Neuer Beleg für die Ausrottungsmentalität der Grünen

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Eine Studie von Christoph Grüneberg und Johanna Karthäuser hatte die Ergebnisse von Kartierungen des Rotmilanbestands in ganz Deutschland in „Vogelwelt“ präsentiert. Daraufhin hatten Jakob Katzenberger und Christoph Sudfeldt in einem vielbeachteten Artikel in der Fachzeitschrift „Der Falke“ den Zusammenhang zwischen Windkraftdichte und Populationsrückgang nachgewiesen. Beobachtet wurde ein deutlicher Rückgang im Nordosten und eine Erholung der Bestände im Südwesten.

Welche Schlussfolgerungen haben die grünen Windradfanatiker daraus gezogen? Etwa dass man den Windkraftausbau im Nordosten stoppen müsse? Nein. Franz Untersteller, Umweltminister Baden-Württembergs und, wie wir sogleich sehen werden, eine der widerwärtigsten Erscheinungen unsers Zeitalters, kommt zu dem Schluss, das er das Tötungsverbot für Wildtiere und die Europäische Vogelschutzrichtlinie, die das wahllose und massenhafte Töten von geschützten Vögeln untersagt, nun im Südwesten noch stärker missachten und verspotten darf, wie man auf der Seite seines Ministeriums unter der zynischen Überschrift „Gute Lösung für Artenschutz und Windkraft im Land“ lesen kann:

„Ein Dichtezentrum oder auch Gebiete mit hoher Siedlungsdichte liegen dann vor, wenn in einem Radius von 3,3 Kilometern um eine geplante Windkraftanlage mindestens vier Revierpaare vorkommen. ‚Da sich der Bestand der Rotmilane in den vergangenen Jahren so erfreulich entwickelt hat, können wir den Schwellenwert nun auf sieben Revierpaare anheben‘, sagte der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller heute (17.1.) in Stuttgart. ‚Das ist eine gute Lösung, um – wie bisher auch – beides miteinander in Einklang zu bringen: Artenschutz und den Ausbau der Windenergie.‘ Dass beides mit unserem Ansatz der Dichtezentren möglich ist, habe die starke Zunahme des Rotmilanbestands in Baden-Württemberg bewiesen.“

Wie gering bereits der Schutz durch diese Dichtezentren ist, geht aus den Präzisierungen des Ministeriums hervor:

„Dichtezentren sind grundsätzlich kein absolutes Tabukriterium für den Windenergieausbau. Vielmehr können Windenergieanlagen in Dichtezentren selbst innerhalb des empfohlenen Mindestabstands (1000-Meter-Radius) um einen Rotmilanhorst verwirklicht werden, wenn die Raumnutzungsanalyse im Einzelfall ergibt, dass kein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko für den Rotmilan besteht. Dies ist dann der Fall, wenn der Standort der geplanten Windenergieanlage nachweislich nicht in regelmäßig frequentierten Nahrungshabitaten und Flugkorridoren liegt, also nicht oder nur gelegentlich überflogen wird.“

„Auch Vermeidungsmaßnahmen sind in Dichtezentren – anders als außerhalb von Dichtezentren – nur möglich, wenn die Windenergieanlage außerhalb des empfohlenen Mindestabstands von 1000 Metern um den Rotmilanhorst liegt.“

Sie bilden kein absolutes Tabukriterium. Ausnahmen und Vermeidungsmaßnahmen werden zugelassen. Es gibt keinen Mindestabstand um die Horste. Ein erhöhtes Tötungsrisiko muss nachgewiesen werden. Wer ist verpflichtet, zu prüfen, ob es besteht, und den Nachweis zu erbringen? Und wer kontrolliert, ob diese Verpflichtung eingelöst wird? Findet in sämtlichen baden-württembergischen Windparks ein Totschlagmonitorium statt?

Die „sogenannten Dichtezentren“, wie das Ministerium selbst sie nennt, sind bereits die Vorboten des „Populationsansatzes“, den Bundesminister Altmaier, Marionette der Windindustrie, auf der Grundlage seiner „Aufgabenliste zur Schaffung von Akzeptanz und Rechtssicherheit für die Windenergie an Land“, Plagiat des „BWE-Positionspapiers: Aktionsplan für mehr Genehmigungen“ des Bundesverandes WindEnergie, gesetzlich verankern will.

Die Ausrottungsmentalität der Deutschen, die bei den Grünen besonders ausgeprägt zu sein scheint, tobt sich wieder einmal zum Zwecke der Welterlösung voll aus. Der Zyniker Untersteller sieht in seinen Ausrottungsmaßnahmen sogar „eine gute Lösung“, um „die bedrohte Greifvogelart zu schützen“.

Der Freie Horizont zitiert in seinem Kommentar auf seiner Facebook-Seite sinngemäß und in abgemilderter Form Max Liebermanns Worte: „Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

„Das ist eine gute Lösung, um – wie bisher auch – beides miteinander in Einklang zu bringen: Artenschutz und den Ausbau der Windenergie.“ (Franz Untersteller)

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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