Rother Baron: Die Legitimierung von Naturzerstörung im Interesse der Energiegewinnung

„Der frühere saarländische Umweltminister Stefan Mörsdorf hat einmal davon gesprochen, wir müssten uns für unsere Energieversorgung ‚von liebgewonnenen Landschaften trennen‘. Auch dies offenbart eine Haltung, bei gezielt eine als ‚schwächlich‘ diffamierte Gefühlslage – der Wunsch nach einem Leben in einer unverbauten Natur, nach einem harmonischen Miteinander von Mensch und Natur – verdrängt wird, um eine abstrakte Zielvorgabe – die Deckung des deutschen Strombedarfs durch erneuerbare Energien – umzusetzen.
Die sich selbst abverlangte Härte bewirkt auch hier eine vollständige geistige Unterordnung unter das betreffende Konzept, eine Art Denkverbot. Die Folge ist, dass das eigentliche Ziel einer umweltschonenden Energieversorgung ins Gegenteil verkehrt und die planmäßige industrielle Zerstörung der letzten Reste intakter Natur durch Windstromanlagen und die rücksichtslose Ausbeutung der für das neue Energiezeitalter benötigten Ressourcen (8) vorangetrieben wird.

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Spitzenkandidatin Hubert Ulrich

Da das Geschlecht doch nur eine soziale Rolle und ein Diskurs ist, sehe ich nicht ein, warum Hubert Ulrich dem Schlamassel bei den Grünen im Saarland nicht einfach ein Ende bereitet, indem er als Frau kandidiert. Er muss doch einfach nur erklären, dass er eine Frau ist, und sich nicht einmal einen roten Mund malen. Er kann doch als Lesbe weiterhin mit seiner Frau leben und seinen Kindern eine gute Mutter sein. Er könnte doch sogar sagen dass, er ein coloured woman und eine junge Frau ist. In diesem Fall müsste Tina Schöpfer, um keine Rassistin zu sein, von selbst zurückstehen und die Grüne Jugend könnte Generationsgerechtigkeit für ihn fordern. Er wäre die ideale Quotenfrau, deren Weiblichkeit sich in der Quotentauglichkeit konzentriert.

Die Fälle Merkel und von der Leyen haben gezeigt, dass Weiblichkeit in unserer Zeit längst keine Benachteiligung mehr nach sich zieht. Der Fall Merkel zeigt, dass selbst eine Herkunft aus dem Osten keine Benachteiligung nach sich ziehen muss. Kinderlosigkeit kann eine unedle Herkunft kompensieren. Der Fall von der Leyen zeigt, dass selbst Mutterschaft nicht automatisch Benachteiligung nach sich zieht. Reichtum und eine vornehme Herkunft können Mutterschaft kompensieren. Benachteiligt sind nur solche Frauen, die soziale Zurücksetzung, Armut und Mutterschaft miteinander verbinden. Und diesen Frauen können weder Quoten noch Sprachverhunzungen helfen. Sie können sich höchstens selbstlos am Glück der Karrierefrauen erfreuen, die die Früchte des Feminismus, die sie nicht gepflanzt haben, pflücken und Egalität symbolisieren.

In unserer Zeit, in der Geschlechts- und Rassemerkmale wieder in den Mittelpunkt des Interesses gerückt sind und Menschen anhand derartiger Wesensmerkmale positiv oder negativ bewertet, bevorzugt oder benachteiligt werden, hat ein alter weißer Mann wie Hubert Ulrich schlechte Karten und könnte aufgrund seiner physischen Beschaffenheit höchstens noch bei der AfD Karriere machen. Er möge also von diesen Merkmalen abstrahieren und darauf hinweisen, dass das Gender nur eine soziale Konstruktion ist. Es lebe die junge farbige Spitzenkandidatin Hubert Ulrich!

Spitzenkandidatin Hubert Ulrich (satirische Collage)

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