschreiben ist.

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Mit dem „menschengemachten Klimawandel“ lässt sich jede Untat kaschieren

Das fruchtbare Zweistromland ist einer der mythischen Orte, die wir als Wiege unserer Zivilisation ansehen. In dem Beitrag „Trockenheit und Geopolitik bedrohen die Anwohner des mythischen Euphrats“ berichten Delil Souleiman und Alice Hackman aus Beirut auf yahou!actualités über die extreme Trockenheit in dieser Region, die dadurch entsteht, dass die Türkei das Wasser des Euphrats in Staudämmen zurückhält, um die Syrer und insbesondere die Kurden zu schädigen. Die Journalisten schreiben:

„Im Nordosten Syriens, der durch die Kurden beherrschten Region, klagt man den türkischen Feind an, das Wasser als politische Waffe einzusetzen, in dem man flussaufwärts den Abfluss kontrolliere. Ankara dementiert heftigt, wobei eine türkische diplomatische Quelle den Klimawandel anführt.“

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