Spitzenkandidatin Hubert Ulrich

Da das Geschlecht doch nur eine soziale Rolle und ein Diskurs ist, sehe ich nicht ein, warum Hubert Ulrich dem Schlamassel bei den Grünen im Saarland nicht einfach ein Ende bereitet, indem er als Frau kandidiert. Er muss doch einfach nur erklären, dass er eine Frau ist, und sich nicht einmal einen roten Mund malen. Er kann doch als Lesbe weiterhin mit seiner Frau leben und seinen Kindern eine gute Mutter sein. Er könnte doch sogar sagen dass, er ein coloured woman und eine junge Frau ist. In diesem Fall müsste Tina Schöpfer, um keine Rassistin zu sein, von selbst zurückstehen und die Grüne Jugend könnte Generationsgerechtigkeit für ihn fordern. Er wäre die ideale Quotenfrau, deren Weiblichkeit sich in der Quotentauglichkeit konzentriert.

Die Fälle Merkel und von der Leyen haben gezeigt, dass Weiblichkeit in unserer Zeit längst keine Benachteiligung mehr nach sich zieht. Der Fall Merkel zeigt, dass selbst eine Herkunft aus dem Osten keine Benachteiligung nach sich ziehen muss. Kinderlosigkeit kann eine unedle Herkunft kompensieren. Der Fall von der Leyen zeigt, dass selbst Mutterschaft nicht automatisch Benachteiligung nach sich zieht. Reichtum und eine vornehme Herkunft können Mutterschaft kompensieren. Benachteiligt sind nur solche Frauen, die soziale Zurücksetzung, Armut und Mutterschaft miteinander verbinden. Und diesen Frauen können weder Quoten noch Sprachverhunzungen helfen. Sie können sich höchstens selbstlos am Glück der Karrierefrauen erfreuen, die die Früchte des Feminismus, die sie nicht gepflanzt haben, pflücken und Egalität symbolisieren.

In unserer Zeit, in der Geschlechts- und Rassemerkmale wieder in den Mittelpunkt des Interesses gerückt sind und Menschen anhand derartiger Wesensmerkmale positiv oder negativ bewertet, bevorzugt oder benachteiligt werden, hat ein alter weißer Mann wie Hubert Ulrich schlechte Karten und könnte aufgrund seiner physischen Beschaffenheit höchstens noch bei der AfD Karriere machen. Er möge also von diesen Merkmalen abstrahieren und darauf hinweisen, dass das Gender nur eine soziale Konstruktion ist. Es lebe die junge farbige Spitzenkandidatin Hubert Ulrich!

Spitzenkandidatin Hubert Ulrich (satirische Collage)

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Naturschutzinitiative e.V.

Deutsche Schutz-Gemeinschaft für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.)

Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V.

Deutsche Wildtier Stiftung

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Hanna Thieles Kritik an Gunnar Kaiser

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

In dem Beitrag „Dr. Ralf D. Tscheuschners Erläuterung, warum es den Treibhauseffekt nicht gibt“ referiere ich Dr. Tscheuschners Argumentation in einem Gespräch mit Gunnar Kaiser. In einem Kommentar darunter kritisiert Jochen Ebel, dass ich nicht auch auf Gunnar Kaisers Gespräch mit ihm hingewiesen habe, in welchem er die Gegenposition vertritt. In diesem Video trägt Jochen Ebel eine Argumentation vor, die Gunnar Kaiser als Nichtfachmann nicht versteht und die ich auch nicht verstehe. Gunnar Kaiser versucht, seine Unwissenheit zu überspielen, bestätigt Aussagen, deren Wahrheitsgehalt er nicht beurteilen kann, mit „hm hm“, muss sich sagen lassen, dass es nichts nütze, Argumente von Autoritäten zu zitieren, wenn man selbst nichts verstehe, und lacht schließlich befreit auf, indem er eingesteht, dass er nichts versteht. An Jochen Ebels Kommentar knüpft Hanna Thiele mit einem eigenen Kommentar an, in dem sie auf eine Diskussion in einer Email-Gruppe Bezug nimmt, aus deren Verteiler Gunnar Kaiser plötzlich entfernt zu werden wünschte. Da die Sendung mit dem Interview über den Treibhauseffekt nur der Aufhänger ihres Kommentars ist, publiziere ich ihn hier als separaten Beitrag:

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Thesen zur Windkraft, ausgehend vom Massaker von Windkraft-Gegnern in Mexiko

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

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Was man missverständlicherweise „grüne“ Politik nennt, ist die Industrialisierung zuvor unprofitabler Räume, weitgehend unerschlossener Naturräume und Reservate autochthoner Völker, Indianer, Samen oder Pommern. Weiterlesen

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Ramin Peymani zum Finanzkapital als Urkraft der Großen Transformation

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Auf seiner Seite „Liberale Warte“ hat der letzte Liberale in der FDP Ramin Peymani den lesenswerten Essai „Endstation Einheitsmeinung: Die zwangsläufige Zerstörung der Demokratie“ publizert. Er benennt darin das Finanzkapital als Urheber und Triebkraft der Großen Transformation, deren Teil die Energiewende ist. Es lässt alle Puppen, darunter die großen Umweltverbände und Gewerkschaften, tanzen. NABU, DUH, Verdi, Fridays for F…, Elon Musk und Ursula von der Leyen, alle haben dieselbe Meinung und fordern denselben Deal. Vgl. dazu „Social engeneering und grüne Ideologie“. Im Grunde stimmt Ramin Peymani mit Angela Merkel überein, die im XI. Petersburger Klimadialog nicht gewählte Volksvertreter und die Zivilgesellschaft, sondern Staaten, Entwicklungsbanken und die private Finanzwirtschaft als Akteure der gesellschaftlichen Prozesse benannt hat. Vgl. „Das Coronavirus als Folge und Instrument der Industrialisierung der Lebensräume der Wildtiere durch Staaten, Entwicklungsbanken und die private Finanzwirtschaft“. Ich zitiere einen Ausschnitt und empfehle Ramin Peymanis gesamten Essai. Weiterlesen

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Strahlende Sprache!

 Ein Gastbeitrag von Angelika Janz

< Die Europäische Union steht bei der Klimakonferenz in Madrid besonders im Fokus. Ihre neue Präsidentin Ursula von der Leyen will mit dem europäischen „Green Deal“ eine Strategie für höhere Klimaziele vorlegen. Am Mittwoch wird sie in Brüssel vorgestellt und Frans Timmermans, der für das Thema zuständige Vizepräsident der Kommission, bereitet in Madrid den Boden dafür. „Wir wollen eine neue Wachstumsstrategie einleiten. Ihr Kernelement ist das Ziel, die EU bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu machen.“ >

(Aus: DLF 10.12.19 von Georg Ehring)

Das Absurdeste, was ich in diesem Zusammenhang bisher – allein sprachlich – gelesen habe. Weiterlesen

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Deutschland kürt den Superstar Europa

Ein Gastbeitrag von Angelika Janz

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Nachfolgende Nachtgedanken von Angelika Janz zur BAMBI-Verleihung an das technokratische Europa machen darauf aufmerksam, dass die Bürger mit einem bedeutungsleeren selbstreferentiellen Symbolkitsch abgefrühstückt und abgelenkt werden, während die Natur, aus deren Erscheinungswelt die Symbole ursprünglich geschöpft worden waren, durch immer brutalere Technologien, immer größere Windräder oder Agrarmaschinen sowie immer radikalere Chemikalien, erbarmungslos zerstört wird. Weiterlesen

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